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Gamescom 2014 - Previews Part 1

Consolewars war wieder auf der Gamescom und konnte einige Spiele bereits antesten. Heute berichten wir, was Ubisoft uns alles gezeigt hat.

Donnerstag, 14. August 2014 um 14:39 von HatWolf

Auch dieses Jahr öffnet die Gamescom wieder ihre Pforten, um Spielern und Fachpresse aus aller Welt Zugang zu den neusten Videospiel der Industrie zu geben. 2014 ist Consolewars ebenfalls wieder dabei, um Previews zu allen angetesteten Spielen zu geben. Heute berichten wir vor allem von den Vorführungen, zu denen Ubisoft unsere Redakteure eingeladen hat, darunter natürlich die beiden neuen Assassin's Creed-Teile, sowie The Division und das heiß erwartete Far Cry 4. Welchen Eindruck konnten diese Spiele vermitteln? Hier könnt ihr unsere Erfahrungen auf der Kölner Messe nachlesen:


Happy Christmas: Eine Virusepidemie zerstört New York am Black Friday.

Eines der Spiele, die Ubisoft schon seit Längerem hin- und herschiebt, ist Tom Clancy’s The Division. Zur E3 2013 angekündigt, sollte es noch für die alte Generation Hardware erscheinen, ist aber unlängst kein Last Gen- oder Cross Gen-Titel mehr, sondern direkt für die PlayStation 4 und Xbox One gemacht. Zudem basiert es auf einer eigenen Engine, die anlässlich dieser Generation von Videospielkonsolen entwickelt wurde, genannt "Snowdrop". Doch genug von all diesen Hintergrunddetails: Worum geht es denn nun in The Division? Ein tödlicher und sich schnell verbreitender Virus hat in kürzester Zeit die USA zu Fall gebracht, weswegen die meisten Städte in die Hände herumziehender Horden gefallen ist. Um wieder für Ordnung zu sorgen und den gemächlichen Aufbau der Gesellschaft zu garantieren, haben die SHD (Strategic Homeland Division oder einfach nur "The Division" genannt) den Auftrag des Präsidenten erhalten, die zentralen Städte wieder zurück zu erobern und wieder sicher zu machen. Ihr selbst schlüpft dabei natürlich in die Rolle eines Agenten, der nach und nach mit seinem Team das zerfallene New York zurückerobert. Das ganze wird also so eine Art Open World Third-Person Shooter, wobei Ubisoft selbst auch von einem MMO spricht, da man mit und gegen andere Spieler zusammen arbeiten kann. Anspielen durften wir es leider nicht, daher müssen wir uns auf die Informationen der Präsentation verlassen, aber offensichtlich scheint man auch Rollenspielelemente in den Fokus zu rücken, da man nicht nur einen eigenen Agenten erstellt, sondern sich auch um neue Ausrüstung kümmert, Skillpunkte freischaltet, Schwerpunkte setzt und so sich gegenseitig beim Spielen ergänzen kann. Man demonstrierte uns eine Kombination aus zwei Spielern zusammen mit einer dritten Person am Tablet. Spieler Nummer 1 war mit einer Pumpgun ausgestattet und vor allem auf Kämpfe spezialisiert, während sein Mitstreiter unterstützend tätig war, etwa mit Betäubungsgas oder Heilfähigkeiten. Die Hilfsdrohne, die mit einer Companion App am Tablet gesteuert wurde, konnte ebenfalls in die Kämpfe eingreifen, in etwa um Feinde mit Tränengas aus der Deckung hervor zu locken, doch wirklich unterhaltsam sah es nicht aus auf die Rolle eines Aushilfsroboters reduziert zu werden. Aber Gimmicks hin oder her: The Division sieht solide aus, wobei keines der bisher vorgestellten Merkmale als besonders einzigartig hervorsticht. Solche Open Worlds sind wir von Ubisoft tatsächlich oft gewohnt, angefüllt mit viel Inhalt und viel zu entdecken, aber wenn uns Far Cry 3 und Watch Dogs eines gezeigt haben, dann dass die Größe der Spielwelt nicht so wichtig ist wie die Variantenvielfalt der möglichen Tätigkeiten und Aufgaben. Daher kann man darauf hoffen, dass The Division sich hier von einer besseren Seite zeigt, als die eben genannten Ubisoft-Titel. Auf alle Fälle sind die Multiplayer-Möglichkeiten recht schick, genauso wie die Rollenspielelemente. Wollen wir hoffen, dass The Division dieses mögliche Potenzial zu seinem Vorteil nutzt.


Sieht aus wie Black Flag? Ja, die beiden Spiele erscheinen auch sehr ähnlich.

Eine Kritik an der Assassin's Creed-Reihe ist vor allem die kurzen Abstände, in denen die Spiele erscheinen, was für Viele bereits zu Ermüdungserscheinungen am Franchise führt. Offenbar stehen die Kritiker aber noch recht allein damit da, da sich diese Action Adventure weiterhin prächtig verkaufen. So sehr, dass Ubisoft zuversichtlich genug ist, dieses Jahr sogar zwei neue Assassin's Creed im gleichen Zeitraum zu veröffentlichen. Eines davon ist Rogue, welches im Gegensatz zu Unity nicht für die PlayStation 4 und Xbox One erscheint, sondern weiterhin für die alte Hardware. Als Weiterführung von Assassin's Creed IV: Black Flag und Verbindungsbrücke zwischen Assassin's Creed III und Assassin's Creed Unity will man das Alleinstellungsmerkmal für Rogue rechtfertigen. Gelingt das? Auf den ersten Blick lässt sich deutlich sagen: Nein. Vorgestellt wurde der Seekampf, welcher schon im dritten und vierten Teil der Reihe vorkam und dort eigentlich zu Genüge im Fokus stand. Noch mehr mehr davon, so kurze Zeit nach dem letzten Ableger, scheint tatsächlich Overkill zu sein. Neu sind lediglich einige neue Kanonen und Angriffsmöglichkeiten des Schiffs. Das selbe gilt für das übliche Assassin's Creed-Gameplay. Dieses mal schlüpft man aber nicht in die Rolle eines Assassinen, sondern eines Templers, der sich aber nur marginal von dem üblichen Springen-, Rennen-, Erstechen-Repertoire anderer AC-Protagonisten unterscheidet. Die Neuerungen beschränken sich hier auf diverse Gift- und Betäubungsmunitionen, mit denen das Gewehr des Templers geladen werden kann. Natürlich ist es recht unterhaltsam Gegner mit diversen Giften derart in Rage zu versetzen, dass sie sich gegenseitig angreifen, doch wenn dies die größte Neuerung ist, die man in einem brandneuen Videospiel entdecken kann, dann drehen sich die Räder des Assassin's Creed-Karren deutlich nur im Kreis, ohne dabei vom Fleck zu kommen. Das dies aber nicht ganz der Fall ist, zeigt Unity - das tatsächlich neue Assassin's Creed.


Unity ist ein tatsächlicher Sprung vorwärts für das gesamte Assassin's Creed-Franchise

Während Rogue also jene Spieler bedient, die noch keine PlayStation 4 oder Xbox One haben (und keinen PC, der stark genug ist, um Unity zu spielen), geht Assassin's Creed: Unity tatsächlich voran, sowohl technisch als auch spielerisch. Natürlich bleiben erstmal viele Aspekte der Reihe enthalten: In einem halb fiktionalen, halb historischen Setting steigt ein einsamer Assassine auf, um sich gegen die Obrigkeit aufzulehnen und im Hintergrund bedeutende Ereignisse der Weltgeschichte voran zu treiben, in diesem Fall die französische Revolution. Wobei „einsam“ dieses mal natürlich nicht ganz richtig ist: Immerhin ist der Multiplayer ein wichtiger neuer Teil der Spielerfahrung. Einhergehend damit sind die Anpassungsmöglichkeiten für den eigenen Assassinen größer den je. Eindrucksvoll zeigte man uns eine ganze Auswahl an verschiedenen Rüstungen, Masken, Handschuhen und Waffen, mit denen man seine Spielfigur ausstatten kann, wobei alle einen Einfluss auf unsere Angriffsstärke, Beweglichkeit, Verteidigung oder Auffälligkeit haben. Zugleich gibt es wie in einem Rollenspiel ein Skill-System, welches uns nach und nach mit besseren Fähigkeiten ausstattet. In etwa könnten wir darin Punkte investieren, um Schlösser zu knacken, was manche Abschnitte im Spiel etwas einfacher macht. Spezialisierungen gibt es aber nicht: Am Ende könnte jeder Spieler auch alle Skills freischalten, nur die Reihenfolge dürfen wir selbst bestimmen. Innerhalb des Spiels unterscheiden sich alle Spieler immerhin so, sodass jeder Spieler mit seinem aktuellen Schwerpunkt auf andere Art bei einer Mission hilfreich seien kann. Der Mehrspielermodus ist hier übrigens kein Zwang. So wird man im Spiel auf NPC mit diversen Aufträgen treffen, wobei diese nach Schwierigkeit und ausgelegter Spieleranzahl eingeteilt sind. Wer will, kann entweder Freunde einladen oder mit Fremden diese Aufträge annehmen, allerdings darf man sie auch vollständig alleine ausprobieren. Der Schwierigkeitsgrad wird aber nicht angepasst. Wer also eine Mission für vier Spieler alleine beschreitet, sollte mit einigem Widerstand rechnen. Eine weitere Neuerung in Unity ist vor allem das Schleichen. Schon erstaunlich, dass es die Serie so lange gebraucht hat, bevor geducktes Schleichen eine Möglichkeit ist, um sich Gegnern anzunähern oder um ihnen zu entkommen, dafür unterscheidet man sich so deutlich von den Vorgängern. Nicht zuletzt gewinnt Unity auch durch die neue Engine, Technik und Animationen an Eigenständigkeit. Während Rogue optisch fast vollkommen gleich zu Black Flag aussieht, sind die Bewegungen des neuen Protagonisten Arno in Unity deutlich anders und akrobatischer, was mehr Möglichkeiten gibt die hohen Gebäude in Paris zu besteigen. Insgesamt kann man hier einen tatsächlichen Fortschritt sehen, den Rogue einfach bisher vermissen lässt.


Ein weißer Tiger als leibeigener Beschützer? In der Welt des Shangri-La ist das möglich.

Auch Far Cry bekommt einen Nachfolger spendiert. Brachte uns der dritte Teil 2012 noch in die Tropen, geht es ab jetzt in die Berge, nämlich in das ungezähmte und wilde Land Kyrat. Aber nicht nur mit einem Ortswechsel will man den neusten Ableger hervorheben, sondern auch durch neue Spielelemente und einen neuen Tarantino-artigen Stil der Geschichte. Die spielbare Demo war jedenfalls äußerst unerwartet. In der spirituellen Welt des Shangri-La machten wir mit einem zeitverlangsamenden Bogen Jagt auf maskierte Eingeborene, die nicht nur unsichtbar werden konnten, sondern uns auch mit Giftpfeilen oder Flammenangriffen gefährlich wurden. Begleitet wurde man von einem weißen Tiger, der sich auf angreifende Feinde stürzte oder den man auf entfernte Gegner hetzen konnte, um sie abzulenken und ungesehen voranzuschreiten. Spielerisch unterschied sich das nicht großartig von Far Cry 3, wobei der Bogen an sich eine ziemlich schicke Waffe war. Wenn man im Hinterkopf behält, wie viele andere Szenerien in vorherigen Demos und Trailern zum neuen Far Cry vorgestellt wurden, ist der erfrischende Wechsel hoffentlich an Anzeichen von enormer Abwechslung. Immerhin, so esoterisch, grell bunt und losgelöst von aller Realität dieser Shangri-La Abschnitt war, hätte er auch glatt aus einem Fantasy-RPG entstammen können. Hauptsächlich widmet sich Far Cry 4 eigentlich Ajay Ghale, der in einen Bürgerkrieg seines Heimatlandes gerät und ein Großteil des Spiels findet daher wohl eher in einer realitätsnahen Umgebung statt. Dieser Kontrast ist also mehr als vielversprechend, immerhin könnte man diverse surreale Traum- und Drogensequenzen aus Far Cry 3 noch übertrumpfen. Wichtig ist natürlich wie viel mehr Abwechslung und Vielfalt der neue Teil in seinen Nebenmissionen bietet, wobei mit einem neuen Multiplayermodus hier sicher einiges ausgeglichen werden kann. Durch die Qualität des Vorgängers ist es jedenfalls wert Far Cry 4 im Auge zu behalten und unsere Anspielerfahrung hat das bisher nur bestätigt.


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