Wir lieben die Demokratie =)
http://www.20min.ch/news/mittelland/...erken-28297356
was sind denn jugos?
fanboysZelda wäre in Skyrim ne nette Sidequest.
ganz rechts außen, vollidioten und stammtischbesucher gewinnt man damit allemal..
aber ist österreich mittlerweile soweit nach rechts gerutscht, dass das in der mitte der gesellschaft akzeptiert wird? gibts ne gemäßigte mitte der gesellschaft in österreich? ganon? ^^
Die FPÖ ist erstens nach aktuellsten Umfragen nur drittstärkste Partei, zweitens kommen die meisten Gewinne auf Kosten einer anderen Rechtspartei und drittens haben die Linksparteien (SPÖ, Grüne) heute mehr Stimmen als bei der letzten Wahl. Ja ein richtiger Rechtsruck.
Weiters glaube ich auch noch immer nicht, dass sie demnächst in eine Regierung kommen.![]()
Und darum halte ich es sogar für möglich dass es ein Hack war.
Scheinbar kursierte dass nämlich schon seit einige Zeit hier rum: http://www.stupidedia.org
Dein Beitrag scheint tatsächlich ein Beleg dafür zu sein, dass die Nazi-Propaganda vom “asiatischen Untermenschen” offenbar bis heute ihre Wirkung nicht verloren hat. Die Rote Armee hat einen Verteidigungskrieg gegen eine technisch überlegene und gut organisierte Invasionsarmee geführt, deren Ziel die Entvölkerung großer Gebiete für eine zukünftige deutsche Besiedlung und die Unterwerfung der restlichen Bevölkerung als “Sklavenvolk” war. Wie gesagt war dieser Verteidigungskrieg ein Überlebenskampf, der mit äußerster Verzweiflung geführt und in dessen Verlauf auch viele Verbrechen begangen wurden. Die aber von dir betriebene Gleichsetzung von Roter Armee und Wehrmacht entbehrt jeglicher faktischen Grundlage und ist purer Geschichtsrevisionismus, der letztendlich darauf abzielt die deutsche Kriegsschuld zu relativieren. Schon allein die Tatsache, dass durch Deutschlands Vernichtungskrieg etwa 20 Millionen sowjetische Zivilisten ihr Leben und manche Landstriche ein Viertel ihrer Bevölkerung verloren haben, führt deine Behauptung ad absurdum. Dies zeigt sich auch in den grundsätzlichen Unterschieden in der militärischen Zielsetzung: Während auf deutscher Seite neuer “Lebensraum” erobert (wie gesagt sollten dafür unter anderem Moskau und Leningrad den Erdboden gleich gemacht werden) und die jüdische Bevölkerung restlos ermordet werden sollte, also systematische Kriegsverbrechen unverzichtbarer Teil der Strategie waren, hatte die sowjetische Offensive am Ende des Krieges lediglich die militärische Zerschlagung des Nationalsozialismus zum Ziel. Ja, es wurden dabei Kriegsverbrechen und Vergeltungsaktionen gegen die deutsche Zivilbevölkerung und Kriegsgefangene verübt, aber abgesehen davon, dass diese keineswegs das Ausmaß vorausgegangener deutscher Verbrechen hatten, war es nicht das Ziel in Deutschland “Lebensraum” zu erobern, oder große Teile der deutschen Bevölkerung zu ermorden. Zudem ist es wichtig diese Verbrechen in einem Zusammenhang zu stellen: Die an Deutschen begangenen Verbrechen waren die direkte Konsequenz aus den von Deutschen begangenen Verbrechen - wobei wie gesagt letztere erste immer noch bei weitem übertrafen.
Du fragt also warum man die Opfer der Frauen und Männer, die in der Roten Armee gegen Nazi-Deutschland gekämpft haben, würdigen sollte? Aus dem gleichen Grund aus dem man auch die Opfer amerikanischer, britischer und französischer Soldaten würdigen sollte: Ihren Opfern verdanken du und ich es, dass wir selbst den Nationalsozialismus nicht mehr miterleben müssen.
Kriegsverbrecher und Massenmörder trifft es eigentlich besser. Und Deutschland hat längst nicht allen Ländern, die es verwüstet und ökonomisch ausgebeutet hat, Reparationen gezahlt.Kriegsverlierer und so, nur zum zahlen da
Du redest vielleicht von dir, aber ich habe mit den meisten Tschechen kein Problem und genieße regelmäßig tschechisches Bier.Imo sind wir immer noch Feinde und das geht bei weitem nicht nur von DE aus.
QuelleUnmittelbarer Auslöser des Krieges waren die ägyptische Sperrung der Straße von Tiran für die israelische Schifffahrt, der von Nasser erzwungene Abzug der UNEF-Truppen vom Sinai und ein ägyptischer Aufmarsch von 1000 Panzern und fast 100.000 Soldaten an den Grenzen Israels.
Ägypten war nicht nur “bereit” einen Krieg zu führen, sondern befand sich offensichtlich in den allerletzten Vorbereitungen für einen Angriff auf Israel. Dass es einen Krieg geben würde, dessen Ziel zudem die Vernichtung Israels sein würde, hat Nasser selbst kurz vor dem Sechs-Tage-Krieg klar gestellt: “Unser grundlegendes Ziel ist die Vernichtung Israels. Das arabische Volk will kämpfen.” (Zitat aus dem Wiki-Artikel oben) Israel hat mit seinem Präventivschlag lediglich die Initiative in einen Krieg übernommen, den Ägypten sowieso bald begonnen hätte und hat damit sehr wahrscheinlich Tausenden seiner Bürger das Leben bewahrt. In diesem Kontext halte ich es für mehr als legitim wie im Video von einem Selbstverteidigungskrieg Israels zu sprechen.
Und die hatten sie. Der UN-Teilungsplan von 1948 sah die Einrichtung eines jüdischen und eines arabischen Staates vor und die jüdischen Führer stimmten diesem Plan zu, während die arabische Seite diesen ablehnte und mit einem Krieg antworte, der die Auslöschung der jüdischen Präsenz in der Region zum Ziel hatte - und damit glücklicherweise katastrophal scheiterte. Wäre der Wunsch nach Frieden und nationaler Eigenstaatlichkeit größer gewesen als ihr Hass auf Juden, hätten die Araber schon 1948 einen palästinensischen Staat haben können. Wobei die arabischen Nachbarländer eigentlich gar nicht vor hatten ein unabhängiges Palästina zu akzeptieren - sie wollten sich diese Gebiete selbst einverleiben. Überhaupt wurde die Forderung nach einem palästinensischen Staat erst erhoben, als Israel nach dem Sechs-Tage-Krieg das Westjordanland und den Gaza-Streifen eingenommen hatte. An Jordanien und Ägypten, die diese Gebiete vorher besetzt hielten, wurde der Wunsch nach Unabhängigkeit merkwürdigerweise nie herangetragen.hätten arabische Muslime und Christen die gleichen Rechte wie die jüdischen Siedler dort erhalten, wer vieles leichter geworden.
Bezeichnenderweise wurden jenen Arabern, die während des Israelischen Unabhängigkeitskrieges nicht der Aufforderung zur Flucht der arabischen Führer gefolgt und statt dessen in Israel geblieben sind, die israelische Staatsbürgerschaft mit allen dazugehörenden Bürgerechten zugestanden (weswegen es auch heute noch eine signifikante arabische Minderheit in Israel gibt).
Der Antizionismus ist die Negation des Zionismus, welcher wiederum die Idee einer nationalen Heimstätte für Juden ist und mit Israel verwirklicht wurde. In letzter Konsequenz bedeutet der Antizionismus also die Vernichtung Israels. Der Hass der Israel entgegenschlägt, steht in keiner Relation zu der Anzahl der Opfer, die dieser Konflikt bisher gefordert hat, wenn man das große Desinteresse an anderen Konflikten auf dieser Welt berücksichtigt, die wesentlich mehr Menschenleben fordern und gefordert haben (das von mir verlinkte Video über antiisraelische Ressentiments innerhalb der UN zeigt dies auch ganz gut). Dieser Hass auf Israel entbehrt also offensichtlich einer rationalen Grundlage. Man kann es für einen Zufall halten, dass diese Sonderbehandlung Israels (im negativen Sinne) als den vermeintlich größten Übeltäter in der Weltgemeinschaft mit der Tatsache zusammenfällt, dass Israel auch der einzige jüdische Staat weltweit ist - ich tue dies aber nicht. Zumal bei der Bewertung israelischer Politik selbst im Westen oft doppelte Maßstäbe angewandt werden, so das Israel schon mal das Recht auf Selbstverteidigung abgesprochen wird. Ich würde tatsächlich behaupten, dass etwa 90 % der Menschen, die sich selbst als Antizionist bezeichnen zumindest einen latenten Antisemitismus hegen, auch wenn sich gerade viele bei der politischen Linken über jeden Zweifel erhaben sehen. D.h. nicht, dass ich jeden der dummes Zeug über Israel behauptet für einen Antisemiten halte. Oft sind nach meiner eigenen Erfahrung dafür eher Vorurteile und Halbwissen verantwortlich zu machen, die ihren Ursprung nicht zuletzt in der tendenziösen Berichterstattung in Deutschland haben. Ich hatte früher auch eine ähnliche Meinung zu Israel, wie viele andere hier in diesem Thread, bisher ich damit begonnen mich auch mehr mit den israelischen Standpunkten auseinanderzusetzen.Und zu guter Letzt, gegen Israel zu sein heißt antizionistisch, antisemitisch heißt Rassistischehegungen gegen die Jüdischglaubensgemeinschaft zu haben, was die wenigsten dort im Nahen Osten haben
Im Nahoen Osten gehen "Israelkritik" (warum hab ich noch nie was von "Deutschland-", "Norwegen-" oder "Chinakritik" gehört?)und Antisemitismus Hand in Hand und der grassierende Antisemitismus ist das größte Friedenshindernis in der Region.
Im Iran herrscht auch heute noch eine Diktatur, welche die Bürgerrechte massiv unterdrückt. Gegenüber dem Tugendterror der iranischen Theokratie war die Herrschaft des Schahs noch recht liberal. Und Saudi Arabien ist ganz sicher kein “Freund” Israels, wenn man berücksichtigt, dass sich die Länder seit 1948 offiziell im Kriegszustand befinden und SA sich weiterhin weigert Israel anzuerkennen.
Nein, SA kämpft nicht für Menschenrechte, sondern nur gegen Assad, sowie auch schon damals die Golfstaaten sich nicht für Menschenrechte und Demokratie in Libyen engagiert haben, sondern lediglich gegen Gaddafi (und auch nach Gaddafi ist von Menschenrechten und Demokratie nicht viel zu sehen).Und wer setzt sich für die Menschenrechte und gegen die Diktatur in Syrien ein? Ausgerechnet Saudi Arabien, der Diktatur Staat Nr. 1.
Es gab weder während oder nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg Beweise für eine systematische Vertreibung der arabischen Bevölkerung durch die IDF. Es gab Kriegsverbrechen auf beiden Seiten, wobei nicht vergessen werden sollte, dass die Auslöschung der jüdischen Präsenz in der Region, das erklärte Ziel der arabischen Staaten war (und tatsächlich wurde in dem in Folge des Krieges von Jordanien besetzten Westjordanland die jüdische Bevölkerung restlos vertrieben). Der größte Teil der arabischen Bevölkerung floh vor Ausbruch der Kampfhandlungen, aufgrund der durch die arabische Gräuelpropaganda verursachte Angst vor Massakern, aber auch aufgrund der Aufforderung der arabischen Staaten, die den Flüchtlingen versprachen nach einem schnellen Sieg wieder zu ihren Häusern zurückkehren zu können. Tatsächlich haben die israelischen Kräfte wie in Haifa teilweise verzweifelt versucht die arabische Bevölkerung zu überzeugen zu bleiben:Das ergibt keinen Sinn. Das wäre so als würde ich zu dir kommen und dich aus deinem Haus raus schmeißen. Du wehst dich ,bist dagegen und versuchst wieder rein zu kommen. Nach ein paar Tagen akzeptieren die Nachbarn mich als den Eigentümer des Hauses. Würdest du dann einfach still sein und abhauen?
Dazu passt auch, dass der verbliebenden arabischen Bevölkerung nach dem Krieg auch die israelische Staatsbürgerschaft mit allen damit verbundenen Rechten zugestanden wurde und Israel 1949 als Zeichen des guten Willens sogar weitere 100.000 Flüchtlinge als israelische Staatsbürger aufnahm.Contemporaneous sources emphasized the Jewish leadership's attempt to stop the Arab exodus from the city and the Arab leadership as a motivating factor in the refugees' flight. According to the British district superintendent of police, "Every effort is being made by the Jews to persuade the Arab populace to stay and carry on with their normal lives, to get their shops and business open and to be assured that their lives and interests will be safe."
Die Heuchelei, die diese Vorwürfe gegen Israel prägt, wird aber vollends deutlich, wenn man berücksichtigt, dass es im Folge der Staatsgründung Israels eine etwa gleichgroße Menge von jüdischen Flüchtlingen aus arabischen Ländern gab, die vor Diskriminierung, Verfolgung und Pogromen flohen und deren Besitz in ihren Heimatländern oft enteignet wurde. Ich habe große Zweifel, dass die arabischen Staaten so selbstverständlich die “Rückkehr” von den Nachkommen dieser Flüchtlinge akzeptieren würden, wie sie das “Rückkehrrecht” für die Nachkommen palästinensischer Flüchtlinge einfordern.
Abgesehen davon, dass Jerusalem im Koran keine außergewöhnliche Rolle spielt, geht es in diesem Konflikt sicherlich nicht um Religion. Zum einen ist der Antisemitismus bei christlichen und säkularen Arabern in der Regel nicht weniger stark ausgeprägt und zum anderen gewährt die israelische Regierung (ganz anders als Jordanien, das Ostjerusalem vorher besetzt hielt) nicht nur allen Glaubensgemeinschaft in Jerusalem und wie auch in ganz Israel Religionsfreiheit, sondern überlässt der muslimischen Gemeinde in Jerusalem sogar die autonome Verwaltung der Moschee auf dem Tempelberg.Abgesehen davon geht es imo in dem ganzen Konflikt nicht (nur) um die Palästinenser sondern auch um das "heilige Land"
Ich spare mir mal die Frage, warum du 1948 gegen die Etablierung eines jüdischen Staates gewesen wärst, weil klar ist, das hier einer der größten Mythen des Nahostkonflikts wirkt: Der von dem jüdischen Landdiebstahl und der Vertreibung der autochthonen arabischen Bevölkerung. Ein Mythos, der als solcher relativ leicht zu überführen ist. Es waren damals beispielsweise nicht nur Juden, die zu dieser Zeit nach Palästina immigrierten, sondern auch viele Araber aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Region, welcher zum einen durch die allgemeine technische Modernisierung dieser Zeit, zum anderen aber auch durch jüdisches Kapital verursacht wurde. Bezeichnenderweise wurde Yassir Arafat, Symbolfigur des palästinensischen “Befreiungskampfes”, in Kairo, Ägypten geboren. Das Ausmaß arabischer Immigration dieser Zeit ist freilich umstritten, da die Steuerdokumente des Osmanischen Reiches mehr als unvollständig sind. Einige selbst erklärte “antizionistische” Historiker versuchen freilich arabische Immigration in dieser Zeit ganz und gar zu leugnen und die Bevölkerungsexplosion zu dieser Zeit als “natürlich” darzustellen. Das es aber zu allermindest ausreichend viele Indizien für eine arabische Immigration gibt, fasst dieser Artikel hier gut zusammen. Zweifelsfrei ist aber, dass der die arabische Bevölkerungsexplosion mit der jüdischen Immigration nach Palästina zusammenfällt, was zumindest die Gräuelpropaganda widerlegt, dass mit der jüdischen Einwanderung von Anfang eine Vertreibung der arabischen Bevölkerung von ihrem Land einherging. Womit wir auch schon zu dem zweiten Punkt kommen: Jüdische Siedler mussten nämlich gar nicht arabische Bauern von ihrem Land vertreiben, da Palästina zu dieser nur eine äußerst geringe Bevölkerungsdichte hatte und von großen unbevölkerten Landstrichen geprägt war, kurzum; In dieser Region war genug Platz für eine wachsende jüdische und arabische Bevölkerung und damit auch für zwei Staaten. Zumal niemand ernsthaft die Leistung jüdischer Siedler bei der Kultivierung unbebauten Lands bestreiten kann. Dein Vergleich mit Polen hinkt nicht nur aufgrund der Tatsache, dass es schon einen deutschen Staat gibt, während Israel der einzige jüdische Staat bleibt, sondern auch weil Polen ein dichtbevölkertes Land ist in dem es tatsächlich keinen Platz für eine erneute deutsche Besiedlung gibt.
Ich glaube den findest du eher bei der Wehrmacht oder der Kaiserlichen Armee Japans.Ah Soldaten, Zeig mir nur eine Armee die nicht Vergewaltigt hatte. Die rote Armee stellt glaub ich sogar den Rekord auf
Ja, jene radikale Zionisten, die sich für eine Zwei-Staaten-Lösung aussprechen, während selbst die “moderate” Fatah eine Einrichtung eines palästinensischen Staates neben Israel bestenfalls als Zwischenschritt für eine endgültige “Befreiung” Palästinas betrachtet. Die Zionisten sind schuld, macht absolut Sinn.
Mmh, deshalb werf ich mal die Frage auf, wo lebt denn die größte jüdische Gemeinde außerhalb Israels, und zwar geachtet und in Frieden, sowie im Parlament vertreten?
Ach hoppla im Iran, na das wirft aber so manches Weltbild durcheinander.QuelleDie Ermordung des Präsidenten der Jüdischen Gesellschaft Teherans, des Selfmade-Millionärs und Besitzer der Plasco-Fabriken, Habib Elghanian, von einem Erschießungskommando am 9. Mai 1979, drei Monate nach der Rückkehr Chomeinis, gilt als Startsignal des Exodus der ursprünglich 65.000 Iraner jüdischen Glaubens auf heute ca. 25.000.
So viel zur “Achtung” der jüdischen Minderheit im Iran. Die verbliebende jüdische Minderheit wird im Iran bestenfalls geduldet. Eine Duldung mit der es vermutlich nicht mehr all zu weit her wäre, würde man als Jude im Iran Kritik an der Regierung üben, oder sich sogar solidarisch zu Israel bekennen. Von der “Achtung” des Regimes vor seinen jüdischen Bürgern zu sprechen, dürfte angesichts dessen Vorliebe für antisemitische Großveranstaltungen schon der gesunde Menschenverstand verbieten.
Geändert von diogenes (20.02.2012 um 13:40 Uhr)
Darf man fragen, woher du stammst? Du bist einer der Leute, die anscheinend den Deutschen die ewige Vergangenheitsbewältigung auch nachwerfen würden, einfach so aus Groll und Spaß oder aus Prinzip, weil man sich ständig daran hochspielen muss? Die Hitlerzeit ist bald 70 Jahre vorbei.
Um das Internet zu zitieren: Get the fuck over it and move on.
zugegeben, aktuell haben ihm die judensager geschadet. er will halt, wieso auch immer, nicht vom alten rechtsextremismus lassen. das machen andere leute in europa viel intelligenter aber gut, vielleicht ist das klientel hier so differenziert in der hinsicht oder so uninteressiert, dass es ihm entweder net schadet oder man solche aussagen für die befriedigung des klientels braucht.
wenn so ein skandal aber nicht gerade 2 monaten vor den wahlen passiert, hat er imo keine bleibenden konsequenzen. es ist nicht das erste mal und es ist nicht das letzte mal, die fpö hat seit jahrzehnten alle 3 monate eine "nazi"-debatte und geht meistens eher gestärkt aus dieser hervor, bzw. die toleranzschwelle steigt. täter-opfer-umkehr halt. wenn es drauf ankommt werden sie, imho, vor der övp sein und wenn die beiden zusammen eine mehrheit kriegen, das haben ja schon mehrere funktionäre auf beiden seiten angesprochen, wird es eine blau-schwarze koali geben. letztes mal solls ja angeblich nur daran gescheitert sein, dass 3 parteien drinnen gewesen wären, von denen sich 2 nicht riechen konnten.
und ich weiß, dass ich etwas sehr schwarz male aber ich halte die övp nicht für "rechts" (im österreichischen sinne) sondern für moralbefreit in sachen tolerierung von wiederbetätigung und korruption.
könnte natürlich sein, dass die telekomsache die övp nun langfristig killt und strache kurz vor der wahl noch einen taktischen fehler macht...dann wird es eventuell nichts aber wenn auch nur die theoretische möglichkeit besteht und die övp diese ausschlägt, dann wäre ich nicht nur überrascht, dann würd ich sogar alles zurücknehmen, was ich jemals über diese partei verloren habe. aber keinen tag früher![]()
Something old, Something red, Something new, Something dead
Ostfriesland. Zur Zeit lebe ich aber in Hamburg.
Und mir ging es eigentlich eher darum festzuhalten, dass Deutschland sicherlich nicht "zahlen" musste, nur weil es diesen Krieg zufälligerweise verloren hat, sondern das die deutsche Kriegschuld mit den deutschen Kriegsverbrechen zusammenhängt.
Aber mir gehen definitiv die Deutschen auf die Nerven, die sich ständig als Opfer einer von Außen aufgezwungenen "ewigen Vergangenheitsbewältigung" gerieren. Geschichtsvergessenheit ist keine Tugend.
Geändert von diogenes (20.02.2012 um 14:00 Uhr)
Würde anhand der Signatur tippen, dass er ein Nachfahre der damals Geschädigten sein dürfte.
Wie ließ sich eigentlich 48 der Anspruch auf einen Staat völkerrechtlich legitimieren? Immerhin "gehörte" das Gebiet zuletzt in der Antike dem jüdischen Volk. Könnten dann nicht ebenso Nachfahren der Inka und Maja "ihre" Statten zurückverlangen? Und Wenn die Griechen sich auf ihren alten Glauben zurückbesinnen, können die dann ein Griechenland in den grenzen von Alexander dem Großen einfordern? Die armen Nachfahren der Westgoten würden sich bestimmt auch freuen, wenn Ihnen Spanien zugesprochen würde....usw.
Staaten gehen unter, Völker verlieren ihr Land...so läuft das nunmal. Ich sehe wirklich nicht welche Handhabe es 1948 gab. Klar, die heutigen Israelis dadurch zu bestrafen, indem man Ihnen ihre Heimat wegnimmt, macht es dann auch nicht wieder gut. Aber ich wüsste halt nicht woher sich der Anspruch auf dieses Fleckchen Wüste ableiten sollte. Der ursprüngliche is 1948 seit etwas über 1800 Jahren verfallen...
“The key insight of Adam Smith's Wealth of Nations is misleadingly simple: if an exchange between two parties is voluntary, it will not take place unless both believe they will benefit from it. Most economic fallacies derive from the neglect of this simple insight, from the tendency to assume that there is a fixed pie, that one party can gain only at the expense of another.
Milton Friedman
@ diogenes : köstlich wie du Stalin verteidigst. Glaub mein Großvater wär stolz
Nö. Einfach weil es immer auf Probleme hinausläuft wenn ein Volk welches ein Land verloren hatte (Und das sind nicht NUR die Juden, frag den Kurden z.B.) einen neuen Staat gründen wollen.
Ein Volk sollte endlich nicht mehr unter "Blutsabstammung" zugeteilt werden, sondern unter dem Pass welchen er besitzt. (Sprech gerade über den "Staatsvolk")
wayne. Was hat dies mit dem gründen eines Staates zu tun ?
Nur weil Siedler juden sind, heißt das noch lange nicht, dass der Staat auch jüdisch sein soll
Dann nehm eben "Kurdistan", "Inkaland" und "Mayastan"
@: Wie ich meine neutrale Position liebe. Einerseits werde ich von Israeliebenden nicht gemocht, weil ich die Gründung kritisiere, gleichzeitig von Israelkritiker nicht gemocht, weil ich die Existent verteidige.
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this !, steh voll hinter dir![]()
Geändert von Narusuma (20.02.2012 um 14:22 Uhr)
„Wertbetrachtung und Seinsbetrachtung liegen als selbständige, je in sich geschlossene Kreise nebeneinander.“
– Gustav Radbruch, Rechtsphilosophie
Nö. Die Solidarität zu Israel ist etwas was meiner Meinung nach der gesunde Menschenverstand gebietet.
Wenn du meinen Beitrag weiter oben tatsächlich auch gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass ich Israels Existenzrecht verteidigt habe, ohne in der Geschichte mehr als 150 Jahre zurückzugehen.Wie ließ sich eigentlich 48 der Anspruch auf einen Staat völkerrechtlich legitimieren? Immerhin "gehörte" das Gebiet zuletzt in der Antike dem jüdischen Volk. Könnten dann nicht ebenso Nachfahren der Inka und Maja "ihre" Statten zurückverlangen? Und Wenn die Griechen sich auf ihren alten Glauben zurückbesinnen, können die dann ein Griechenland in den grenzen von Alexander dem Großen einfordern? Die armen Nachfahren der Westgoten würden sich bestimmt auch freuen, wenn Ihnen Spanien zugesprochen würde....usw.
Staaten gehen unter, Völker verlieren ihr Land...so läuft das nunmal. Ich sehe wirklich nicht welche Handhabe es 1948 gab. Klar, die heutigen Israelis dadurch zu bestrafen, indem man Ihnen ihre Heimat wegnimmt, macht es dann auch nicht wieder gut. Aber ich wüsste halt nicht woher sich der Anspruch auf dieses Fleckchen Wüste ableiten sollte. Der ursprüngliche is 1948 seit etwas über 1800 Jahren verfallen...
Und noch einmal; wo habe ich das bitte schön getan? Es war eigentlich mein Eindruck klar gestellt zu haben, wen ich verteidige und wen nicht:
Ich hab doch geschrieben, dass Stalin durchaus ein Despot war. Und tatsächlich trägt er große persönliche Schuld, einmal durch die Schwächung der Führung der Roten Armee durch die politischen Säuberungen der Dreißiger Jahre und zum anderen durch seine unheilige Allianz mit Nazi-Deutschland 1939 und auch durch die seiner Fehleinschätzung resultierende mangelnde Vorbereitung auf einen deutschen Angriff.[...]
Ich habe dem Autor nicht etwa mangelnden Respekt vor Stalin - wie du es mir offenbar unterstellen willst - sondern vor den Opfern der sowjetischen Bevölkerung im Kampf gegen den deutschen Faschismus vorgeworfen (in einigen Gebieten, wie beispielsweise in Weißrussland, wurden 25 % der Bevölkerung ermordet). So war die endgültige Zerschlagung des Nazismus auch nicht die Leistung Stalins, sondern der Arbeiter, Bauern, Studenten, der einfachen Frauen und Männer, die in der Roten Armee kämpften.
Geändert von diogenes (20.02.2012 um 13:57 Uhr)
Dann zeige mir das nochmal auf. Ich sehe da nämlich nichts im Sinne von: Die Gründung eines Staates Israel ließ sich 1948 durch XY legitimieren etc.
Mir geht es wirklich nur darum wie man die Gründung eines Staates für den es eigentlich keine Ableitung eines Anspruch gab, begründen wollte. Denn wie erwähnt, ist der Anspruch schon vor über 1000 Jahren erloschen.
Nur um das zu klären: Ich bin an sich ein "freund" Israels. Dennoch habe ich nie verstanden wie man diesen Staat einwandfrei legitimieren will ohne eine Präzendenzfall für ziemlich krude Ansprüche anderer Parteien zu erwecken.
“The key insight of Adam Smith's Wealth of Nations is misleadingly simple: if an exchange between two parties is voluntary, it will not take place unless both believe they will benefit from it. Most economic fallacies derive from the neglect of this simple insight, from the tendency to assume that there is a fixed pie, that one party can gain only at the expense of another.
Milton Friedman
Staaten entstehen und entstanden immer durch Kriege, andere Legitimität als die normative Kraft des Faktischen gibt es zumeist nicht.
Something old, Something red, Something new, Something dead
Nun ja. Deine Staaten muss aber auch jemand anerkennen
Und es ist für mich ein Unterschied ob Volk A Anspruch auf Gebiet B erhebt weil es vor 70 Jahren einen Krieg verloren und das Gebiet abtreten musste. Oder ob sich ein teil eines Landes abspaltet, der vor 30 jahren unabhängig war und dann erobert wurde als wenn einem Volk ein Gebiet zugesprochen wird, dass es vor über 1800(!) jahren verloren hat.
Denn das würde ja völkerrechtlich weeeeeeeeit zurückliegende Ansprüche plötzlich legitimieren. Und zu obigen Auswüchsen führen können.
Oder: Jeder Religion ihr Staat? Tja dann könnte ja jede Religionsgemeinschaft ohne Staat ihren eigenen fordern.
Auch wenn es im Grunde ja eine gute Idee gewesen sein mag, Israel zu gründen....so problematisch ist die Begründung dessen. Was sicherlich auch zu dem theater da unten führt. Denn seien wir ehrlich. Hätte das jüdische Volk darauf einen hieb- und stichfesten Anspruch, würden die Nachbarstaaten zwar mit den Zähnen knirschen, aber mehr auch nicht.
“The key insight of Adam Smith's Wealth of Nations is misleadingly simple: if an exchange between two parties is voluntary, it will not take place unless both believe they will benefit from it. Most economic fallacies derive from the neglect of this simple insight, from the tendency to assume that there is a fixed pie, that one party can gain only at the expense of another.
Milton Friedman
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