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Xbox Chef Phil Spencer weiß nicht, ob man die PS4 noch einholen kann

Und mehr in einem sehenswerten Interview

XBOX One // Freitag, 09. Oktober 2015 um 14:55 von miperco


Phil Spencer, der seit April 2014 Chef der Xbox Abteilung bei Microsoft ist, hatte in seiner bisherigen Amtszeit viel zu tun. Darüber sprach er in einem sehenswerten Interview auf der 2015 GeekWire Summit. Falls ihr eine halbe Stunde Zeit habt, könnt ihr euch das Interview unten ansehen.

Spencer ist dabei der Meinung, man habe vor dem Launch der Xbox One im November 2013 fundamental das Vertrauen der treuesten Kunden verloren. Egal über was man nach der hereinbrechenden Kritik gesprochen habe, die Meinung der Kunden war schon gefestigt und sei selbst heute noch teilweise so anzutreffen. Leute in einem GameStop würden immer noch glauben, dass die Xbox One keine gebrauchten Games abspielen würde, obwohl sie das schon immer getan habe. Kunden würden sich fünf Sekunden lang die Marke und das Motto verinnerlichen und damit hätte sich die Sache erldigt. Das sei eine Sache gewesen, in die man sehr viel Zeit und Arbeit gesteckt hat.

Doch nicht nur die Kunden verschreckte und verunsicherte man zunächst, auch das Xbox Team in Redmond wurde von der Kritik in Mitleidenschaft gezogen. "Eine Sache, die ich nicht so begriffen habe, wie ich sie vielleicht hätte begreifen sollen, war der Impact, den das Ganze auf das Team hier, das Xbox Team, gehabt hat." Job Nummer 1 wäre es gewesen, das Team wieder aufzurichten und das Selbstbewusstsein zurückzubringen. Nach anderthalb Jahren im Amt habe man schon mehr erreicht, als man sich vorgestellt hat, so Spencer.

Auch wenn man mittlerweile wieder Aufschwung verspürt, weiß Spencer nicht, ob man Sony in dieser Generation noch schlagen kann und hebt dabei den großen Vorsprung der PlayStation 4 hervor. Das Ziel sei allerdings auch nicht, Sony zu schlagen, sondern so viele Kunden wie möglich zu generieren.