Review
Silent Hill: Downpour
"Silent Hill, eine Stadt entstanden aus der gequälten und gepeinigten Seele eines Kindes."
Der Blick in den Abgrund seiner eigenen befleckten Seele wäre wohl für die meisten Menschen die schlimmste Vorstellung ihrer eigenen Existenz. Seinen eigenen Charakter zu definieren ist schon schwer, aber mit ihm selbst konfrontiert zu werden schier unvorstellbar. Nur Wenigen ist es vergönnt seine eigenen Fehler zu erkennen, um sich mit diesen auseinander setzen zu können. Die Meisten würden daran sowieso scheitern, denn die eigene Schwäche anzuerkennen ist wohl der stärkste und damit auch seltenste Charakterzug des Menschen. Die Meisten leben mit ihren Fehlern und tragen diese verpackt in unangenehmen Erinnerungen durch ihr Leben, oder blenden Sie bestmöglich aus. Doch würde diesen Menschen irgendwann der Spiegel ihrer Seele vor die Nase gehalten, brächen all diese Sandburgen zusammen.
Die Spielreihe Silent Hill verschaffte sich nicht nur aufgrund ihres subtilen Hangs zum skurrilen Horror Weltruhm, es vermittelte den Spielern, die sich vollkommen auf die Ereignisse einließen echte Angst. Das rührte vor Allem daher, dass Silent Hill mit den Urängsten eines Menschen spielt. Orientierungslosigkeit, Verlust und Hilflosigkeit. Doch das alleine macht noch kein echtes Silent Hill aus, denn besonders die ergreifende Entstehungsgeschichte macht aus dieser Spielreihe ein ganz besonderes Erlebnis. Wo in vielen anderen Horrorspielen die Gewalt und die krude Optik stets als gegeben hingenommen wird, beschäftigt sich Silent Hill immer mit dem "Warum" und "Wieso". Alles lässt sich in Silent Hill sinnvoll und logisch nachvollziehen. Vom Aussehen der Umgebung oder der Erscheinungsbilder der Monster, sie sind direkt mit der Psyche des Protagonisten gekoppelt und geben dem Spieler Aufschluss über seine Erfahrungen und Erlebnisse, seine Ängste und Nöte.
Mit der klassischen Trilogie drückte Silent Hill dem Survival-Horror Genre seinen Stempel auf. Das starke Niveau der Serie konnte aber nicht mehr gehalten werden und so entfernte sich die Serie mehr und mehr von seinen Wurzeln. Besonders die Tatsache, dass im späteren Verlauf der Reihe amerikanische Entwicklerstudios das Zepter übernahmen und der Serie so ihrer japanischen Wurzeln beraubten, ließ die Fans scharenweise davon laufen. Konami will aber nun zurück zur Basis und versprach mit dem neuen Titel "Silent Hill - Downpour" mehr zu den alten Wurzeln zurückzukehren. Doch die Skeptiker bleiben und ob sie Recht behalten haben werden wir nun einmal beleuchten.
Inhalt
Auf dem ersten Blick hatten alle Hauptprotagonisten der verschiedenen Silent Hill Spiele ein recht normales Image. Nicht so in Downpour, denn Murphy Pendelton ist ein Gefängnisinsasse, über dessen Verbrechen der Spieler lange im Ungewissen gelassen wird.
Ein Gefangenentransport gerät zum Desaster. Während der Bus die Landstraße ganz in der Nähe des beschaulichen Urlaubsörtchen Silent Hill passiert, gerät das Fahrzeug von der Straße ab. Nachdem Murphy wieder zu sich gekommen ist, stellt er fest, dass alle Mitgefangenen und die Wachen verschwunden sind. Pendelton will diese Situation zur Flucht ausnutzen und schlägt sich durch das Dickicht Richtung Silent Hill. Doch etwas ist komisch, denn einige Zufahrtswege sind durch tiefe Schluchten einfach abgeschnitten und dichter Nebel macht eine Orientierung fast völlig unmöglich. Mit dem Erreichen einer Seilbahn, die direkt in die Stadt führt, trifft Murphy auf seltsame Kreaturen, die ihm mit ihrem Geschrei fast den Verstand rauben. Bewaffnet mit Knüppeln und Steinen stürzt er sich auf die Ungeheuer, muss aber angesichts der immer größer werdenden Überzahl flüchten.
Während es die Vorgänger von "Silent Hill - Downpour" stets verstanden relativ zügig den Spieler in ihren Bann zu ziehen, braucht dieses Spiel eine verdammt lange Anlaufzeit. Der Prolog zeigt viel, aber sagt wenig und das ist auch das Programm für die nächsten Stunden. Murphy Pendelton ist ein rätselhafter Mann und der Spieler muss sich lange gedulden um sich überhaupt ein Bild vom Hauptdarsteller machen zu dürfen. Zuerst steht ausschließlich die Flucht vor der Polizei an, die sich über Seilbahnen und Höhlensysteme erstreckt. Erst nach Stunden erreichen wir den eigentlichen Platz des Geschehens: Silent Hill. Mit dem Betreten dieses Ortes bemerken wir zum ersten Mal, dass dieses Spiel Silent Hill ist und nicht "Alan Wake", denn gerade die Sequenzen im Wald erinnern mehr an den Remedy-Klassiker, als an die eigentliche Serie.
Dramaturgisch fehlt es Downpour einfach an Geschwindigkeit. Zu langatmig und bruchstückhaft werden hier Details gestreut. Der Spieler quält sich einfach zu lange mit grundlegenden Leitmotiven. Fast die Hälfte des Spieles beschäftigt sich ausschließlich mit dem einfachen Gedanken der Flucht vor der Polizei. Dabei ist bereits mit dem Erreichen der Stadt sonnenklar, dass hier kein Polizist auftauchen wird, der bei normalem Verstand ist. Auch ist es lange Zeit äußerst unlogisch, dass sich Murphy in eine solch aussichtslose und gefährliche Situation begibt, nur um fliehen zu können. Nein, storytechnisch bleibt "Silent Hill - Downpour" dem Spieler vieles schuldig. Auch der namensgebende "Platzregen" wird dramaturgisch fast völlig verschenkt. Dabei hätte man hier einiges mehr erwarten dürfen, denn die Idee, dass der Regen das Grauen bringt, klingt an sich gar nicht schlecht. Aber alles was den Programmierern hierzu einfällt ist, dass ein paar mehr Monster auf den Straßen von Silent Hill auftauchen.
Grafik und Akustik
Was hat ein Silent Hill schon immer von anderen Horror-Spielen unterschieden? Es war die subtile Groteske, mit der der Spieler stets aufs Neue in bizarre Dimensionen gerissen wurde und damit seinen Schrecken in die Glieder der Spieler getrieben hat. Monster ohne Definition und verschrobene Anderswelten, dessen Architektur einen verrückt werden ließen. Nein, "Silent Hill - Downpour" hat sich entgegen der Äußerungen der Entwickler noch weiter von den Originalen entfernt, als es schon die letzten beiden Vorgänger taten. Mit diesem Titel hat die Serie noch mehr an Schärfe und Groteske verloren. Die Monster sind inzwischen zu einem mittelmäßigen Abklatsch seiner Originale geworden und können nicht ansatzweise die Abscheu hervorrufen wie es die Vorgänger taten. Auch die Umwelt und das Design haben sich in vielen Dingen vom alten Stil abgewendet. Der Nebel ist längst nicht mehr die Suppe wie sie früher einmal war. Sogar die Sonne schimmert inzwischen leicht durch die verhangene Wolkendecke. Selbstverständlich darf man nicht den Fehler machen und die alten grafischen Voraussetzungen und die damit verbundenen Möglichkeiten heute mit einzubeziehen. Doch das beklemmende Gefühl eines undurchsichtigen Nebels, der den Protagonisten kaum die Möglichkeit eröffnete über die Straße zu schauen, bringt das Spiel mehr voran, als physikalisch korrekt verteilte Wasserperlen in der Luft. Auch die Anderswelt musste im neuen Teil aufgrund des Redesigns einige Federn lassen. Man merkt den Entwicklern zu oft die Inspirationslosigkeit an, mit dem hier zu Werke gegangen wurde. Ein bisschen Maschendrahtzaun und ein wenig rostfarbene Rottöne machen nun mal nicht das Flair einer Anderswelt aus. Hier gehört noch wesentlich mehr dazu. Silent Hill lebt von Atmosphäre und wie man grafischen Fortschritt trotzdem effektiv verwenden kann, zeigt Downpour gerade in der Darstellung der Stadt selbst. Denn hier kommen die detailierten Texturen sehr gut rüber und hauchen dem versifften Flair der Stadt viel mehr Charakter ein. Denn ansonsten ist das Spiel durchaus ansehnlich und detailverliebt, wären da nicht die ständigen Ruckler, die sich nicht selten auch in ganze Aussetzer verwandeln können. Die Performance ist in diesem Bereich leider erschreckend mangelhaft und bringt den Spieler gerade in Kampfszenen manchmal in unbeabsichtigte Schwierigkeiten.
Akustisch erinnert das Spiel viel an die alten Tage der Vorgänger. Grund dafür sind die häufig übernommenen Sounds, oder durch im Spiel versteckte Jukeboxen eingestreute alte Tracks früherer Teile. Die neu arrangierten Titel tragen leider nicht mehr den magischen Fingerabdruck des Altmeisters Akira Yamaoka, den die Serie erneut schmerzlich vermisst. Die musikalische Begleitung übernimmt nun David Licht, dessen Score zwar nicht mit dem industriellen Sound Yamaokas übereinstimmen, doch seine Interpretation ist nicht zwingend die schlechteste Wahl. Besonders mit dem erstmaligen Betreten der Stadt Silent Hill bemerken wir die Andersartigkeit der Musik, aber deren gleichen punktuellen Wirkung. Einziger Nachtteil daran ist die Tatsache, dass Lichts Sounds nicht so tiefgreifend nachhaltig sind wie Yamaokas Arbeiten.
Im Gesamtbild macht Downpour aber einer guten Eindruck was den Score und die Geräuschkulisse angeht. Das Zuknallen der Türen lässt einen immer wieder aus dem Sessel wippen und das Knarzen von Dielen, gepaart mit dem fein unterlegten Klavierklängen, stellt ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis dar.
Gameplay und Steuerung
Murphy Pendelton ist kein Schwächling und auch kein Dummkopf. Der Umgang mit Waffen ist für ihn scheinbar kein Buch mit sieben Siegeln. Die wohl eindeutig interessanteste Neuerung der Silent Hill Reihe ist, die Einführung eines neuen Waffensystems. Murphy ist nämlich in der Lage alles was nach Waffe aussieht, auch als solches zu verwenden. Steine, Stöcke, Schaufeln, Messer, ja selbst Stehlampen und Stühle stehen ihm zur Auswahl. Wer es ganz grob mag darf auch schon mal zum Feuerlöscher greifen. Wichtig dabei ist nur, dass die Gegenstände nach Überbeanspruchung auch mal kaputt gehen und ausgetauscht werden sollten. Viele Barrieren lassen sich auch nur mit einer Axt oder Spitzhacke zertrümmern, was die Waffenwahl oft sehr taktisch macht. Aber auch gröbere Arbeitsmittel stehen zur Verfügung. Allerdings sind Pistolen und Gewehre aufgrund des chronischen Munitionsmangels seltenes Gut.
Das Kampfsystem ist durchaus in Ordnung. Eine Taste zum Schlagen, eine Taste zum Blocken. Wer will, kann seine Waffe dem Gegner auch entgegen schleudern, steht dann aber einem Faustkampf gegenüber, der oft ungleich endet. Meistens ist es eher ratsam die Flucht anzutreten und rennen kann der gute Murphy richtig gut, vorausgesetzt er ist völlig gesund. Problematisch kann es allerdings bei mehreren Gegner gleichzeitig werden, denn die Kamera spielt dann häufig verrückt und macht den Kampf nicht unbedingt einfacher. Gleiches gilt bei unsichtbaren Geistern, die oft nur schemenhaft wahrnehmbar sind. Schnelles Ausrichten und Schlagen bleibt da häufig Wunschdenken. Auch in Fluchtszenarien werden dem Spieler häufig Kameraaussetzer zum Verhängnis.
Silent Hill ist zwar weiterhin aufgrund der vielen Schluchten nur beschränkt begehbar, trotzdem ist Murphy nicht mehr an eine bestimmte Reihenfolge von Ereignissen gebunden. Kurzum, ihm stehen nun einige interessante Nebenaufgaben zur Verfügung, die es ihm ermöglicht bessere Ausrüstung zu erhalten und dabei mehr über die Stadt und deren Einwohner zu erfahren. Es liegt am Spieler selbst, sich die Mühe zu machen jedes Haus nach Spuren und Hinweisen abzuklappern und sich dabei ständig der Gefahr der Monster auszusetzen, oder doch lieber zügig zum nächsten Mainevent durchzulaufen.
Für sich zusammengenommen ist das Gameplay durchaus akzeptabel. Das Kampfsystem krankt nur an seiner holprigen Kameraperspektive und am manchmal übertriebenen und hartnäckigen Aufkommen von Monstern. Die Menüsteuerung ist zwar recht simpel belegt, kann aber manchmal nerven wenn das Inventar überfüllt ist.
Positiv
- grafisch auf guten Niveau mit viel Liebe zum Detail
- guter Soundtrack mit vielen Anekdoten an frühere Titel
- Waffensystem sehr abwechslungsreich und clever gestaltet
- einfach gestricktes und funktionales Kampfsystem
- abwechslungsreich gestaltete NebenaufgabenNegativ
- langatmige Story die erst sehr spät Fahrt aufnimmt
- Design des Spiels geht weit am Original vorbei
- Monstern fehlt es an der typischen Groteske
- katastrophale Ruckler und Aussetzer in der Grafikperformance
- in hektischen Situationen versagt zu oft die Kameraperspektive
- häufig übertriebenes Monsteraufkommen
- Unübersichtlichkeit bei überfüllten Inventar
Der Zwang sich st�ndig neu zu erfinden
Viele Fans der Serie können und wollen es nicht akzeptieren, dass Silent Hill nicht mehr das wird was es einmal war. Der Grund dafür liegt wohl in der Tatsache, dass sich Entwickler einfach die Freiheit nehmen, nicht einfach nur zu kopieren, sondern sich ständig neu erfinden zu wollen. Dabei wird leider völlig außer Acht gelassen, dass Käufer Silent Hill haben wollen, wo Silent Hill drauf steht. Downpour ist vieles, aber kein wirkliches Silent Hill. Die Hoffnung, dass nach endlos langer Wartezeit wieder an die alten Erfolge angeknüpft werden kann, siecht erneut dahin. Dabei ist das Rezept so einfach und trotzdem scheinbar kompliziert. Für die unbelasteten Fans des Survival-Horrors ist Silent Hill - Downpour keine schlechte Wahl. Die Inszenierung mit Dunkelheit und Soundeffekten hat durchaus ihren Anspruch. Doch Geisterschreck und Schattenwesen haben nichts mit dem Flair eines echten Silent Hill zu tun. Hier muss es um mehr gehen, als bloße Effekthascherei mit Schockelementen. Silent Hill - Downpour fehlt es an Tiefe und Symbolkraft, an einer moralisch ins Mark gehenden Story, verbunden mit der grotesken und bizarren Gedankenwelt einer gequälten Kinderseele, die jedem verirrten Protagonisten seinen eigenen Seelenspiegel vor Augen halten möchte. Das ist es was Silent Hill ausgemacht hat.
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RenoValentin
L00: Newbie
Guter Test.
Schade, dass es mit Silent Hill nicht mehr so rund läuft. Vielleicht hätte man sich an Silent Hill: Shattered Memories orientieren sollen. Denn der Teil war echt klasse, auch wenn der bloße Survival Horror nicht das Haupthema des Spiels war, sondern eher Story, Charaktere und Athmosphäre.
20:29 08. April 2012 / #1
seether
L00: Newbie
Wie befürchtet. Sie kriegen es einfach nicht mehr hin. Eine Schande! Danke für das Review.
20:30 08. April 2012 / #2
Stollentroll
L14: Freak
Epischster erster Absatz einer Videospielkritik, den ich je gelesen habe.
Gutes Review!
20:58 08. April 2012 / #3
Laxi
L17: Mentor
sehr gutes Game das vor allem durch seine grandiose offene Version von Silent Hill mit Nebenquests, optionalen Orten und Rätseln glänzt.
wieder mal ein klarer fall von underrated
23:32 08. April 2012 / #4
Tien
L14: Freak
Alan Wake hat mich echt positiv überrascht, vielleicht riskier ich mal einen Blick, sieht ja ganz nett aus.
04:07 09. April 2012 / #5
Setzer
L13: Maniac
Was man kritisieren kann: mieserable Technik(Dauergeruckel,Tearing, Texturnachlader)zieht sich durchs ganze Game. Das KS ist nicht der Rede wert.
Ansonsten sehr atmosphärisch und zahlreiche neue, mitunter gut umgesetzte, Ansätze.
Die Verrisse auf diversen Seiten sind nicht nachvollziehbar. Mit 10 vielleicht sogar 11 gehe ich mit. Fei von Kritik ist SH:D nicht aber es ist weit entfernt von diesen unterirdischen Wertungen von z.B. ign oder gt.
09:20 09. April 2012 / #6
Gangstermega
L04: Amateur
sehr gutes Game das vor allem durch seine grandiose offene Version von Silent Hill mit Nebenquests, optionalen Orten und Rätseln glänzt.
wieder mal ein klarer fall von underrated
Extreeeem underated sogar!! -.-
Verstehe nicht, wie das Game soviele miese Wertungen bekommen konnte.
Es ist mal wieder ein gutes Silent Hill.
Die einzigen paar nervigen Kritikpunkte kann ich an einer Hand abzählen wie zB.:
- Das aufheben von Steinen, Flaschen, Stühlen etc. (ist ja schön das man alles als Waffe verwenden kann, aber leider wird net angezeigt WAS man gerade aufheben kann... daher weiß man oft net ob was interessantes auf dem Boden liegt oder ein Stein^^)
- Die Ruckler wenn gespeichert oder n neues Gebiet geladen wird.
- Das weg Laufen vor dieser dunklen, roten Macht (an sich ganz nett, aber zuuuu oft meiner Meinung nach)
- Monster ein wenig uninspiriert, könnte besser sein
Ansonsten ab und an die Kameraführung aber das geht noch find ich (Darf ja auch net PERFEKT sein, sonst würde ja wieder n Stück Gruselflair flöten gehen).
Aber das wichtigste, die Atmosphäre und der Gruselfaktor stimmt... von daher..
15:09 09. April 2012 / #7
Wiimensch
L12: Crazy
Scheint wohl ein echter Geheimtipp zu sein.
15:14 09. April 2012 / #8
Laptorb
L11: Insane
So negative Punkte und trotzdem die doch relative gute Wertung von 10?

Das nächste Mal bitte ein bisschen mehr Rückrat bei der Bewertung.
15:31 09. April 2012 / #9
CycloneFox
L00: Newbie
Abgesehen von den teils unverständlichen aber ertragbaren technischen Schwächen, (Ruckler beim streamen oder Laden) hat das Spiel eigentlich nur ein wirkliches Problem: Seinen Vorgänger.
Laptorb schrieb:Der schlechte Ruf, der dem Spiel vorauseilt ist jedoch völlig unbegründet. Wärend etwa bei Homecoming der Schwerpunkt noch auf Horroraction und Kämpfen lag, liegt er hier wieder eindeutig auf dem Lösen von Rätseln mit ständiger Horroratmösphäre.
Das Spiel ist ein unbedingter Geheimtipp und neben Amnesia wohl das beste Horrospiel dieser Generation. Wer also auf Psychohorror steht und Silent Hill schon früher für seine psychologische Plot/Horrormishcung gemocht hat, dem spreche ich hier eine unbedingte Kaufemfehlung aus. Es steht SH1-2 eigentlich in nichts nach und ist wieder ein richtig oldskooliges Silent hill wie SH Origins geworden, nur eben diesesmal in zeitgemäßer Grafik, die sich mit vielen Details und schicken Horror-Effekten echt sehen lassen kann.
Die Musik ist zwar nicht von Akira Yamaoka, aber Daniel Licht hat hier eine ebenso gute und passende Arbeit geleistet. Außerdem gibt es neben den genannten Anekdoten an Akira Yamaoka's Soundtracks auch noch eine sehr schöne Omage, die nebenbei die vierte Wand verdammt cool gebrochen hat. Man sollte diese Momente einfach mal selber gespielt haben.
So negative Punkte und trotzdem die doch relative gute Wertung von 10?

Das nächste Mal bitte ein bisschen mehr Rückrat bei der Bewertung.
Der Punkt ist einfach der, dass die Negativpunkte das Spiel selber nicht unbedingt schlechter machen. Man kann sich zwar drüber aufregen, aber sie stören den Spielfluss nur wenig und der Rest des Spiels ist einfach verdammt gut geworden.
15:35 09. April 2012 / #10
Kaneda4Life
L01: Freshman
So negative Punkte und trotzdem die doch relative gute Wertung von 10?

Das nächste Mal bitte ein bisschen mehr Rückrat bei der Bewertung.
Im Gegenteil, die Wertung zeigt extrem viel Rückrat! Das 'Who is Who' der Videospielbranche meint ja den Titel zerreißen zu müssen. Ich würde dem Titel sogar eher die 11 geben, und das als Serienfan. Warum? Der Titel macht eigentlich nicht so viel verkehrt, sieht man einmal von den extremen Performanceschwächen ab. Der Titel begeistert imo vor allem durch eine gute Mischung verschiedenster Silent Hill-Teile. Gerade die Anlehnung an Shattered Memories finde ich gut. Und das Easter Egg aus Teil 4 ist einfach nur Gänsehaut.
17:10 09. April 2012 / #11
Streicher
L06: Relaxed
Wenn man nach der Verunstaltung alter Serien geht, müsste man tatsächlich annehmen, dass die heutigen Zocker immer anspruchsloser werden. Alles wird simpler, einfacher und halt auch anspruchsloser. Resident Evil verkommt zum Shooter für Jederman und Silent Hill ein Silent Hill light für den Mainstream. Garnicht zu reden vom Silent Hill Book of Memories, welches dann tatsächlich zum Shooter mutiert ist. Die Verschiebung liegt wohl an den vernichtenden Kritiken der Fans. Also bleibt zu hoffen, dass der Vita Titel nochmal ordentlich umprogrammiert wird.
22:40 09. April 2012 / #12
Lucia
L03: Novice
Wenn man nach der Verunstaltung alter Serien geht, müsste man tatsächlich annehmen, dass die heutigen Zocker immer anspruchsloser werden. Alles wird simpler, einfacher und halt auch anspruchsloser. Resident Evil verkommt zum Shooter für Jederman und Silent Hill ein Silent Hill light für den Mainstream. Garnicht zu reden vom Silent Hill Book of Memories, welches dann tatsächlich zum Shooter mutiert ist. Die Verschiebung liegt wohl an den vernichtenden Kritiken der Fans. Also bleibt zu hoffen, dass der Vita Titel nochmal ordentlich umprogrammiert wird.
Das mit dem einfacher werden trifft aber nicht unbedingt auf Downpour zu was Rätsel und Kämpfe angeht.
Bei fast allen anderen Spielen stimm ich dir aber zu.
18:34 11. April 2012 / #13
Zissou
L13: Maniac
nach den userreaktionen komme ich nun doch ins grübeln ob ich es doch kaufen soll...
ach ja, der test ist wirklich sehr gut geschrieben. muss ich dieses eine mal nun doch anmerken.
10:44 12. April 2012 / #14
Flugelch
L10: Hyperactive
Wenn man nach der Verunstaltung alter Serien geht, müsste man tatsächlich annehmen, dass die heutigen Zocker immer anspruchsloser werden. Alles wird simpler, einfacher und halt auch anspruchsloser. Resident Evil verkommt zum Shooter für Jederman und Silent Hill ein Silent Hill light für den Mainstream. Garnicht zu reden vom Silent Hill Book of Memories, welches dann tatsächlich zum Shooter mutiert ist. Die Verschiebung liegt wohl an den vernichtenden Kritiken der Fans. Also bleibt zu hoffen, dass der Vita Titel nochmal ordentlich umprogrammiert wird.
Bei Silent Hill Downpour sind einige Kopfbrecher dabei und das schon auf normal.
13:42 17. April 2012 / #15
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