Resident Evil Zero - Review

Resident Evil Zero

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Review
NGC
8
Resident Evil…ohne Zweifel die bekannteste survival-horror Serie der Welt.
Jetzt erfahren wir endlich wie alles begann, denn Capcoms “Development Studio 3“ hat es endlich geschafft, das Game herauszubringen, nachdem es als N64 Version für den Gamecube völlig neu gestaltet wurde..doch nun zum Game!
 
Story
Raccoon City - Forest.
Der Passagierzug rauscht in einer regnerischen Nacht durch den von Hügeln und Wäldern überzogenen Raccoon Forest. Alles ist normal, wie sonst auch.
Leute unterhalten sich, ein Umbrella Angestellter liest Zeitung und sieht aus dem Fenster, wobei er beobachtet, wie sich aus dem Nichts schleimige, schneckenartige Glibberwesen an der Scheibe festsaugen!
Zu Tode erschrocken springt er auf, sieht wie es immer mehr werden und das Fenster zu brechen droht. In Todesangst läuft er los – doch zu spät!
Er ist genauso tot wie alle anderen Passagiere des Zuges…die Wesen kommen durch die Decke und fallen über alles her…der Zug bleibt stehen.
Auf einem Hügel steht eine Gestalt, in einem weißen Umhang mit einer Kette und streckt beschwörend die Arme aus…
Wenig später fliegt der S.T.A.R.S. Hubschrauber die Gegend an, weil immer wieder von menschenfressenden Monstern die aus dem Wald kommen sollen in Raccoon City geredet wird. Beim Landen hat der Hubschrauber eine Störung und muss notlanden – an Bord ist Rebecca Chambers, der erste spielbare Charakter auch bekannt aus Resident Evil, wo ihr einige Male mit Chris auf sie trefft.
Beim Aussteigen entdeckt sie einen umgekippten Jeep der US Army mit toten Insassen…Rebecca bemerkt das es einen Überlebenden gibt – den nach einer dort liegenden Akte mehrfachen Mörder und Ex-Leutnant Billy Cohen, der sich sozusagen auf dem Wege seiner Exekution befand.
Der Rest des Bravo Teams beschuldigt Billy des Unfalls und des Mordes an den Army Männern und so befiehlt Captain Enrico, nach Billy zu suchen und ihn festzunehmen. Kurz darauf entdeckt Rebecca bei der Suche einen stillstehenden Zug, in den sie einsteigt…der Horror beginnt!
Über die Story wird hier nicht mehr verraten, aber sie ist klasse gemacht und die Zwischensequenzen sind so stimmungsvoll, dass es eigentlich ein Options-Menü zum nochmaligen Angucken selbiger geben müsste.
 
Grafisch hat mir das Remake des ersten Teils besser gefallen!
Im Zug herrscht spektakuläre Optik, wie die flatternden Gardinen bei zerbrochenen Zugfenstern, die Eier der kleinen Glibberwesen und der preschende Regen auf dem Dach…super!
Genauso die Effekte. Das Feuer sieht klasse aus, Lampen, die Während der Fahrt wackeln, lassen das Licht exzellent im Raum hin und her schaukeln und Gegenstände wie Ketten an der Wand und Flaschen bewegen sich im Takt der Fahrweise des Zuges hin und her! Das Wasser sieht fast schon realer als real aus…einzigartig echt
Die Texturen sind wie immer scharf und man kann einfach keine unscharfen oder verschwimmenden Wände ausmachen.
Doch sobald ich im “Forschungshaus“ von Umbrella war, wurde es zusehends ernüchternder. Die Eingangshalle ist zu eintönig, sie scheint in sich selbst zu verlaufen, da die Farben einfach zu ähnlich aussehen – so ist es an vielen Stellen im Haus. Es sind meistens Gegenden, die sich durch verschiedene Grau- und Gesteinstöne unterscheiden, was einen kleinen spielerischen “Durchhänger“ zufolge hat. Doch an den Stellen wird einiges durch tolle Lichteffekte wieder wettgemacht. Nachdem man aus diesem Gebiet raus ist und sich unter der Kirche befindet, wird es auch wieder sehr viel besser.
In diesem Punkt bietet das Remake einfach mehr grafische Abwechslung und das obwohl es weniger Locations hat!
Bei einigen RE-Veteranen wird übrigens das Herz etwas höher schlagen als bei anderen, wenn sie in alte RE2 Gebiete vordringen – man wird sich auf dem Fabrikgelände, wo man in Teil 2 auf Hunk trifft bewegen und auch kurzzeitig vor dem Raum stehen, wo Sherry Birkin später im Bett liegt (Security Room)…da werden sehr schöne Erinnerungen wach…hach!
 
Die Gegner sind deutlich besser als im Remake!
Einige Gegner, wie zum Beispiel die wie riesige Tausendfüssler aussehenden Krabbeltiere, haben eine schöne glänzende Oberfläche, die auf Lichteinstrahlung reagiert. Vor allem jedoch fällt auf, dass die Zombies keine verwaschenen/unscharfen Klamotten mehr haben, wie im Remake.
Mehr Variationen gibt es designtechnisch her auch...im Zug wird man von Passagieren sowie Mechanikern in Blaumännern angegriffen, im Herrenhaus sind meistens wankende Wachleute anzutreffen und später trifft man sogar auch nackte Versuchsobjekte, die wohl mal menschlich waren.
Es sind alte sowie neue Gegner dabei…auf der einen Seite natürlich die Zombies, die Hunde, die nervigen Raben, die Hunter und auch auf den ein oder anderen Tyrant trifft man später. Neu dazu gekommen sind die schneckanartigen kleinen Schleimer, die krabbelnden Tausendfüssler, pelzige Affenmonster und ein besonders cooler Zombie.
Dieser setzt sich aus den kleinen Schneckentieren zusammen und hat dann die normale Größe eines Zombies. Allerdings sieht er aus wie ein besoffener Haufen Hackfleisch und bewegt sich auch so. Er wankt auf einen zu und versucht, dich mit seinen langen Gummiarmen zu treffen – dabei ist er sehr schnell unterwegs. Durch wiederholtes Schießen verliert er Körperteile, bis nur noch seine beiden Beine, durch eine halbe Hüfte zusammengehalten, herumschlendern…diese blähen sich dann bis zum geht nicht mehr auf und Platzen, wobei eine große Menge Schleim und Schneckengetier freigesetzt wird.
Ein gelungener neuer Feind, der wieder auftauche sollte.
Der fieseste aller neuartigen Gegner taucht nur einmal an einer Stelle auf…es ist ein überdimensionaler Frosch. Falls man ihn nicht schnell angreift, wird man verschluckt und ist sofort tot – toll, oder? Bleibt nur zu hoffen, dass man nicht allzu lange auf Speichern verzichtet hat
 
Der Sound – manchmal ist er da, manchmal nicht.
Es wird passieren, dass man manchmal ganz ohne Geräuschkulisse durchs “Forschungshaus“ geht. Doch das trägt meistens gut zum Spannungsaufbau bei.
Wenn größere Gegner hinter der nächsten Ecke stehen, wird man das sofort am hochschnellenden, dramatisierenden Sound bemerken. Besonders bei Endgegnern passt der Sound sehr gut und gibt den Kämpfen erst die richtige Spannung! Meistens wird man Resi-Typisch in verschiedensten Variationen vom Klavier begleitet, was sehr gut passt!
 
Das Partnersystem hat seine guten und seine schlechten Seiten!
Sehr schön sind die neuen Situationen, die sich dadurch in Resident Evil auftun.
Ihr könnt, wenn ihr neben eurem Partner steht, wichtige Gegenstände austauschen, z B einen Schlüssel für einen Koffer, den gerade der Andere hat.
Weiterhin könnt ihr im Menü unter dem Punkt “Partner“ einstellen, wie euer Partner reagieren soll. Soll er schießen, wenn Gegner in die Offensive gehen oder lieber Munition sparen, wenn man ihn eh selbst dank der Magnum mit einem Schuss umpustet?
Soll er immer folgen oder in einem Raum…oder auf einem Schalter stehen bleiben, der eine Tür öffnet?
Seid ihr im Solo-Modus, also allein unterwegs, könnt ihr mit der X-Taste zum anderen Protagonisten “zappen“ und mit ihm weiterspielen.
Es gibt z B eine Situation, wo Rebecca in einem Raum eingesperrt sein wird und nur mit einem spitzen Gegenstand, den sie natürlich nicht hat, die Tür öffnen kann. Dann heißt es mit Billy ein Stockwerk unter sie zu rennen und einen spitzen Gegenstand durch den Lastenaufzug, der nach oben führt, hochzuschicken!
Das Partnersystem hat also viele praktische Seiten an sich, die einige Neuerungen ins Spiel bringen.
Der einzig negative Punkt ist, wenn lange mit den Charakteren gemeinsam durch die Gegend zieht, geht der Gruselfaktor in die Knie – man fühlt sich sicherer als wenn man allein unterwegs wäre! Leider ist es am praktischsten mit beiden zusammen zu gehen, da man das die meiste Zeit eben kann und sonst mit dem Anderen “hinterherlaufen“ müsste, was nur Zeit kosten würde.
 
Die Steuerung ist dem Remake fast identisch…warum auch nicht?
Mit dem Analogstick bewegt man den Charakter immer noch genauso wie im REmake umher und mit gedrücktem B-Knopf dabei wird dann gerannt.
Mit Y kommt man ins Menü, mit R wird gezielt und mit A gefeuert.
Mit Z wird die Karte aufgerufen, auf der man übrigens auch sehen kann, wo abgelegte Gegenstände liegen. Mit dem C-Stick kann man z B Rebecca bewegen, während man mit dem Analogstick Billy steuert. Auf Start gibt man dem Anderen den Befehl zu folgen oder stehenzubleiben, was jedes Mal vom gerade Aktiven ausgerufen wird. Mit der X-Taste wechselt man schließlich zum anderen Charakter.
 
Erwähnenswert ist natürlich noch die neue Regelung der Item-Verwaltung.
Die Item-Boxen, in denen man seine Gegenstände ablegen konnte, wurden komplett wegrationalisiert. Das bedeutet keinen universellen Zugriff mehr auf alle Items von einer Box aus!
Man ist jetzt gezwungen seine Items einfach auf dem Boden abzulegen und diese bei Bedarf aus dem Raum, in dem sie platziert wurden, wieder abzuholen!
Viele werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit einige Male in den Ar**h beißen, da es passieren kann, dass man eine einstündige Wanderung durchs halbe Game machen muss, weil man es ohne ein bestimmtes Item oder eine Waffe schwer oder unmöglich schafft, weiterzukommen.
Persönlich finde ich die neue Regelung Unnötig, auch wenn mir obiges glücklicherweise nicht widerfahren ist
 
Vom Umfang her erfüllt das Game den normalen Resi-Standart.
Beim ersten Mal durchspielen wird man zwischen 10 und 15 Std. brauchen (abhängig vom Schwierigkeitsgrad), beim zweiten Mal deutlich weniger.
Man könnte vielleicht noch Zeit sparen, wenn diese verdammten Türsequenzen nicht wären…
 
Fazit
Resident Evil Zero – endlich ein komplett neues Spiel, das durch das Partnersystem auch eine sehr gelungene Innovation vorweist – eine Innovation, die auch entsprechend oft zum Einsatz kommt und kein leeres Versprechen ist!
Grafisch sehr schön, wenn auch insgesamt nicht so schön wie das Remake.
Ohne den coolen Sound würde dem Spiel genauso viel Atmosphäre fehlen wie ohne Lichteffekte…unterm Strich ein super Resident Evil, bei dem besonders das Ende Hammermäßig ist. Kaufempfehlung für alle REmaker!
 
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