Das Wort "Gutmensch" wird in letzter Zeit aber all zu inflationär verwendet. Gerne auch von politisch inaktiven, die ihre Faulheit dadurch rechtfertigen, dass sie alle politisch aktiven des Gutmenschentums bezichtigen.
thx @ Jinpachi!
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Was sollen eigentlich solche beschissenen Comments? Seid ihr Mods eigentlich blind oder ist es euch egal, wie hier gewisse User andere diffamieren?
Was wäre, wenn jemand schreiben würde: "und wieso ahne und vermute ich das hier wieder viele JUDEN/SCHWARZE/Zigeuner/Homosexuelle beim mop dabei sind..."
Sowas geht einfach viel zu weit...
クソ━━━━(o^_^o)━━━━━ !!!!!
ja, alles kein problem. ich musste einen umweg auf dem weg nach hause fahren weil ein paar strassen gesperrt waren aber ansonsten kein problem. ich wohne ein bisschen ausserhalb von London und konnte das dadurch ganz gut umgehen.
ein freund von mir wohnt allerdings direkt clapham common - der hat seit gestern abend das haus nicht mehr verlassen!
das mit dem traenengas ist schwierig. in england bzw. in london ist der einsatz von traenengas verboten. da ist auch das problem, das durch diesen einsatz viele unschuldige in mitleidenschaft gezogen werden wuerden, weil das zeug in den engen strassen sofort in die haeuser gehen wuerde. wasser-werfer waeren eine alternative...
heute in der agentur war's echt strange. staendig kam jemand an und meinte "da und da geht's wieder los" und "da und da brennt wieder ein haus". stimmte alles nicht, aber bbc und sky news haben die ganze footage von gestern in der endlos-schleife gehabt. bisher scheint in london aber alles okay zu sein. ich hab noch nichts gehoert...
When you awaken hidden memories...
you may no longer be you.
Komplexere Moral?
Man ist nicht zwangsweise clever wenn man versucht Kriminelle mit wirren Erklärungsversuchen als Opfer ihrer Umstände darzustellen. Wir sind alle bis zu einem gewissen Grad Opfer unserer Umstände, nicht alle beschädigen und plündern aber das Eigentum anderer Bürger nur weil eine gelegene Situation ihnen entsprechende Deckung dafür verschafft. Erst wenn man einem Menschen die Möglichkeit gibt ungestraft davonzukommen wird man merken ob man vor einem artikulierenden Affen oder einem wertvollen Mitglied der Gesellschafft steht.
Die Dissonanz der Meinungen verblüfft mich außerdem immer wieder: Wenn man arm ist, dann liegt das am ungerechten System. Ist man reich, dann hat man es aus eigener Kraft geschafft - oder man behauptet sogar es trotz des ungerechten Systems an die Spitze geschafft zu haben. Selbstverständlich ist beides falsch. Niemand kann ohne das System reich werden und niemand ist unschuldig an seinem eigenen Versagen, außer er ist mit einem Psychopathen im Elternhaus aufgewachsen.
Natürlich kann man nicht erwarten, dass sich Jugendliche in einer wirtschaftlich deprimierten Gegend wie London wie vernünftige Menschen verhalten. Der Mensch ist nicht intrinsisch rechtsschaffend, wenn eine Gruppe Jugendlicher loszieht um Geschäfte zu zerstören, muss das nicht bedeuten, dass die Regierung einen Fehler gemacht hat. Die Welt wurde schon immer von Chaos dominiert und supraorganische Systeme sind selbstverständlich nicht-linear. Ein kleiner Stoß und nichts passiet, ein minimal größerer Stoß und alles kann zerfällen.
Es wäre naiv zu glauben, dass sowas in Stockholm oder Amsterdam nicht passieren könnte und daher mit irgendwelchen imaginären gesellschaftlichen oder institutionellen Unterschieden zu tun hat. Einen Gutmenschen würde ich also nicht als jemanden bezeichnen, der komplexere Moral verteidigt, sondern Leute, die bei jedem Problem die Arroganz besitzen, sich ein Urteil zu bilden ob die Regierung oder das Individuum schuld ist, wenn diese Trennung schon schwammig genug ist und der Kern des Problems noch weitaus kompexer. Hier wird einfach ein Vortäuschen von Wissen betrieben und danach verurteilt
das war eher allgemein gesagt, um meine meinung breit und ausführlich darzulegen, würd ich auch n mindestens 30-zeilen-post brauchen. zu den krawallen hab ich prinzipiell gar nicht aussagen wollen, noch werde ich brandstifter, radaubrüder und schläger jemals verteidigen. "verstehen" kann ich das ganze rein "logisch" deshalb doch, muss es deshalb ja nicht teilen. ich glaube allerdings an die beinahe unendliche kraft von gruppenbewegungen, bei denen sich dann auch menschen anschließen, die nie von selbst an sowas gedacht hätten, aus den verschiedensten motiven. auf ihre art und weise ist anarchie bzw. widerstand gegen die staatsgewalt imo was unglaublich verbindendes und differenzen verklebendes. klar ist das n schwerer rückfall, klar ist das ausnahmezustand - das kann und wird niemand mit bißchen grips und sozialbewusstsein bezweifeln.
da ich wie gesagt an die macht der gruppe glaube, KÖNNTE es auch an vielen anderen orten passieren, aber ich halte intensität und wahrscheinlichkeit in münchen oder sagen wir wien doch für weitaus weniger wahrscheinlich. denke doch, dass die frage des persönlichen glaubens an gerechtigkeit bei so etwas bis zu einem gewissen grade mitspielt. die letzte entscheidung ist immer die eigene, aber je mehr potentiell betroffen sind, umso höher die wahrscheinlichkeit, dass jemand diese entscheidung zum schaden der offenen gesellschaft wählt und das stachelt dann weiter an. man darf hier keine schuldigen mit der hand ausweisen oder sich zum träger der wahrheit aufschwingen, aber die langfristige frage für die politik muss doch sein, wie ein sozialvertrag zwischen gesellschaft und volksvertretern aussehen kann, der die potentielle wahrscheinlichkeit solcher aufstände absenkt. auch wenns oft n parteipolitischer kampfbegriff ist, aber, unabhängig von der realität, wenn viele das GEFÜHL haben, ungerecht behandelt zu werden oder um ihre zukunft betrofen, dann ist das gift für die liberale demokratie.
bzgl meiner aussage von komplexerer moral...wenn ich bei jeder form von gesellschaftlichen problem klar schuldige sehe, die hart bestraft werden müssen, dann ist das nicht grundlegend falsch, da wir wohl kaum ohne gefängnisse auskommen werden. wenn man aber dennoch zusätzlich versucht, nicht nur motive und beweggründe zu verstehen, stellt sich ja durchaus die frage, ob ursachenforschung eine gesamtgesellschaft nicht billiger kommt. ich beteilige mich nicht am globalen volkssport politikermobbing und wirtschaftshass, aber man sollte trotzdem erwarten, dass beide institutionen selbst auch einen vorteil daraus ziehen, wenn unsere gesellschaften einen stabilen kern behalten und nicht zur weiteren auflösung neigen. insofern bleibt ein mörder ein mörder, aber bei, in unseren breitengraden, so seltenen vorkommnissen wie einen mob, wäre es doch nicht unbedingt verfehlt sich zu fragen, wie es dazu kommen kann und ob wir mit diesem risiko leben wollen. den schuldbegriff an und für sich find ich aber eigentlich sowieso zu einengend, der ist eher für schlagzeilen als für kontexte gedacht. vermutlich geht es, wie überall, eher um interessen und die möglichkeit ihrer durchsetzung zur bedürfnisbefriedigung.
noch kurz was zum gutmenschenbegriff:
ich nutz den ja sowieso nur sarkastisch und das vor allem deshalb, weil man ihn net los wird. keine ahnung, ob das immer schon so war oder ein eregbnis der zusätzlichen reibeelemente der letzten 2 dekaden geworden ist, aber man kriegt den in diskussionen aller art inzwischen an jeder zweiten ecke um die ohren gehauen. [schätzungsweise 10 mal pro tag im "freien wort" der krone] da ist dann jeder n gutmensch, dessen ohren mir nicht passen, oder der es auch nur wagt, an immigration, der eu, resozialisierung, etc irgend einen guten aspekt zu finden. quasi die umkehrung zur nazikeule, nur unerträglich weit im mainstream und jeder interpretiert sich das für sich selbst noch ne spur weiter. da werden dann richtige denkverbote aufgestellt von den seiten, die sonst groß was von "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" erzählen
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Geändert von darkganon (10.08.2011 um 00:04 Uhr)
RPG - GAMEPLAY - EXCELLENCE
Die Seiten ratikalisieren sich immer mehr und wollen sich stark Distanzieren. Anstatt wieder eine vernümftige Mitte zu bilden, stellt man lieber den anderen zum Affen oder weißt ihn strickt auf die andere Seite hin.
Als ich das erste das erste mal im deutschen Politikthread schrieb (halbes Jahr oder so) und mich über das "Wirtschaftssystem" geäußert und mich über die hochbezahlten Bänkerbösse gelästert habe, wurde ich sofort als linkslinker Steineschmeißer auf der Straße verurteilt.
Das war auch meine starke Selbstkritik gewesen. ^^
Geändert von Narumasu (10.08.2011 um 02:10 Uhr)
What is the life of one bastard boy against a kingdom?
Stannis Baratheon
Everything
Davos Seaworth
Für mich ist Gutmensch ein Schimpfwort für linke Spinner (die einseitig ihrer Theorie in selbstbeweihräucherung fröhnen und sonst selbst mit jedem verfügbaren politischen Kampfbegriff (Keulen) umherwerfen, wie es ihnen beliebt, solange es der eigenen indoctrinierten Sache dient, also Menschen mit Scheuklappen vor den Augen, teils fanatisch und meist einseitig, moralischer Anspruch der nur der eigenen Überzeugung dient, ohne Rücksicht auf Verluste, man ist eh ihm Recht). Die Antifa würde ich in größeren Teilen dazurechnen...oder den Ströbele etc.. Könnte man für meine eigene "Defininition" auch nach rechts auslegen und für einseitige Rechtspopulisten benutzen, die der einzige Wahrheit kennen und als Offenbarung sehen (nein das ist kein Schreibfehler).
Ganon zähle ich nicht dazu, Überzeugungen darf man haben, nur nicht gleich jeden mundtot machen und sich gar nichts anhören.
Achja London: Ich muss ja wirklich Glück gehabt haben, dass ich in meinen 3 längeren Aufenthalten fast nur von echten Briten gefährdet/bedroht wurde (Nazis und ne moderne neureichen Handymobgruppe)Das "fast" beruht auf ner Mischlingsgang in der Subway und einer Gruppe von schwarzen/farbigen "Gangsta"..... habe aber niemanden nach der Religion gefragt.... Neben den deutschfeindlichen Anfeindungen gabs aber auch zig gute Erlebnisse und ein paar verstörende, wie nen schwarzen 2 meter Bodybuilder, der mich von hinten an den Schultern gepackt hat und mich leicht schüttelte und fragte: "Do you love Jesus?" lol... Kurz darauf hätte mich beinahe ein Polizist auf einer Fußgängerinsel mit dem Motorrad überfahren, der auf Verbrecherjagd war....
Die Stadt stinkt einfach, sie ist dreckig, sie ist kriminell..... sie hat Brennpunkte ohne Ende, neben den fast dörflich wirkenden britischen Stadtteilen, die noch eine wirkliche Ruhe und Ehrfürchtigkeit ausstrahlen.
Irgendwas muss getan werden, ganz abseits von dieser brandheißen Woche, die Stadt zählt zu den gefährlichsten der Welt und ein wenig sollte sich da jedes "Einwanderungsland" seine Gedanken machen. Sieht doch überall ähnlich aus, Ghettos, wirkliche Integration ist zwar kein Einzelfall, aber auch nicht die absolute mehrheit. Stimme hier aber immer noch Peter S. zu, wenn unsere Türken Araber wären, dann würde auch bei uns mehr brennen, etc.
Man sollte imo so oder so mehr Wert auf Qualität legen, was jetzt auch einfach dahergesagt ist, weil die Wirtschaft kaum mehr außereuropäische billigarbeiter benötigt. Ich würde wirklich nur noch die besten ins Land lassen, bevor man sich der eigenen Bevölkerung angenommen hat. Gibt genügend durchgespielte Szenarien für berlin und deutsche Brennpunkte im allgemeinen, auch unsere Städte können brennen.
Das Problem daran ist, dass eine Zielsetzung wie "die Wahrscheilichkeit von Aufstände zu senken" von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Man kann einfache, zielgerichtete Probleme bekämfen, allerdings niemals komplexe soziale Phänomene. Eine Auseinandersetzung mit Fundamentaldaten (Bildung, Institutionen, Infrastruktur) wird aber ohne Zweifel zu erfreulichen Ausgängen führen. Man muss sie allerdings noch immer getrennt betrachten. Ein kurzer Blick af Großbritanniens Sozioökonomische Situation bringt mich eher zu dem Entschluss, dass die besser dastehen als Deutschland. Niemand weiß warum Aufstände passieren, zu viele Einflüsse und zu viele Zufälle spielen zusammen. Das ist eine Fallstricke in die Historiker und Soziologen immer und immer wieder fallen.
Die Aufstände 1992 in Los Angeles wurden angeblich durch den Freispruch von vier Polizisten ausgelöst. Veranstalte die selbe Aktion in einem anderen Land und nichts wird passieren, wiederhole die Sache an einem anderen Tag und die Stadt brennt. Das Delta beider Versuche ist unmöglich zu entziffern. Es gibt keine Möglichkeit zu sagen ob ein Aufstand aus purem Zufall ausgelöst wurde, oder ob es an einer systemischen Schieflage liegt, die die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht hat.
Statistisch betrachtet haben Aufstände praktisch keine Korrelation mit Armut. Das ist eine Tatsache, die man nicht deutlich genug aussprechen kann. Der deutlichste Indikator für die Wahrscheinlichkeit eines Aufstandes ist ethnische Heterogenität und Demokratie, je homogener eine Gesellschaft, desto weniger Aufstände, je stärker die demokratischen Institutionen, desto mehr Aufstände gibt's. Somit wären die effizientesten Mob-Unterdrücker wohl (tief durchatmen) die FPÖ & NPD unter einer Diktatur.
Korrelation bedingt natürlich keine Kausalität, auch wenn man sie in diesem Fall leicht erklären kann. Das Beispiel sollte nur zeigen, dass der Versuch übergreifende Probleme zu bekämpfen mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem Fehlschlag enden wird. Wird sind empathisch dazu veranlagt Handeln über Nichthandeln zu stellen. In einer Situation, in der die Ursachen und Konsequenzen aber nicht klar sind, ist Nichthandeln allerdings die rational klügere Entscheidung. Außer natürlich die Polizisten lozuschicken, die Menschen haben immerhin ein Recht auf Sicherheit.
sorry für die blöde frage, ich hab das ganze szenario in london irgendwie nicht so mitbekommen.
wieso wird in england so randaliert?
ist das, weil die polizei einen 29-jährigen familienvater erschossen hat, oder hat das nach andere gründe?
WE'RE DONE, WHEN I SAY WE'RE DONE!
Das mag der Auslöser sein, aber ich schätze mal die Ursache liegt bei vielen doch ganz woanders...![]()
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Die Tatsachen sind allerdings alles andere als eindeutig. Es gibt Studien, welche Korrelationen mit Armut finden (häufiger aber mit Arbeitslosigkeit). Man hat sogar schon negative Korrelationen zwischen Ausgabenhöhe für Armutsbekämpfung und der Häufigkeit von Rassenunruhen in den USA gefunden.
Ich verstehe gar nicht warum das hier so Tabu ist zu sagen, dass Migranten häufig solche Probleme machen. War doch in Frankreich nicht anders. (Erinnert sich jemand noch an den eingezäunten Stadteil) In den USA weiß doch auch jeder, dass die Gangs, die so große Probleme in einigen Gebieten verursachen entweder Schwarze oder Latinos sind.
Warum ist es ein Problem das zu sagen?? Solange man nicht sagt oder impliziert, dass jeder der als Schwarzer oder Migrant geboren ist automatisch ein Verbrecher ist?
Die meisten Hedgefondsmanager sowie andere Leute die ihren Reichtum mit dem Unglück anderer Leute machen sind alte weiße Männer. Bin ich jetzt ein Rasisst gegenüber Weißen???
Eine weitere Frage ist natürlich, ob man davon ausgeht (Wie ich), dass der Mensch ein Produkt seiner Umwelt ist, dann haben solche Aussagen gar nichts rasisstisches mehr.
Oder man sieht eher eine persöhnliche Freiheit jedes Menschen. Dann ist es natürlich kein weiter Schritt mehr dazu Rasisst zu werden.
UserX schrieb:
Schreibfehler alla CW oder Freudscher Versprecher?80% comments der Xbobs. ich rieche Angst vor einer weiteren analen Penetration der PS3.
können wir uns nicht auf einen thread einigen? und ist das nicht eher weltpolitik als kurios?
nichts desto trotz:
Mark Duggan: No evidence handgun was fired, says IPCC - video
http://www.guardian.co.uk/uk/video/2...gun-ipcc-video
Mark Duggan, whose shooting by police sparked London's riots, did not fire a shot at police officers before they killed him, the Independent Police Complaints Commission says.
Duggan, 29, was killed last Thursday in Tottenham, north London, after armed officers stopped the minicab in which he was travelling.
The police watchdog says Duggan had been carrying a loaded gun, but it had no evidence that the weapon had been fired. It said tests were continuing
feuer für die brandschatzer. :\
jmd hat das hier schon teilweise eingebracht,aber wohl was wichtiges vergessen.
http://worldblog.msnbc.msn.com/_news...nd-london-riot
LONDON -- As political and social protests grip the Middle East, are growing in Europe and a riot exploded in north London this weekend, here's a sad truth, expressed by a Londoner when asked by a television reporter: Is rioting the correct way to express your discontent?
"Yes," said the young man. "You wouldn't be talking to me now if we didn't riot, would you?"
The TV reporter from Britain's ITV had no response. So the young man pressed his advantage. "Two months ago we marched to Scotland Yard, more than 2,000 of us, all blacks, and it was peaceful and calm and you know what? Not a word in the press. Last night a bit of rioting and looting and look around you."
Always have a zombie plan. Otherwise, you will be devoured and made into lunch.
Killer7: The only game to ever make a brown stairway with no distinguishing features exciting. Rave On
Spoiler!
Es wurde ein Krimineller während eines Feuergefechtes mit der Polizei getötet. Diese Tat lieferte nun einem Teil der Bevölkerung einen wundervollen Vorwand seinen mangelnden Respekt vor fremden Eigentum zur Schau zu stellen. Da man ja eh irgendwie immer "unterdrückt" wird und ausgeraubte Geschäfte und eingeschlagene Scheiben / brennende Autos von der Presse als "Protest" geadelt wurden, ist der Verlust der eigenen Menschlichkeit sozial legitimiert. Man ist ja schließlich arm und ernährt sich und seine Familie mit iPhones, Flachbildfernsehern und anderen Statussymbolen.
Wer in diesem Zusammenhang die Worte Protest, Demonstration oder ähnliches in den Mund nimmt, gehört mit Burberryschal und Sakko mitten in den Mob geschmissen. Für eine ordentliche Demo fehlen einige elementare Dinge: Forderungen, ein Ziel, ein Feindbild, Verhandlungsbereitschaft. Was wir in London sehen sind einfach nur degenerierte Vollassis mit Spaß an Krawall und einer Gelegenheit abzustauben.
der vollständigkeit halber:
Getöteter Mark Duggan hat das Feuer nicht eröffnet
http://derstandard.at/1311803145954/...icht-eroeffnet
RPG - GAMEPLAY - EXCELLENCE
ein einseitiges Feuergefecht,welches nach aktuellem Stand von der Polizei ausging.
Außerdem ist nicht jeder dort auf Diebstahl aus. Viele machen da sicher "nur" krawall, weil sie halt unzufriedenheit ausdrücken wollen. Ich gehe jetzt mal direkt auf die 2.000 ruhigen Demonstranten aus, die mit einer ruhigen demo nix erreicht haben. Erst gehen sie wählen, aber das bringt anscheinend keinen unterschied. Dann gehen sie demonstrieren, aber das bringt auch kein Erfolg...nicht einmal Achtung in den Medien. Da ist für einige so eine Eskalation der nächsten Schritt. Einige bleiben ruhig und brennen nur Mülltonnen an, andere machen mehr, aber der größte Teil wird wohl einfach dabei sein und nix tun. Wer schon einmal auf einer Demo war, der weis eigentlich, dass wirklich nur ein geringer Teil aktiv etwas macht. Der Rest steht dabei, weil für sie es das kleine Übel ist mit jmd zusammen zu sein, der Mülltonnen anzündet als den Protest/Riot aufzugeben.
Disclaimer: Natürlich bin ich dafür, dass die Polizei alle Rioter verhaftet, die etwas getan haben....
€dit: wie DG meinen post ignoriert und ihn auf deutsch nochmal bringt ;_;
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Killer7: The only game to ever make a brown stairway with no distinguishing features exciting. Rave On
Spoiler!
Beide schießen = Feuergefecht. Von Scotland Yard wissen wir erst seit heut. Und das auch nur unter Vorbehalt, weil sie noch keine Patronen gefunden haben. Die waffe jedoch schon. Weiterhin wurde Duggan im Rahmen einer Ermittlung wegen organisierter Kriminalität untersucht - und er hatte die Waffe dabei. Aber hast bestimmt Recht. Die geheime Weltverschwörung lügt um irgendwelche Ansichten in die Welt zu tragen und Duggan war eigentlich ein Kapitalismus kritisierender Priester auf dem Weg zum Biobauern. Und die Demonstranten trauern nur um ihn.
Not.![]()
http://www.handelsblatt.com/politik/...-/4483796.html
Ha,sehr gut soWenn die Polizei halt nix unternimmt muss man es halt selbst in die Hand nehmen.
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