Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots Review

Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots Test

Donnerstag, 12.06.2008 18:59

Publisher: Konami
Entwickler: Konami
Genre: Action-Adventure
Release: 12.06.2008
Schwierigkeit: Einstellbar
Spieler: Online Multiplayer
Speicher: 4,6 GB

sharky81



Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots

Die sogenannten Gänsehautmomente sind im Leben eines Videospielers selten und kostbar. Jeder von euch wird wohl nur eine Hand voll Momente aufzählen können, die man wegen ihrer Intensität nie wieder vergessen wird. Als das Packet mit der Testversion von Metal Gear Solid 4 bei uns eintrudelte, war so ein Moment gekommen. Da ist es also, das letzte Abenteuer von Solid Snake. Das Befreien der Spielepackung aus ihrer Schutzfolie, das flüchtige Durchblättern der Spielanleitung und das Herausnehmen der druckfrischen und nach Chemikalien riechenden Bluray-Disc gerät zur regelrechten Zeremonie. Mit zittrigen Händen wandert der Datenträger ins Laufwerk der PS3: Waren die Erwartungen zu hoch? Wird Kojimas "Abschiedsgeschenk an die Fans der Serie" der erwartete Knaller? Wir sagen es euch. Bühne frei für einen der größten Videospielhelden unserer Zeit.

This is my final Mission

Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots spielt im Jahre 2014 und damit rund 5 Jahre nach den Geschehnissen von Big Shell. Der Krieg hat sich verändert. Das Geschäft mit dem Krieg hat sich zur absoluten Geldquelle entwickelt und private Militär-Firmen stellen ihre Armeen dem Meistbietenden zur Verfügung. Die Kriegsmaschinerie läuft wie ein gut geöltes Uhrwerk. Eine Bedrohung für die Welt, da nicht mehr nur die Regierungen mit ihren Streitkräften Druck und Macht ausüben, sondern jede Terror-Organisation mit dem nötigen Kleingeld in den Besitz einer Streitmacht gelangen kann. Ein Gremium des UN-Sicherheitsrates hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche privaten Militärfirmen (PMC´s) zu überwachen und zu inspizieren. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist es Roy Campbell, FOXHOUND-Gründer und ein Mitglied dieses Sicherheitsrates, gelungen, Liquid Ocelot nach langjähriger Suche im nahen Osten aufzuspüren. Dieser schart eine private Armee um sich, welche sogar die US-Streitkräfte an Größe in den Schatten stellt. Das Ziel ist eindeutig: Liquid muss ausgeschaltet werden, bevor er die Welt ins Chaos stürzt. Es gibt nur einen Mann, der diesen einen und letzten Auftrag ausführen kann: Solid Snake. Tragischerweise bleibt diesem wohl nicht mehr viel Zeit, um seine letzte Mission zu Ende zu bringen. Durch die Injektion des FOXDIE-Virus auf Shadow Moses Island und aus weiteren unbekannten Gründen zersetzen sich Snakes Zellen unverhältnismäßig schnell und er altert in rasendem Tempo. Unkontrollierbare Hustenanfälle und Krämpfe sind die Folge. Wie viel Zeit ihm für seine "Finale Mission" genau bleibt ist ungewiss.



In verschiedene Kapitel unterteilt, schickt Metal Gear Solid 4 den Spieler im Gegensatz zu den Vorgängern auf eine abwechslungsreiche Reise an die unterschiedlichsten Schauplätze unseres Planeten. Jedes Kapitel und die jeweiligen Missionsziele werden dabei durch eine kurze Besprechung in Form einer Zwischensequenz eingeleitet. Die Aufgabenstellungen fallen dabei recht abwechslungsreich aus und fordern vom Spieler stets höchste Konzentration ab: So gilt es zum Beispiel eine bestimmte Zielperson ausfindig zu machen oder in ein Gebäude einzudringen und Informationen zu beschaffen. Bereits der erste Auftrag führt Snake in den aus den zahlreichen Trailern bekannten nahen Osten.

In all den Jahren der Metal Gear-Geschichte hat sich auch im vierten Teil das Spielprinzip nicht verändert. Nach wie vor wird euch ein spannender Mix aus Schleichmissionen, ausladenden Zwischensequenzen mit hollywoodreifer Präsentation und bombastischen Action-Sequenzen geboten. Grundsätzlich gilt es immer ein feindliches Gebiet zu infiltrieren, ohne dabei zuviel Aufmerksamkeit zu erregen. Unauffälligkeit ist der Schlüssel zum Erfolg, um Soldaten, Überwachungskameras und feindlichen MG-Stellungen zu entgehen. Sollte man trotz aller Vorsicht doch einmal entdeckt werden bleiben zwei Optionen: Entweder man kämpft gegen die anstürmenden Soldaten und hofft, dass der Strom irgendwann abreißt, oder es heißt die Beine in die Hand nehmen und ein lauschiges Plätzchen zum Verstecken suchen. Bleibt man unentdeckt bis zum ablaufen des Countdown, was in Metal Gear Solid 4 glücklicherweise viel schneller vonstatten geht als noch in den Vorgänger, wird der Alarm aufgehoben und die Soldaten widmen sich wieder ihren ursprünglichen Aufgaben. Im Grunde ist es aber dem Spieler überlassen, wie er Metal Gear Solid 4 spielt. Wer gern mit der groben Kelle austeilt und sich durch Massen von Gegnern schießen möchte kann dies tun, hat es dann aber wesentlich schwerer.

Eine Schlange ist nur so gut wie ihre Ausrüstung

Um Snakes letzte Mission zu einem würdigen Abschluss zu bringen, haben Kojima-San und sein Entwicklerteam viele neue Ideen einfließen lassen, die das Gameplay extrem bereichern. Als wichtigste und augenscheinlichste Neuerung ist hier der sogenannte "Octocamo" zu nennen, ein universeller High-Tech-Kampfanzug, der bei Kontakt die Farbe und Struktur jedes beliebigen Materials annimmt. Sobald sich Snake an eine Wand drückt oder sich auf den Boden legt, reagiert der Anzug auf die individuelle Oberflächenstruktur und lässt ihn vor den Augen der Gegner unsichtbar werden. Eine Prozent-Anzeige am rechten oberen Bildschirm-Rand gibt Aufschluss darüber, wie gut Snake getarnt ist. Im Grunde ähnelt dieses Prinzip stark dem Tarn-Feature aus "Snake Eater", mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass nun nicht bei jeder Umgebungsänderung umständlich ins Options-Menü gewechselt werden muss. Wer möchte, kann aber auch voreingestellte Tarnfarben, Muster oder auch andere Verkleidungen auswählen.



Weitere wichtige Neuerung ist das Solid Eye. Dieses Augenklappen-ähnliche High-Tech-Gerät lässt Solid Snake nicht nur Big Boss zum verwechseln ähnlich sehen, sondern ist auch mit nützlichen Funktionen ausgestattet. Einmal aktiviert werden Gegner auf einem Radar angezeigt und die Namen und Bezeichnungen von im Sichtfeld befindlichen Personen und Gegenständen eingeblendet. Zusätzlich bietet es eine praktische Nachtsicht- und Fernglas-Funktion.

Wie es sich für eine Fortsetzung gehört, unterstützen viele alte und bekannte Freunde Snake auf seiner Mission. Per Funk ist Snake beispielsweise im ständigen Kontakt mit seinem langjährigen Partner und Freund Otacon, der ihn mit wertvollen Tipps unterstützt. Um auch direkt auf dem Schlachtfeld an Snakes Seite zu sein konstruierte dieser den MK II, einen Metal Gear in Mini-Ausgabe. Dieser nützliche kleine Roboter liefert Otacon nicht nur direkte Bilder vom Schlachtfeld, sondern kann auch vom Spieler direkt gesteuert und zum unauffälligen Ausspionieren von Räumen oder zum Ausschalten unaufmerksamer Soldaten via Elektroschock verwendet werden. Witziges Detail: sobald Snake die Kontrolle über den MK II übernimmt, erscheint in seinen Händen ein PS3-Controller. Der Einsatz des MK II ist jedoch, wie fast alle Ausrüstungsgegenstände im Spiel, nicht zwingend notwendig.

Als unerlässlich stellt sich hingegen der "Threat Ring" heraus. Dahinter versteckt sich ein Solid Snake umgebender, halbtransparenter Ring. Da wie bereits auch bei Snake Eater der klassische Radar mit den Positionen der Gegner und deren Sichtkegel fehlt, wird dieses optische Feinderkennungssystem schnell zu eurem besten Freund. Befindet sich ein Gegner in der Nähe, schlägt der Kreis an der entsprechende Stelle aus und macht so die Position des Feindes deutlich. Je größer der Feind, desto größer der Ausschlag. Ist man trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen entdeckt wurden, kann auf eine breites Waffenspektrum zurückgegriffen werden. Von der normalen Pistole über MG´s bis hin zu Granat- oder Raketenwerfer ist alles vertreten, um sich seiner Haut erwehren zu können. Waffen und Munition können dabei auf zwei verschiedene Arten beschafft werden. Nehmt die Waffen gefallener Gegner auf oder deckt euch beim Waffenexperten Drebin mit neuen Schießeisen ein. Auf Drebin trefft ihr gleich zu Beginn des Abenteuers und könnt euch von diesem Zeitpunkt an stets und ständig mit Waffen versorgen lassen. Bezahlt wird mit sogenannten "Drebin Points", die automatisch für das Aufsammeln gegnerischer Waffen eurem "Drebin-Konto" gutgeschrieben werden. Waffennarren werten zudem die Lieblingsknarre mit neuen Visieren, Schalldämpfern oder Granatwerfern auf. Natürlich dürfen auch die anderen Metal Gear-typischen Ausrüstungsgegenstände nicht fehlen: die obligatorischen Tonnen und Kartons dienen als Versteck, auf dem Boden ausgelegte Herren-Magazine lenken Gegner ab und die obligatorische Zigarette lässt euer Gemüt nach einem hitzigen Gefecht abkühlen. Apropos Gemüt: neu hinzugekommen sind auch eine Stress- und Psyche-Anzeige. Diese beiden Attribute machen sich bemerkbar, wenn Snake in besonders harte Gefechte verwickelt wird. Steigen die jeweiligen Pegel zu hoch, äußert sich das in zittrigen Händen oder unkontrollierbaren Hustenanfällen, die man durch die Verabreichung von Medizin schnell wieder in den Griff bekommen muss.



Auf dem Schlachtfeld gibt es keine Freunde

Dass trotz aller Schleich-Ambitionen ein gut ausgestattetes Waffenarsenal durchaus nützlich sein kann merkt man spätestens bei den ersten Feindkontakten. Neben Liquids PMC-Truppen, die quasi als Hauptgegner fungieren und ständig präsent sind, hat das Team um Kojima auch neue Gegnertypen integriert. Bereits nach kurzer Zeit trefft ihr auf die sogenannten Geckos, zweibeinige Ungetüme, die viele von euch bereits aus den zahlreichen Trailern kennen dürften. Diese Kerle sind nur mit einer bestimmten Munition und Taktik zu knacken. Habt ihr beides nicht heißt es nur noch Beine in die Hand nehmen und das Weite suchen.

Als Pendant zu FOXHOUND und DEAD CELL fungiert schließlich die "Beauty and the Beast-Unit", die Liquid ihre Dienste erweisen und sich euch regelmäßig in Form von Zwischengegnern in den Weg stellen. Eine Spezialeinheit weiblicher Charaktere, deren Seelen durch die wirren des Krieges gelitten haben und die dank Spezialanzüge und außergewöhnlicher Fähigkeiten eine tödliche Bedrohung sind. So hinterlässt z.B. Raging Raven dank eines Flugapparates eine Schneise der Verwüstung, bewegt sich Crying Wolf einem Panter gleich auf vier Beinen und kann Screaming Mantis unschuldigen Opfern ihren Willen aufzwingen. Egal mit wem ihr es jedoch zu tun habt, die Kämpfe sind bombastisch präsentiert. Jeder dieser Zwischen-Gegner erfordert eine eigene Taktik, in welche die Spielumgebung mit einbezogen werden muss. Wer aufmerksam den Monologen der Kontrahenten während der Metal Gear Solid-typischen ausladenden Kämpfe zuhört kann durchaus den ein oder anderen nützlichen Tipp erhaschen. Eine zusätzliche taktische Komponente haben die Entwickler bei den Auseinandersetzungen mit den PMC´s einfließen lassen, denn Liquids Privatarmee trifft nicht überall auf Gegenliebe. Ständig trefft ihr auf einzelne Kampfherde, in denen Milizen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die feindlichen Soldaten bekämpfen. Es liegt an euch zu entscheiden, ob ihr diese unterstützen und gemeinsam mit Ihnen die Soldaten attackieren wollt oder ob ihr euch aus den Kämpfen raushaltet. Helft ihr den Milizen, bedanken diese sich mit Munition und Heilgegenständen bei euch, legt ihr euch jedoch mit ihnen an, habt ihr es in entscheidenden Situationen mit gleich zwei Gegnergruppen zu tun.

Wer die Kontrolle verliert, verliert den Kampf

In Sachen Steuerung und Aktionsmöglichkeiten ist man glücklicherweise alten Tugenden treu geblieben und hat das bewährte Steuerungskonzept nahezu komplett übernommen. Nach wie vor lehnt sich Snake an Häuserwände und packt Gegner von hinten um diese zu befragen, als menschliches Schutzschild zu verwenden oder auszuschalten. Als Serien-Premiere kann Solid Snake nun auch geduckt laufen, was zugegebenermaßen etwas eigenartig aussieht, im Vergleich zum umständlichen kriechen, das natürlich nach wie vor möglich ist, jedoch eine erhebliche Erleichterung darstellt. Bei allen Aktionen steuert sich Snake butterweich, und auch wenn die komplexe Steuerung etwas Eingewöhnungszeit benötigt, ermöglicht sie einem die perfekte Kontrolle. Die Gegenstandsauswahl erfolgt erneut über die Schultertasten und ein Scroll-Menü zu beiden Seiten des Bildschirms, ebenso wird auch die Ego-Perspektive über die Schultertasten aktiviert. Zum ersten Mal in der Serie ist es nun möglich, Snake beim Zielen direkt über die Schulter zu schauen, wie es Spiele wie Gears of War oder Uncharted bereits vormachten. Dies erleichtert die Schusswechsel wesentlich, da man sich nun während der Feuergefecht auch bewegen kann, ohne sein Ziel aus den Augen zu verlieren. Das Zielen fällt auch hier sehr einfach und braucht sich vor Shootern überhaupt nicht zu verstecken. Auch das Werfen von Granaten wurde durch das Anzeigen der Flugbahn nun erheblich vereinfacht. Zur Freude aller setzte das Entwicklerteam zudem von Beginn an auf eine frei drehbare Kamera, die mit dem rechten Analogstick bedient wird. Die starren und manchmal unübersichtlichen Kameraperspektiven älterer Teile gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Als hakelig und etwas ungenau haben sich hingegen die Nahkämpfe herausgestellt, doch mit etwas Übung funktionieren auch diese gut.



Kino zum selber spielen

Bei einem Spiel wie Metal Gear Solid 4 ist es nicht einfach, beim Schildern der Präsentation nicht in ausuferndes Schwärmen zu verfallen. Zudem ist es schwer das in Worte zu packen, was Kojima und seine Kollegen hier auf den Bildschirm zaubern. Die serientypischen kinoreif inszenierten Zwischensequenzen begeistern mit referenzverdächtig detailliert gestalteten Gesichtern und einer Kameraführung und Inszenierung, die aktuellen Hollywood-Produktionen in nichts nachsteht und zum beeindruckendsten zählen, was es im Bereich Videospiele gibt. Jede kleine Gefühlsregung ist den Charakteren anzusehen, zieht den Spieler in seinen Bann und lässt ihn jede Emotion mitfühlen. Stellenweise wird man als Spieler sogar eingebunden, indem man zum Beispiel die L- oder X-Taste betätigen muss, was neue Perspektiven oder Flashback-artige Einblendungen aus alten Metal Gear-Teilen zur Folge hat. Metal Gear Solid 4 bietet einfach alles: extrem emotionale Momente die direkt ins Herz gehen wechseln sich mit atemberaubend choreografierten Action- und Schlachtsequenzen ab. Sehr cool ist auch der Übergang von Zwischensequenz zum eigentlichen Spiel gelungen. Unauffällig fährt die Kamera hinter Snake, und erst durch das Erscheinen der Bildschirmanzeigen wird einem bewusst, das man selbst die Kontrolle übernehmen kann. Das serientypische Grundprinzip, Schleichen und unauffällig bleiben, wird zudem immer wieder durch Events der besonderen Art unterbrochen, wie zum Beispiel die Kämpfe zwischen Miliz und PMC-Soldaten, einer spektakulären Motorrad-Verfolgungsjagd oder die Flucht mit einem LKW. Die Präsentation lässt sich auch hier nur mit dem Wort gigantisch beschreiben. Kojima hat sein Wort gehalten und führt mit der dichten und intensiven Story alle Handlungsstränge aus den Vorgängern zusammen. Diese kommt zwar erst nach rund drei Stunden so richtig in Fahrt, dann aber werdet ihr alten und neuen Gesichtern begegnen und von lieb gewonnenen Charakteren bitter enttäuscht werden. Alles mit dem Ziel des endgültigen und furiosen Finales. Zwar werden auch Serien-Neulinge ihren Spaß an Metal Gear Solid 4 haben, wirklich intensiv wird es aber erst, wenn man die Charaktere kennt, sie über die Jahre verfolgt und lieb gewonnen hat.

Auch die restliche technische Seite überzeugt. Snake und seine Gegner sind sehr detailliert gestaltet und die Umgebung verstreut eine realistische Schlachtfeld-Atmosphäre. Explosionen wirbeln Staub und Trümmerteile, Kugeln schlagen mit dicken Staubwolken in Wände und Boden ein und auf der virtuellen Linse bleibt schon mal das ein oder andere Staubkorn haften. Lediglich einige schlechte Texturen und grobpixelige Schatten geben Anlass zur Kritik. Zudem Gerät das Geschehen auf dem Bildschirm manchmal geringfügig ins Stocken und einige KI-Aussetzer und Logik-Fehler trüben kurzzeitig das Spielvergnügen. Dennoch vermögen diese Punkte den famosen Gesamteindruck nicht zu zerstören.



Auch diesmal hat Sound-Guru Harry Gregson-Williams den aufwändigen Soundtrack beigesteuert. Dieser passt stets sehr gut zum Geschehen auf dem Bildschirm, egal ob emotional oder actionreich. Die realistischen Waffengeräusche und Schlachtfeldatmosphäre sind eine Wucht: Überall schreien Menschen und bellen sich Befehle entgegen, bevor die nächste MG-Salve unbarmherzig über einen hinwegfegt. Die sehr gute Dolby-Digital-Abmischung zieht einen mitten ins Geschehen. Bei den englischen Synchronsprechern hat man sich auf keine Experimente eingelassen und die aus den anderen Teilen bereits bekannten Sprecher engagiert, dementsprechend gibt es auch hier keinen Anlass zur Kritik.

Metal Gear Online

Ursrpünglich als eigenständiges Spiel gedacht, hat sich Konami glücklicherweise doch entschieden, Metal Gear Online gemeinsam mit Metal Gear Solid 4 auf eine Bluray zu packen. Um sich für Metal Gear Online anzumelden muss man sich erst etwas umständlich für eine Konami ID registrieren. Hat man diese kleine Hürde aber hinter sich gebracht, steht dem Online-Vergnügen nichts mehr im Wege. Zuerst gilt es, sich einen eigenen Charakter zu kreieren, wobei aus den verschiedensten Gesichtern, Ausrüstungsgegenständen, Helmen, Bekleidungen und sogar Stimmen gewählt werden kann. Die Auswahl sollte dabei gut überlegt werden, denn um einen komplett neuen Charakter zu erstellen müssen erst entsprechende Charakter-Slots gegen einen Preis von 5 Euro im Konami-Shop gekauft werden. Ist das Design abgeschlossen, werden der eigenen Spielfigur 4 aus insgesamt 16 Eigenschaften zugeordnet. Welche der jederzeit wechselbaren Eigenschaften das sind ist ganz euch überlassen. Wollt ihr bessere Skills im Nahkampf, beim Werfen von Granaten oder im Umgang mit Sturmgewehren, weist ihr diese Eigenschaften eurem Charakter zu und entwickelt sie auf diese Weise durch Online-Matches weiter.

Maximal 16 Spieler können gleichzeitig an einem Spiel teilnehmen. Es gibt zwei Wege Online-Matches zu finden: Über die "automatische Kampfspielersuche" werden automatisch und unkompliziert Spieler mit dem gleichen Niveau zusammengewürfelt und in ein Match geworfen. Beim "Freien Kampf" kann gezielt nach Spielen gesucht werden die den eigenen Vorlieben entsprechen bzw. können hier eigene Spiele eröffnet und die Regeln den eigenen Wünschen angepasst werden. Den richtigen Einstieg ins Online-Vergnügen bietet die Option "Ausbildung", in welcher ihr euch mit den Grundlagen von Metal Gear Online vertraut machen könnt. Fünf verschiedene Karten stehen zur Verfügung (Blood Bath, Ambush Alley, Urban Ultimatum, Groznyj Grad und Midtown Maelstrom). Auch wenn die Kampf-Schauplätze grafisch nicht unbedingt ein echtes Highlight darstellen, sind die Karten sehr gut und übersichtlich designt und bieten eine Menge Möglichkeiten für taktische Spielereien. Überall befinden sich Deckungen, geheime Gänge, Leitern oder Plätze die sich hervorragend für einen Hinterhalt eignen. Aufgepeppt werden die Karten durch explosive Fässer die dann und wann in der Gegend herumstehen oder die eigenwilligen Schleudern, mit denen man sich blitzschnell auf höher gelegene Positionen befördern kann. Sieben verschiedene Spieltypen sorgen für die nötige Langzeitmotivation: "Deathmatch" und "Team-Deathmatch" bedürfen wohl keiner weiteren Erklärung. Im "Rettungseinsatz" muss ähnlich "Capture the Flag" ein Team ein Objekt verteidigen während das andere versucht dieses zu stehlen und in seine eigene Basis zu bringen. Im "Fangeinsatz" müssen die Teams Keraton der GA-KO-Figuren sammeln und diese zur eigenen Stellung bringen, während im "Schleicheinsatz" ein Spieler die Rolle von Solid Snake übernimmt und versuchen muss, eine festgelegte Anzahl von Hundemarken Gegnern durch niederschlagen abzunehmen. Die beiden Teams beharken sich währenddessen weiter und können auch dadurch gewinnen, Snake häufig genug zu töten oder beim Ablauf der Zeit die meisten Kills auf dem Konto zu haben. Witzige Idee: nehmen genügend Spieler teil, übernimmt einer die Rolle von Metal Gear Mk II, um Snake bei seinem Einsatz zu unterstützen. Beim "Team-Schleichen" erhält das komplette angreifende Team Stealth-Tarnungen und muss damit versuchen, eine vom anderen Team beschützte Zielstellung einzunehmen. Der "Basis-Einsatz" schließlich ist eine klassische Online-Variante: Das Team gewinnt, dass in einer gewissen Zeit die meisten Basen eingenommen hat.
Jeder dieser Spieltypen kann neben dem normalen Modus zusätzlich in zwei weiteren Varianten gespielt werden. Mit aktivierten Drebin-Punkten erhält man vor jedem Spiel eine gewisse Anzahl an Drebin-Punkten, mit denen die Ausrüstung gekauft werden kann. Grundsätzlich hat man dabei die Wahl aus drei verschiedenen Waffentypen: Gewehre, Pistolen und Granaten aller Art. Je besser man spielt, desto mehr Drebin-Punkte stehen beim nächsten Respawn zur Verfügung. Beispielsweise kann man so sein M4 durch ein Zielfernrohr oder Schrotflinten-Aufsatz verbessern. Bei der Spielvariante "Nur Kopfschüsse" müssen Gegner, wie der Name bereits vermuten lässt, nur durch Kopfschüsse erledigt werden. Wird ein Gegner nicht durch einen Kopfschuss getötet, wird stattdessen der Schütze bestraft.

Das Spielgefühl von Metal Gear Online lässt sich am besten mit dem von Ghost Recon vergleichen, angereichert durch die vielen taktischen Möglichkeiten, welche die Metal Gear-Spielmechanik mit sich bringt. So kann die Kamera jederzeit frei um die eigene Spielfigur gedreht werden, um heimtückischen Angriffen in den Rücken zu entgehen, das klassische Karton-Versteck führt unachtsame Gegner hinters Licht und mit den Close Quarter-Combat-Aktionen lassen sich Gegner bei einem überraschenden Zusammentreffen mit dem richtigen Timing kurzzeitig zu Boden werfen. Gelingt es sogar den Gegner in den Würgegriff zu nehmen und ihm eine Spritze in den Nacken zu verpassen erhält man Zugriff auf die SOP-Daten des gegnerischen Teams. Die SOP-Funktion ist eine Besonderheit aus Metal Gear Solid 4, die euch auf Knopfdruck mit den anderen Team-Kollegen verbindet und Daten über den aktuellen Gesundheitszustand, Aufenthaltsort und Funksprüche liefert. Zur Aktivierung muss man einem Team-Kollegen jedoch direkt gegenüberstehen. Insofern ist es immer ratsam zu Beginn einer Runde das SOP-System zu aktivieren. Der größte Teil der Matches ist vom geduckten von Deckung zu Deckung hechten geprägt und entwickelt bei der richtigen Karten-Kenntnis einen wahren Suchtcharakter.

Anfänger finden schnell ins Spiel, werden jedoch zu Beginn vom etwas überladen wirkenden HUD und der gewöhnungsbedürftigen Menü-Führung geradezu erschlagen. Eine gute Stunde benötigt man schon, um sich an diesen Anblick zu gewöhnen. Schade ist auch, dass die Freundesliste aus der Cross-Media-Bar nicht ins Spiel übertragen wird. Auf der von Konami zur Verfügung gestellten Liste haben maximal 32 Freunde platz, die erst durch eine entsprechende Einladung hinzugefügt werden müssen. Dafür gibt es eine Statistik, mit welchen Spielern die letzten Matches bestritten wurden. Hat man gute Mitspieler gefunden, hilft diese Liste den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Die Kommunikation erfolgt entweder über Headset, via Text-Chat oder vorgegebenen Sprüchen, die über den Controller aktiviert werden können. Neue Sprüche müssen im Konami-Store für 5 Euro hinzugekauft werden. Umfangreiche Statistiken an denen jeder Online-Spieler seine helle Freude haben wird runden den gelungenen Online-Auftritt schließlich ab.

Fazit:

Wow, was soll man da noch sagen. Hideo Kojima hat sein Versprechen wahr gemacht und liefert Fans der Serie ein fulminantes Finale ab. Viele Ergänzungen wie die Schulterperspektive beim Schießen, das geduckte Laufen und die frei drehbare Kamera bereichern und ergänzen das Gameplay sinnvoll und lassen manche Frustmomente aus den Vorgängern der Vergangenheit angehören. Trotz allem wird das typische Metal Gear-Feeling beibehalten. Die neu hinzugekommenen Ausrüstungsgegenstände wie der Octocamo-Anzug, der sich individuell seiner Umgebung anpasst, das Solid Eye, das wertvolle Informationen über die Umgebung bereithält und der Threat Ring, der in der Nähe befindliche Gegner anzeigt, fügen sich nahtlos ins Metal Gear-Universum ein. Dass die Handlung diesmal an mehreren Schauplätzen stattfindet ist nicht nur erfreulich für die Abwechslung, sondern macht Metal Gear noch einen Tick realistischer und weltnäher als die Vorgänger. Das Gameplay weiß mit einer Mischung aus nervenaufreibenden Schleichmissionen, schweißtreibenden Schusswechseln und gigantisch inszenierten Verfolgungsjagden zu begeistern und fesselt von der ersten Minute an den Bildschirm. Auch die Präsentation ist über jeden Zweifel erhaben. Die typischen ellenlangen Zwischensequenzen begeistern mit emotionalen Momenten und genial animierten Actionszenen. Immer wieder gibt es Momente, in denen man den Controller erst einmal aus der Hand legen muss um das soeben Erlebte zu verarbeiten. Kojima hält Wort und verbindet am Ende alle noch offene Handlungsstränge zu einem Gesamtbild. Selten wurde man von einem Videospiel emotional dermaßen aufgewühlt und mitgerissen. Die Spielgrafik ist ebenso beeindruckend ausgefallen: Solid Snake und seine Gegner sind so detailliert wie nie und wissen durch realistische Animationen zu gefallen. Die Level sind hervorragend designed und begeistern mit Abwechslungsreichtum.
Trotz all der Lobhudelei wollen wir aber auch nicht die vorhandenen Kritikpunkte verschweigen. Einige Texturen sind detailarm und matschig ausgefallen und wollen sich so gar nicht in das ansonsten geniale Gesamtbild einfügen. Gleiches gilt für die grobpixeligen Schatten und die teilweise instabile Framerate. Metal Gear-Neulingen sei zudem ans Herz gelegt: Kojimas fast schon fanatischer Hang zum Detail ist eines der Kernelemente der Serie und die Zwischensequenzen fallen mitunter extrem lang aus. Es kann schon mal vorkommen, dass man eine geschlagene Stunde untätig vor dem Bildschirm sitzt. Etwas weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen; aber dann wäre es wohl kein Metal Gear mehr.
Dennoch: der vierte und vorerst letzte Teil der Serie ist ein Pflichtkauf für alle echten Metal Gear Solid-Fans, die auf die Wertung ruhig noch einen Punkt aufschlagen können. Und wer bisher noch keine PS3 hat sollte jetzt mit dem Kauf liebäugeln.

Positiv:
- geniale Präsentation
- selten hat ein Videospiel dermaßen emotional aufgewühlt
- abwechslungsreiche Level und Missionsdesign
- komplexe aber sehr gute Steuerung
- Hervorragender Soundtrack und Synchronisation
- ausgefeilte und fesselnde Story, die alle bisherigen Handlungsstränge zusammenführt
- Online-Modus


Negativ:
- Zwischensequenzen manchmal zu lang
- Seltene Ruckler
- manche Texturen sehr matschig
- Steuerung im Nahkampf manchmal ungenau
- manche Aufgaben unausgewogen
- stellenweise KI-Aussetzer

Hinweis der Redaktion:

Wer sich mit der Story noch nicht auskennt, sich aber für Metal Gear Solid 4 interessiert, dem sei unser großes Consolewars Metal Gear Solid-Special ans Herz gelegt, in dem die bisherigen Geschehnisse ausführlich dargestellt werden.


Das große Consolewars Metal Gear Solid-Special, Teil 1

Das große Consolewars Metal Gear Solid-Special, Teil 2

Das große Consolewars Metal Gear Solid-Special, Teil 3

Das große Consolewars Metal Gear Solid-Special, Teil 4



********************UPDATE******************




Das offizielle Metal Gear Solid 4 - Lösungsbuch



Passend zum Stealth-Blockbuster hat sich Piggyback natürlich ein Herz gefasst und schickt euch mit dem offiziellen Buch zum Spiel den Rettungsanker für all diejenigen die:

- nicht weiterkommen
- etwas schickes fürs Regal brauchen
- ein Easter-Egg übersehen haben
- alle Karten gerne mal von oben gesehen hätten
- unzählige Details zum Spiel benötigen, um im Internet damit zu prahlen

Fakt ist: Alles was man zu Metal Gear 4 wissen muss, findet ihr in diesem Buch. Auf über 200 Seiten bekommt ihr Details, Hintergrundinformationen und werdet selbst ohne das Spiel gerade zu spielen, aufgesogen in die Welt von Snake und Co. Zwar ist schon ein kurzer Blick in das Buch für den echten Fan ein Spoiler, dennoch finden sich im Ratgeber zahlreiche farbige Hinweise, damit man nicht ausversehen doch was Wichtiges verrät.

In dieser Piggayback Ausgabe findet ihr:

- detaillierte Karten, die euch jeden Fundort verraten
- Strategien und Lösungswege für jedes Level und jeden Endboss
- ein Vorwort von Kojima höchstselbst
- Biografien und Infos zu Waffen, Personen und der Geschichte von Metal Gear

Fazit:


Kurzum, jede Menge Lesestoff, der auch nach einmaligem Durchspielen Spaß und Sinn macht. Die Aufmachung ist - ihr denkt es euch schon - so ziemlich perfekt. Hochwertiger Druck, liebevolles Design und so wird aus einem einfachen Lösungsbuch ein Sammlerobjekt mit vielen Bildern, Artworks und Screenshots. Für 15,99 € bekommt ihr also einen durchgestylten, allumfassenden Ratgeber, der kein Geheimnis ungelüftet lässt und euch auch bei der schwersten Hürde zu Helfen weiß.



sharky81

Videospiel mit Gänsehautgarantie!

Metal Gear Solid 2 hat mich an der Serie zweifeln lassen, Snake Eater hat mich wieder bekehrt, und Metal Gear Solid 4 lässt mich ab sofort die Serie vergöttern. Ich hätte ja viel erwartet, aber nicht das, was Kojima mit seinem finalen Werk abliefert. Besonders dass sich Snake so agil bewegen kann und so viele neue Moves spendiert bekommen hat bereichert für mich das Gameplay ungemein. Und wenn es ein Spiel schafft mir dank seiner ergreifenden Story und bombastischen Präsentation eine Gänsehaut zu verpassen, hat es sowieso einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen verdient. Danke, Mr. Kojima.


Bildergalerie

6

Bilder

Ansicht wechseln
1-3
Links
Rechts

Comments

Um den eigenen Post zu editieren oder einen anderen Post zu quoten: doppelklicken!

Duncan

Duncan

19:12 12.06.08 1.

Grenzwertigen Beitrag melden

- Zwischensequenzen manchmal zu lang

*lol* Wenn man mal ein paar Negative Argumente braucht, dann saugt man sich halt ein paar aus den Fingern images/smilies/m-wink.gif

Obnoxious

Obnoxious

19:12 12.06.08 2.

Grenzwertigen Beitrag melden

Es fehlt als Minus eindeutig die Segmentinstallation

Nuker

Nuker

19:15 12.06.08 3.

Grenzwertigen Beitrag melden

Duncan schrieb:

- Zwischensequenzen manchmal zu lang

*lol* Wenn man mal ein paar Negative Argumente braucht, dann saugt man sich halt ein paar aus den Fingern images/smilies/m-wink.gif



naja, imo ists schon nervig wenn man 15 zuschauen muss und nix tun muss und das dann das ganze spiel über. bin zwar ein filmfreak aber wenn ich ne konsole anschalte, dann nur zum zocken.

FearXXX

FearXXX

19:16 12.06.08 4.

Grenzwertigen Beitrag melden

Ist es bei den zwischen sequenzen so wie bei Kingdom hearts 2 ^^ alle 5 minuten.

Ansonsten 12/15 is ja e ned schlecht und die Wertung verweigert dem spiel ja nicht ein hit zu werden also ich muss es bei einem freund von mir durchspielen images/smilies/xdsmileyvj7.gif
wills umbedingt spielen

@ Duncan
Ich glaube das is ned soooo stark in die Wertung mit eingefallen also gaaaanz ruhig^^

Gringor's wertung is ja mal stylish images/smilies/xdsmileyvj7.gif
Ich wette der hats schon ausgiebig angespielt images/smilies/xdsmileyvj7.gif

shadowman

shadowman

19:26 12.06.08 5.

Grenzwertigen Beitrag melden

i like images/smilies/a-goodwork.gif

aber dein oller frings soll maln tor machen!

Raidenovich

Raidenovich

19:27 12.06.08 6.

Grenzwertigen Beitrag melden

sind spoiler enthalten? habs noch nich gelesen

Page

Page

19:36 12.06.08 7.

Grenzwertigen Beitrag melden

ouha! 12/15 wird ja einigen wieder schwer im magen liegen...
ich wette da müssen wieder die üblichen aber schwachsinnigen zelda/mario 14er vergleiche herhalten...

MacInume

MacInume

19:42 12.06.08 8.

Grenzwertigen Beitrag melden

definitiv zu hoch bewertet 3 von 15 wäre eher angebracht.

Freigeist

Freigeist

19:43 12.06.08 9.

Grenzwertigen Beitrag melden

Page schrieb:

ouha! 12/15 wird ja einigen wieder schwer im magen liegen...
ich wette da müssen wieder die üblichen aber schwachsinnigen zelda/mario 14er vergleiche herhalten...



Beschwörs nicht noch... 12/15 klingt doch gut. Jetzt muss nur noch die PS3 günstiger werden. images/smilies/m-smile.gif

Count

Count

19:44 12.06.08 11.

Grenzwertigen Beitrag melden

Page schrieb:

ouha! 12/15 wird ja einigen wieder schwer im magen liegen...
ich wette da müssen wieder die üblichen aber schwachsinnigen zelda/mario 14er vergleiche herhalten...



hater Wertung??

RoNNoS

RoNNoS

19:45 12.06.08 12.

Grenzwertigen Beitrag melden

12/15 völlig normal. 4 Players auch 90% "nur". Ist eben doch kein Übergame geworden.

Illidan

Illidan

19:49 12.06.08 14.

Grenzwertigen Beitrag melden

Stimme da Wata zu. Einfach lächerlich ist diese Wertung. Aber typisch Consolewars. Will keine Über-Wertungen à la 10/10 geben, aber bewertet Spiele dann, wenn mal so ein Masterpiece erscheint, völlig unter. Einfach erbärmlich.
80%? Hättet ihr nicht wenigstens 90% geben können?

Voice of Death

Voice of Death

19:54 12.06.08 15.

Grenzwertigen Beitrag melden

Miese wertung für dieses geniale spiel! HATER!

RoNNoS

RoNNoS

19:54 12.06.08 16.

Grenzwertigen Beitrag melden

jaja alle die keine > 95% geben haben bei den Sonys keine Ahnung.Typisch für euch.

Gorgonta

Gorgonta

19:54 12.06.08 17.

Grenzwertigen Beitrag melden

images/smilies/popcorn.gif ... welcher amateur hat hier denn das review geschrieben ?

"Metal Gear Solid 4 lässt mich ab sofort die Serie vergöttern." <-- warum dann "nur", man muss wirklich sagen nur, 12/15 ?

Pisuke

Pisuke

19:55 12.06.08 18.

Grenzwertigen Beitrag melden

Watashiwa Tegatana desu schrieb:


Seid ihr jetzt alle irre? Gehts euch noch gut? Man man man...



Hauptsache dir gehts noch gut...
Man kann es auch übertreiben

Watashiwa Tegatana desu

Watashiwa Tegatana desu

19:55 12.06.08 19.

Grenzwertigen Beitrag melden

LLLLL OOOOOO LLLLLL

- Zwischensequenzen manchmal zu lang
>>>
Ach ja? Das nennt man subjektiv, das hat in einem Testergebniss nichts zu suchen!!!!!!


- Seltene Ruckler
>>>
Lol, was für ein Minuspunkt, abgesehen davon das ich nichts davon merke!! Und welches Spiel hat NIE Ruckler, hm???


- manche Texturen sehr matschig
>>>
WOW, wetten das gibt es in J E D E M Spiel????? Ach so, du spielst wohl selten Spiele oder was?


- Steuerung im Nahkampf manchmal ungenau
>>>
Nur weil du sie nicht beherrschst??? WO ist sie ungenau? Lern mal MGS spielen und DANN urteile über die Steuerung!!


- manche Aufgaben unausgewogen
Aaaahja, mit anderen Worten; das Spiel ist dir zu schwer jaaa? Hat Konami JE behauptet das es leicht sei? Vielleicht mal daran gedacht das es schwer sein SOLL weil seine FANS das so möchten???


- stellenweise KI-Aussetzer
WOOOW, habt ihr das auch bei anderen Spielen angekreidet in denen es quasie kaum KI gibt und die ihr trozdem gut bewertet habt?


IHR MACHT MICH KRANK"!

shadowman

shadowman

19:55 12.06.08 20.

Grenzwertigen Beitrag melden

hihi, köstlich. aber gut, so ists eigentlich immer.


aber macht ruhig weiter, mein livestream streikt, brauche unterhaltung. wata: du hast allen ernstes noch nie ein ruckelfreies spiel gespielt? heilige machete!

Illidan

Illidan

19:56 12.06.08 21.

Grenzwertigen Beitrag melden

Gorgonta schrieb:

images/smilies/popcorn.gif ... welcher amateur hat hier denn das review geschrieben ?

"Metal Gear Solid 4 lässt mich ab sofort die Serie vergöttern." <-- warum dann "nur", man muss wirklich sagen nur, 12/15 ?



Volle Zustimmung. Aussage != Wertung.
Einfach lächerlich. Aber das tut meiner Freude an dem Spiel keinen Abbruch. Dieses Spiel ist einfach genial. Habe übrigens die Limited Edition ergattern können.

Trulla

Trulla

19:56 12.06.08 22.

Grenzwertigen Beitrag melden

Hey Washmashina, jetzt blas dich hier mal nicht so auf, lies doch mal zur Abwechslung das Review images/smilies/m-rolleyes.gif

tonberi

tonberi

19:57 12.06.08 23.

Grenzwertigen Beitrag melden

ahahahahaha images/smilies/m-grin01.gif images/smilies/m-grin01.gif images/smilies/m-grin01.gif
ich find die fanboys so geil^^

bitte mehr davon wata images/smilies/m-grin01.gif
ganz grosses kino hier =D

Voice of Death

Voice of Death

19:57 12.06.08 24.

Grenzwertigen Beitrag melden

Gorgonta schrieb:

images/smilies/popcorn.gif ... welcher amateur hat hier denn das review geschrieben ?

"Metal Gear Solid 4 lässt mich ab sofort die Serie vergöttern." <-- warum dann "nur", man muss wirklich sagen nur, 12/15 ?



Amatuer triffts zu 110% zu!

shadowman

shadowman

19:57 12.06.08 25.

Grenzwertigen Beitrag melden

ich erhöhe auf 133%

Watashiwa Tegatana desu

Watashiwa Tegatana desu

19:57 12.06.08 26.

Grenzwertigen Beitrag melden

shadowman schrieb:

hihi, köstlich. aber gut, so ists eigentlich immer.




Sorry aber dieses Review ist S C H E * S S E!

Nehmt es besser zurück, lasst z.B Yondaime testen oder so. Glaubt ihr das das irgend ein MGS Spieler annimmt?

tonberi

tonberi

19:58 12.06.08 27.

Grenzwertigen Beitrag melden

shadowman schrieb:

hihi, köstlich. aber gut, so ists eigentlich immer.


aber macht ruhig weiter, mein livestream streikt, brauche unterhaltung. wata: du hast allen ernstes noch nie ein ruckelfreies spiel gespielt? heilige machete!



natuerlich nicht.
er spielt ja auch nur auf ps3 images/smilies/m-razz01.gif

RoNNoS

RoNNoS

19:58 12.06.08 28.

Grenzwertigen Beitrag melden

Trulla schrieb:

Hey Washmashina, jetzt blas dich hier mal nicht so auf, lies doch mal zur Abwechslung das Review images/smilies/m-rolleyes.gif



Der kann doch gar nicht lesen images/smilies/m-grin01.gif

Watashiwa Tegatana desu

Watashiwa Tegatana desu

19:58 12.06.08 29.

Grenzwertigen Beitrag melden

Trulla schrieb:

Hey Washmashina, jetzt blas dich hier mal nicht so auf, lies doch mal zur Abwechslung das Review images/smilies/m-rolleyes.gif



Ich will keine Spoiler lesen. Die Sache ist einfach die, das MGS4 hier auf eine Stufe mit vielen unwichtigen Spielen gestellt wird.

Super beschämend!

Illidan

Illidan

19:59 12.06.08 30.

Grenzwertigen Beitrag melden

Trulla schrieb:

Hey Washmashina, jetzt blas dich hier mal nicht so auf, lies doch mal zur Abwechslung das Review images/smilies/m-rolleyes.gif



In diesem Fall ist die Aufregung berechtigt. Ich wette wenn wir dann den 50. Mario Titel hier haben, dann regnet es wieder 14/15 Wertungen.
Halo 3 hat auch 12/15 Punkte bekommen? Das ist Gotteslästerung.

Um den eigenen Post zu editieren oder einen anderen Post zu quoten: doppelklicken!

Um auch Beiträge schreiben zu können, logg' Dich ein.
Klick dazu auf den Bilderrahmen oben links

Rating

consolewars Rating:

12/15

Multiplayerrating:

12/15

Userrating:

190 Bewertungen

12/15

Bewerte selbst das Spiel und gib hier Dein Rating ab. Beachte bitte, daß der Spielspass doppelte Wichtung hat, also zweimal zählt, wie der Rest.
Wertung:
1=schlecht 5=super

Grafik

Sound

Motivation

Spielspass

 

Usewertungen

Die bisherigen Wertungen durch User:

Gringor

Enemy Navy

junkiexxl

Vejita Can

Joh die Eichel

D.A._King

Watashiwa Tegatana desu

Illidan

RoNNoS

Voice of Death

Mike88

Dashu

Gorgonta

Hatschii

Jay K.

Forenstein

ShadowLight

ghostbuster

Johnson 51

iceberg slim

RockyC

JD2106

Pisuke

Nerox

soul destroyer

Killercookie

h4ck

Dark Lord 87

Toad

Killtacular

Hitman88

Jedy

Kamikazejoe

flowpow

tnt4life

troop69

Colenbirth

t0ken

Chester.B

Padawan

Devil-of-Tora

FlipStar

Perinus

Kaim-Odyssey

Fortinbras

Gizz612

solid0snake

Jinpachi

mR Freeman

Matheor

Wirrets_Bein

Lurchi

WaLn

DON Canallie

Tommyfare

e1ma

bytestorm

Pongler

Hagi

XCHEGUEVARAX

fry

Balthier

mironicus

Konsolenfeind

Royce

Kwijibo

wii60masher

ConsoleLove

hailtotheking

Sasuke

NoE|Shady

Karanief

Thade2001

naco

crazy

yogi87

Murphy

sleepy

Gubius

Zissou

Semik

Asmodan

Green_Lantern

Strafkrieg

ApoC

Tyler Durden 2k

Yamcha

l337_g4m3r

Griffster

manu_zero

Turan

Orth666

Alik21

HacklSchorschi

React

moaritz

fleks

Mayere

Thyrill

DerSephi

Germania

Vincent

Reviever

Naked_Snake100

blublub

guts

Rei

EvilErnie

Ryuss

AGENT 47

AllGamer

UchihaSasuke

LeThoem

old snake

Prinz Prome

Güni

Sn4ke

Noah

Dagnarus

Qooby

Xander Cage

Macros

Shah Rukh Khan

OldSnake

Holiday

soulD

Actraiser

Shadow Ganon456

Fuzetsu

Katana

piet

InvaderZim

Hitomi86

13thstreet

Vayne

Grandia

volcatius

Jackie89

scoozer

msa

Vale

Michael20

aLeCtRo

lmasterl

MetalGearSolid

DarthSonic

Cohen

Hate

theconcierge

Orakel

Chris0488

Konsolenfreund

MacMuffin

Lyrically

Calvin

Ryu

Crawl

warbash

Tii

lala

Kartoffel

xGanon

Sorrow33

Exe

pro-next

DBZMASTER

Kisuke

Matinho

Gabrielos

hellkaiser

turbine

MoggyB

Shorty06

Makaveli89

Prince

Mawazh

Rasnawski

SVB4EVER

DeFuchs

Boxhamster

rave

KUYICHI

conker64

nasagoal

5th of November

Amaterasu

Klopperhorst

excaliboor

Desmond

DaiwaMan

Shoutbox

Du musst eingeloggt sein, um mitshouten zu können und die Shouts zu sehen

Site Status

122
User online.
1515
User am 01.06.2009 um 21:33.
2.001.529
Kommentare
41.574
Blogeinträge
7.562.149
Blogbesuche

Sidewatch

Bundesliga 09/10 Tipp

Pos

Spieler

Punkte

1.

SnapDragon

229

2.

OldSnake

213

3.

JethroTull

210

4.

Bonia

209

4.

toni_zelda

209

5.

itsnotunusual

208

5.

Art Teitlebaum

208

6.

Vincent

205

6.

Mano

205

7.

ffhnod

202

465 Tipper schon dabei!

Sieh Dir das
momentane Ranking an.

Wenn Du mitmachen willst, klick hier.

Partner



















consolewars liefert tagesaktuelle Spielenews, exklusive Testberichte, sowie die wichtigsten Nachrichten aus dem Games Business und zahlreiche Möglichkeiten sich in die Geschehnisse in Form von Blogs, Gruppen- oder Userpages in einer der größten deutschen Gaming Communities im Internet einzubringen.
© 1998 - 2010 consolewars ®
SEX ME UP!


Login

Logg' Dich ein!'

Schliessen


Du kannst Dich hiermit einloggen in consolewars. Halte Dein Kennwort bereit!

Du bist noch nicht bei consolewars registriert? Dann erstelle
jetzt ein Benutzerkonto!
Bitte warten...
Zurück
Schliessen
Weiter
457 Beiträge, 0 Kommentare
Zur Userpage
Als Freund hinzufügen
PN schicken