Hab jetzt auch mal die Demo gezockt.
@1st Part: Zwischensequenzen wirken noch eine Spur realistischer, was vor allem den verbesserten Animationen zu verdanken ist. Shepard wirkt in diesen ersten Szenen leider wie ein typischer 08/15 Actionheld indem er "pseudocoole" Sprüche vom Stapel lässt. Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass man neben der auffrisierten Ashley Williams eine Rampensau namens James Vega ins Mass Effect Universum einführt. Dieses Gehabe ist ungefähr so überflüssig wie ein Kropf. Den gefühlsarmen Gears of War Zockern wirds gefallen.
Der Angriff der Reaper geht für mich viel zu schnell vonstatten. Ohne Gefühl der Beklemmung/Aussichtslosigkeit wird gleich drauflosgeballert. Den ersten Szenen, wo man selbst Hand anlegen kann fehlt es somit an Dramatik, die Sounduntermalung ist quasi nicht vorhanden und irgendwie scheint es kaum Zivilisten zu geben. Wenn man schon auf den ausgetretenen Pfaden der versammelten Actionhits wandeln möchte, dann braucht es ein bisschen mehr als peinliche Laufanimationen und dürftige Umgebungsoptik. Auch die seltenen Kämpfe spielen sich hier noch gleich fade wie in den ersten Teilen.
Insgesamt ohne Überraschung. Ich hoffe, dass Bioware hier an der Dramaturgieschraube dreht (die Situation mit der "Schachtratte" könnte hier zum Beispiel noch kräftig Überarbeitung/Vertiefung vertragen) und noch eine passende Musikuntermalung hinzufügt, dann geht das Ganze nicht ganz so in der langweiligen, breiten Durchschnittlichkeit unter.
@2nd Part: Bis auf die abermals furchtbaren Hintergrundtapeten macht diese Stelle schon mehr Freude. Die Kämpfe sind richtiggehend fordernd, was vor allem am erweiterten Bewegugnsrepertoire der Gegnerschaft liegt. Die springt erfreulicherweise flink umher, bleibt ständig in Bewegung um kein einfaches Ziel abzugeben, setzt Granaten gekonnt ein (seit Halo ab ich nicht mehr so einen bedachten Umgang mit der Explosivität gesehen) und geht zügig in Deckung oder hechtet in Sicherheit.
Damit man aufgrund dieses kognitiven Aufstiegs nicht selbst das komplette Nachsehen hat, wurden auch die eigenen Bewegungsabläufe optimiert und ausgebaut. Shepard und seine Gefährten haben deutlich an Schnelligkeit gewonnen (endlich geht einem nicht nach 5 Metern die Puste aus und man fühlt sich Gott sei Dank nicht mehr wie ein träges Unterwasserboot) und ein paar sinnvolle Moves gelernt. So kann man vor anfliegenden Granaten "gemütlich" das Weite suchen, indem man sich zur Seite rollt.
Leider nehmen die Mitstreiter gegebene Befehle nicht fortwährend ernst. Nicht nur einmal verharrten sie blöde an der Stelle anstatt den von mir vorgegebenen Punkt aufzusuchen. Auch sitzen sie oftmals seelenruhig in Deckung ohne den sich nähernden Gegner auszuschalten, obschon ich wie wild Q und E drücke.
Zugute halten muss man aber, dass sie viel länger ihr Dasein fristen und nicht gleich den Löffel abgeben, selbst wenn man sie mal eine Zeit lange sich selbst überlässt (auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad wohlgemerkt). Auch das "neuartige" Wiederbelebungssystem gefällt. So muss man es sich schon zweimal überlegen, ob man seine aussichtsreiche Position aufgibt und hilft.
Völlig überzogen ist jedoch die mangelhafte Durchschlagskraft unserer Waffen gegen den Endgegner. Der Kampf währte beinahe eine halbe Stunde und machte eher durch gähnende Zähigkeit, denn durch Anspruch von sich reden.
Insgesamt wurde ich von diesem Abschnitt also sehr gut unterhalten. Vor allem weil man augenscheinlich und gefühlsmäßig nun viel näher an der Speerspitze der 3rd-Person-Acion-Shooter wandelt. Ob die bisher äußerst rudimentäre KI der Widersacher auch verbessert wurde, kann ich noch nicht abschätzen. Aufgrund der kräftig an Dynamik zugelegten Scharmützel spielen sich die Actionabschnitte bisher aber erfreulicherweise recht kurzweilig. Man kann nur hoffen, dass sich dieser Eindruck bestätigt und die Gegner noch andere taktische Raffinessen an den Tag legen. Denn eines bleibt festzuhalten: Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad stecken sie einiges weg und es braucht aufgrund der doch häufig vonstatten gehenden Gegnerwellen eine gewisse Zeit, voranzukommen. So könnte sich über kurz oder lang doch eine gewisse Langatmigkeit einstellen. Mehr ist eben nicht immer mehr. Diesen Beweis haben diesbezüglich schon die Vorgänger erbracht.




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so hey shepard in einem quartier und BAM! plötzlich Ashley/Kaiden mit denen man eigentlich noch Probleme hatte.
und mister steroid sieht immernoch aus wie ne mischung aus bulle und mensch oO, aber dafür war das auftreten von wrex und co einfach sehr nostalgisch
Beim #2 part hab ich erstmal die ersten gegner mit lvl1 fertig gemacht bevor ich gemerkt habe, dass ich schon level habe









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