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God of War: Chains of Olympus Preview

Wie schneidet die Demo ab? Wir sagen es euch!

Samstag, 23. Februar 2008 um 15:56 von Sharky81



Gameplay

Die 164 MB umfassende Demo wirft euch direkt und ohne Umschweife an die Küste der griechischen Landschaft Attika, welche gerade von den Persern angegriffen wird und im Begriff ist, im absoluten Chaos zu versinken. In den nächsten 15 bis 20 Minuten kämpf man sich vom Dach eines Hauses über einen von Feuerkugeln bombardierten Strand bis zu einer Festung und bekommt es unterwegs mit Soldaten, einem riesigen, Godzilla-ähnlichen Monster und einem persischen Krieger zu tun. Bereits nach den ersten Spielsekunden wird klar: Kratos is back, das typische God of War-Feeling wurde ohne Verluste auf die PSP transportiert. Der Spielablauf ähnelt dabei natürlich stark den PS2-Vorgängern: mit vernichtenden Kombos fegt ihr die anstürmenden Soldaten von den Füßen, nutzt gewaltige Armbrüste um Schiffe zu vernichten oder macht in episch inszenierten Zwischenkämpfen samt dazugehörigen Quicktime-Events riesigen Gegnern den gar aus. In einer der Hauptszenen bricht beispielsweise urplötzlich ein gewaltiger Kopf durch ein Holz-Tor, verschlingt einen Troll und will nun durch Feuer- und Beißattacken euch den Gar ausmachen. Diese Szene erinnert stark an die Attacken der Hydra aus dem ersten Teil. Nach einigen Treffern und einem cool inszenierten Quick-Time-Event verschwindet das Monster schließlich und wendet sich der Zerstörung der Stadt zu. Ein weiterer Hauptgegner der Demo ist ein persischer Krieger, der euch mit Schwert und Magieattacken zu Leibe rücken will. Auch hier ist wieder das typische God of War-Gameplay angesagt: ausweichen, zuschlagen, blocken, ausweichen. Ist dieser beseitigt (mit Hilfe der Kreistaste zerschmettert Kratos eine Kiste auf dessen Schädel), erhaltet ihr dessen Magieattacke, die durch einen mächtigen Faustschlag auf den Boden eine Feuersbrunst entfesselt und umstehende Gegner von den Beinen holt. Ein plötzliches Ende findet die Demo, nachdem ihr dem wieder auftauchenden Monster einen riesigen Pfeil in den Hals gejagt habt.



Präsentation und Grafik

"Chains of Olympus" ist ein typisches God of War. Damit sollte eigentlich alles gesagt sein. Die Grafik ist gewohnt phänomenal, kommt zu geschätzten 80 Prozent an das PS2-Vorbild heran und läuft bis auf wenige, dafür aber sehr starke Ruckler weitestgehend flüssig. Auf dem Wasser befinden sich unzählige Kriegsschiffe, Pfeile fliegen durch die Luft und überall kracht und explodiert es. Kratos bewegt sich geschmeidig wie eh und je, auch seine Attacken sind gleich geblieben. Überall im Level sind kleine Spielereien verteilt: beispielsweise müsst ihr eine Armbrust spannen oder einen Rammbock zu einem Tor schieben und anschließend durch schnelles drücken der Kreistaste das Tor damit einreißen. Kisten und Gegner geben rote Orbs frei, auch die Truhen mit Lebens- und Magie-Energie sind vertreten. Kinoreif inszenierte Zwischensequenzen mit einer gewohnt phänomenalen englischen Synchro spinnen die Geschichte schließlich weiter. Auch der pompös orchestrale Soundtrack wurde ohne Qualitätsverlust auf die PSP transportiert. Beide Daumen hoch von uns für diese absolute Meisterleistung.

Steuerung

Den meisten Fans bereitete wohl die verlustfreie Portierung der tadellosen Steuerung Kopfschmerzen. Wir können euch aber beruhigen: Die "Ready at Dawn"-Studios haben auch hier ganze Arbeit geleistet. Kratos reagiert ohne Verzögerung auf den Analogstick, Kombos lassen sich so leicht wie eh und je ausführen. Wer die Vorgänger kennt, braucht hier eine Eingewöhnungszeit von 0,0 Sekunden. Die Tastenbelegung ist gleich geblieben: gesprungen wird mit X, leichte Attacken mit der Viereck - und schwere mit der Dreieck-Taste ausgeteilt und über die Kreis-Taste werden Gegner gegriffen oder Tore und Kisten geöffnet. Geblockt wird mit L1, Magieattacken durch gleichzeitiges betätigen von R1 und der Dreieck-Taste ausgeführt. Eine gute Lösung wurde für das blitzschnelle ausweichen gefunden, welches auf der PS2 durch den rechten Analogstick ausgelöst wurde. Hier müssen einfach die L1 und R1-Taste gleichzeitig gedrückt gehalten werden, während der Analogstick Kratos zu Seite ausweichen lässt. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit funktioniert auch das hervorragend.




Einschätzung: "Das PSP-Spiel des Jahres"


Auch wenn es erste Wertungen der ausländischen Presse bereits bestätigt haben, können wir nur sagen: „Chains of Olympus“ ist ein durch und durch gelungenes „God of War“, das sich kein Fan entgehen lassen sollte. Der Fakt, dass es sich nicht bloß um eine Portierung handelt, sondern um eine eigenständige Geschichte, sollte zudem Beweggrund genug sein, Kratos auch mobil gegen sein Werk vollbringen zu lassen. Zuschlagen.



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