NBA Live 09 - Review

NBA Live 09

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Review
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erlebt in HDTV (samsung le 40m61b), unterstützt durch Dolby Digital 5.1 Teufel Sound
 
[u]"Ab ins Körbchen"[/u]
 
NBA Live 09 hat die CW Redaktion überzeugt. Mit einem ähnlichen Grundgerüst wie FIFA 09 und ebenfalls allen original Lizenzen buhlt das Basketball Game um Aufmerksamkeit, das handwerklich alles richtig macht. NBA Live sieht toll aus, hat einen super Soundtrack und wie beim Fußball dürft ihr hier den Ball versenken - nur eben im Korb. Mit vielen Spielmodi will euch EA ans Pad fesseln, dazu gibt es regelmäßige Updates via Live und ein Mehrspieler darf natürlich auch nicht fehlen. Fans von quietschenden Courts dürfen also ruhigen Gewissens zuschlagen.
 
 
[u]Optik_[/u]
 
Technisch kann man dem Spiel von EA nicht viel ankreiden. Die tolle Atmosphäre in den Arenen, herrlich ausmodellierte und detaillierte Sportler und recht flüssige Bewegungsabläufe. Wenn die Kamera langsam in die Arena fährt, dann auf das jubelnde Publikum schwenkt und euch schließlich "ins Spiel" bringt, dann fühlt man sich fast ein wenig wie in einer echten Basketball Halle. Das Fanvolk sieht bei genauerer Betrachtung zwar alles andere als gut aus, aber der Fokus ist eigentlich auch nur auf die Spieler gerichtet. Die bewegen sich zwar nicht immer ganz sauber und einige Aktionen wirken abgehackt, das Gesamtbild überzeugt aber trotzdem. Spiegelglatte Böden, schöne Texturen und tolle Sportatmosphäre, dazu schicke Dunks, flotte Dreier und Duelle am Spielfeldrand. Weite Sprünge nach vorne macht NBA optisch aber nicht.
 
 
[u]Akustik_[/u]
 
Es klingt ganz einfach echt. Quietschende Schuhe auf dem Court, jubelnde Fans und die toll klingenden englischen Kommentatoren. Dem kann man nicht viel hinzufügen, wobei EA das scheinbar noch nicht genug war. In den Menüs werdet ihr deshalb von erstklassigen Lizenz-Sounds verwöhnt und wie üblich lässt EA Trax hier die Muskeln spielen. Ihr werdet jedenfalls gerne lauter drehen und euch die tolle Stimmung so direkt ins Wohnzimmer holen. Klasse gemacht, wobei es schon ein wenig verwunderlich ist, dass immer mehr elektronische Musik Einzug selbst in solch amerikanische Spiele hält.
 
[u]Ladezeiten_[/u]
 
Insgesamt länger als wir gehofft hatten. Zwar werdet ihr im Trainingsraum beschäftigt und erlebt einen kurzen Gang durch die Halle zum Spielfeld, vor allem wenn man ein Spiel aber cancelt und zum Hauptmenü will braucht NBA eine ganz schön lange Weile dafür.
 
[u]Extras_[/u]
 
Keine die wir nicht weiter unten beschreiben.
 
[u]Spielgefühl_[/u]
 
Alles beginnt in eurer Trainingshalle. Während auf der Leinwand ein paar schick geschnittene Replays laufen, könnt ihr umher dribbeln, Körbe werfen und euch einfach ein wenig austoben. Erst wenn man die Starttaste drückt, erscheint das Menü, dessen Grundgerüst dem anderer EA Sport Spiele sehr ähnlich sieht. Sofort lachen euch hier jede Menge Spielmodi an, die man am liebsten gleichzeitig ausprobieren würde. Vom einfachen Spiel gegen die CPU, bis hin zum komplett individuellen Turnier ist bei NBA fast alles möglich. Sprecht ihr auf dem gerade noch beschriebenen Trainings Court einen Trainer an, könnt ihr euch beispielsweise in den Academy-Challenges beweisen. Trainiert verschiedene Strategien auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden und meistert so irgendwann alle Aufgaben. Leicht ist das zwar nicht, bringt euch dafür dann aber auch Vorteile in echten Duellen. Für die stehen euch selbstverständlich alle Teams der NBA zur Verfügung, außerdem viele internationale Mannschaften dank der FIBA Lizenz. Wie von EA nicht anders zu erwarten war, gibt es also original Spieler und Sponsoren, Stadien, Trikots und Mannschaften. Besonders für richtige Fans des Sports ist das einer der wichtigsten Faktoren.
 
Kommen wir jetzt zu den eben noch hochgelobten verschiedenen Spielmodi und beginnen mit der WM. 24 Nationalmannschaften kämpfen um den ersten Platz und ihr schlüpft in die Haut eures Lieblingsteams. Gleiches Spiel im Dynasty Modus, wo ihr zum Beispiel eine Saison der NBA spielen könnt. Der Dynasty Modus selbst hat aber noch einige weitere Finessen zu bieten. So könnt ihr bei gutem Spiel nach und nach euren Trainerstab verbessern, also für besseres Personal sorgen. Außerdem dürft ihr euer Team zum Anfang der Saison selber trainieren. Habt ihr diesen Einstieg bewältigt, den man natürlich auch simulieren kann, müsst ihr euch selber ein Ziel setzen. Man kann um die Meisterschaft kämpfen, einen Neuaufbau starten oder sich selbst als aufstrebendes Team einschätzen. Je nach Auswahl setzt euch das Spiel dann verschiedene Unterziele, für dessen Erreichen ihr mit Punkten belohnt werdet, die ihr für verschiedene Bereiche der Mannschaft "ausgeben" könnt. Wie ihr merkt, seid ihr Manager und Spieler zugleich, was natürlich motiviert. Schaut euch Statistiken an, sagt den Fans was sie hören wollen. Ihr könnt die Teamchemie checken, nachschauen ob eure Jungs Fortschritte machen und seid so stets Herr der Lage. Jetzt kann es endlich losgehen, wobei man die Spiele auch Simulieren kann. Echte Zocker machen das natürlich nur zur Not und sollte es auf dem Spielfeld gegen Spielende mal eng werden, kann man spontan eingreifen.
 
Zum Gameplay benötigen wir gar nicht so viele Worte wie man vielleicht denken mag. Die Steuerung ist unverändert und brauchbar wie immer, was man auf dem Court zu tun hat sollte ohnehin jeder wissen. Stellt euer Team gut auf, blockt die Würfe der Feinde, schnappt euch den Rebound, dunkt, werft Dreier und setzt durch intelligentes Passspiel Akzente. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade bringen Anfänger ins Spiel, der All Star Schwierigkeitsgrad stellt aber auch geübte Spieler des öfteren mal vor ein Problem. Die Viertellänge könnt ihr selber einstellen, auch weiteres Feintuning ist möglich. Wer sich übrigens einen unfairen Vorteil verschaffen möchte, kann wie immer im Hauptmenü die Slider manipulieren und sich so ein unsagbar starkes Team tunen. Für mehr Individualismus sorgt der Create-a-Player Modus, in dem ihr euch einen eigenen Spieler erstellt und designt.
 
 
NBA Live 09 weiß zu gefallen und zu überzeugen. Die Spiele machen Spaß und es ist eine wahre Freude einen Dreier zu verwandeln oder einen kräftigen Dunk in den Korb zu hämmern. Damit ihr auch stets auf dem Laufenden seid, hat EA die "DNS" ins Spiel gebracht. Die entdeckt ihr schon zu Anfang, da die DNS über die Stärken und Schwächen eines Spielers entscheidet. Eigentlicher Clou ist aber die regelmäßige Aktualisierung wenn ihr mit dem Internet verbunden seid. Ganz recht, EA updated die Spielerwerte und sorgt so dafür, dass ihr stets auf dem aktuellen Stand seid. Im Spiel selber hat das alles zwar irgendwie weniger Konsequenzen als EA euch weiß machen möchte, ein nettes und kleveres Feature ist es aber dennoch. Ebenfalls neu ist das Pick & Roll Prinzip. Wer den linken Trigger lange genug gedrückt hält (wahlweise auch LB um weitere Taktiken und Spielzüge einzublenden), ruft einen Teamkameraden in seine Nähe und kann mit dem richtigen Timing ein paar Erfolg versprechende Manöver ausführen. Einsteiger müssen sich an diese Komplexität erst einmal gewöhnen, lernen die Features dann aber schnell lieben, da sie wirklich gut integriert wurden. Weniger gut funktionieren eure Dribblings, die ihr mit dem rechten Stick weiter verfeinern könnt. Oft passiert nicht viel was euch im Spiel weiterbringen könnte. Das alles fügt sich zu einem recht guten Basketball Erlebnis zusammen, dass euch entweder unkompliziert unterhält oder taktische Finessen offenbart.
 
Trotzdem ist das Spielerlebnis kein perfektes. Fast Breaks lassen sich nicht immer realistisch durchführen, die KI spielt nicht immer auf voller Höhe mit und nicht alle Veränderungen machen den gelungenen Vorgänger vergessen. Einige neue Features wirken noch nicht voll ausgereift, auch der Be-a-Pro Modus verträgt noch etwas Feinschliff. Hier schlüpft ihr übrigens in die Rolle eines ganz bestimmten Spielers, mit dem ihr möglichst erfolgreich die Spiele bestehen müsst. Somit ist NBA Live 09 unterm Strich eine lohnenswerte Investition für Basketball Fans, aber keine spielerische Offenbarung.
 
[u]Mehrspieler_[/u]
 
Ihr könnt den Multiplayer auf verschiedene Art und Weise genießen. Viele erfreuen sich mit Sicherheit am meisten an einem internen Duell auf der Couch. Aber auch online könnt ihr euch duellieren, in ungewerteten oder gewerteten Spielen. Die Verbindungsqualität kann man vorher überprüfen, auch in einem anfangs sehr stabilen Match kann es aber hin und wieder zu starken Einbrüchen der Spielgeschwindigkeit kommen. In der Regel tretet ihr in 1 gegen 1 Spielen gegeneinander an, auch möglich sind aber Matches mit bis zu 9 Freunden. Jeder schlüpft jetzt in die Rolle eines Spielers, was natürlich besonders taktische Feinheiten offenbart. Der Multiplayer bietet eigentlich genau das, was man erwartet. Spannende Duelle, leider nicht ganz Lag und Ruckelfrei, dazu bis zu 10 Spieler in einem Match und richtige Online Ligen.
 
[u]Erfolgschancen_[/u]
 
Die Erfolge teilen sich ganz klever in verschiedene Bereiche auf, wobei wir EA für die Online-Fairness loben möchten. Man muss zwar 20 Ranglisten Spiele spielen, diese aber nicht gewinnen und lediglich zu Ende bringen. Das motiviert auch Anfänger und genau dafür sind die Achievements ja gedacht. Hut ab also dafür, wobei auch der Rest ganz gut zu bewältigen ist - wenn man weiß wie man sich ein wenig behilft. Nach wie vor kann man nämlich dem eigenen Team mit lauter 99er Wertungen unter die Arme greifen und Spiele simulieren. Aber das ist jedem selbst überlassen und auch so kann man mit ein wenig Zeit und Übung ein paar begehrte Erfolge abstauben. Die vollen 1000 Punkte sind aber nicht zuletzt wegen der schweren Academy nur für Profis zu empfehlen.
 
[u]Vergleich der Versionen_[/u]
 
Wie zu erwarten, gibt es keinerlei Unterschiede, außer der Hülle und dem Gamepad.
 
 
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VOID

Fazit

Pro
 
Contra
 
shadowman
Obwohl ich kein wirklich großer Basketball Freund bin, hat mir die neueste Live Episode schon Spaß gemacht. Online musste ich zwar feststellen, dass ich wirklich nichts auf dem Kasten habe, dafür musste ich mit dem deutschen Team auch fast immer gegen Amerikaner spielen - und deren Mannschaft ist nun wirklich um einiges besser als Nowitzki und Co.

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