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Laa shay'a waqi'un mutlaq bale kouloun mumkin #1

Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!

Mittwoch, 21. März 2012 um 15:02 von Tesius

Diese geschichtlichen Auszüge beziehe ich aus mehreren Medien der Assassins's Creed Story. Speziell Geheimnisse, die neben der Haupthandlung der Spiele verraten werden und Ereignisse aus Comics oder Erzählungen werden hier aufgeführt.


Ich rate jedem ab, ab hier weiter zu lesen, wenn er sich nicht zu der Geschichte und deren Hintergründen aus Assassin's Creed 1 und den Ereignissen, die vorher stattgefunden haben, massiv spoilern möchte.


Die genaue Entstehungsgeschichte der Assassinen ist unklar. Mittlerweile ist bekannt, dass einige Angehörige der “ersten Generation” Nachkommen mit ihrer eigenen Schöpfung, dem Menschen zeugten. Diese Nachkommen verfügten über spezielle Fähigkeiten, zu denen ein außergewöhnliches Geschick gehört und etwas, dass man als einen 6. Sinn bezeichnen könnte. Soweit es die Aufzeichnungen der letzten 1000 Jahre betrifft, wird dieser Sinn als der “Adlerblick” bezeichnet. Mit dem “Adlerblick” kann ein Assassine Alliierte oder Feinde aus einer großen Menschenmenge heraus erkennen. Laut diversen Aufzeichnungen beeinflussen die Assassinen seit über 2000 Jahren den Lauf der Geschichte. Es handelt sich bei ihnen um professionelle Meuchelmörder, die sich zu einer Bruderschaft zusammen geschlossen haben. Sie sind ein atheistischer Orden mit festen Grundsätzen und haben es sich zur Bestimmung gemacht, die Machenschaften der Templer zu vereiteln. Aus den Überlieferungen der Assassinen ist bekannt, dass sie bereits im alten Rom ein geheimer Feind des S.P.Q.R. (Senatus Populusque Romanu) waren, dem Leitsatz der damaligen Regierung von Rom, welche als Vorgänger der Templer anzusehen ist. Einige der ältesten Aufzeichnungen führen uns in das 5. Jahrhundert v. Chr. Darius, ein persischer Assassine, tötete Xerxes, den Herrscher des altpersischen Reichs, mit Hilfe der versteckten Klinge. Dies ist die erste Überlieferung, dass ein Assassine sein Opfer mit dieser Methode getötet hat.
Im 4. Jahrhundert v. Chr. vergiftete die babylonische Assassine Iltani den griechischen König Alexander der Große und im 3. Jahrhundert v. Chr. erstach der chinesische Assassine Wei Yu den damaligen Herrscher von China und Tyrannen Qin Shi Huang.

Das alte Rom im Jahre 44 vor Christi Geburt:
Marcus Junius Brutus, der Sohn von Marcus Junius Brutus dem Älteren, war an der Ermordung von Gaius Julius Cäsar beteiligt, welcher erst kürzlich als neuer Diktator von Rom bestimmt wurde. Unterstützt wurde er von seinem Schwager Gaius Cassius Longinus, einem römischer Senator und Assassine. Der Plan war, Cäsar während einer Senatsitzung zu erdolchen. Insgesamt wurde die Aktion von 40 Assassinen durchgeführt. 23 von ihnen stachen auf den neuen Herrscher ein und Cäsar starb im römischen Senat. Die Attentäter flüchteten danach auf verschiedenen Wegen, doch wurden die meisten von ihnen auf der Flucht von den Anhängern Cäsars getötet. Einige Gerüchte besagen, dass Cäsar der leibliche Vater von Brutus war. Dies wurde jedoch nie bestätigt. Zu einem späteren Zeitpunkt tötete Brutus sich selbst, bevor er die Schlacht bei Phillippi, dessen Befehlshaber er auf republikanischer Seite war, verlieren würde. Seine Assassinen-Brüder versuchten ihn mit Hilfe von einem Edensplitter wiederzubeleben, dem Leintuch, was jedoch fehlschlug. Wie genau das Leintuch in die Hände der Assassinen gelangte ist unbekannt und leider war der Wiederbelebungsversuch von Brutus ein Fehlschlag. Die Leiche öffnete zwar kurz die Augen und bewegte ihre Arme, jedoch atmete sie nicht und reagierte auf keine einzige Berührung. Kurz daraufhin fiel der wandelnde Leichnam um und starb einen “2. Tod”. Das Leintuch ist einer der min. 50 Edensplitter, die die “erste Generation” auf der Erde zurückgelassen hat. Es hat die Fähigkeiten Wunden zu heilen und Tote wieder zum Leben zu erwecken. Sein Aussehen wird als ein weißes Tuch beschrieben, dass mit Blut bespritzt sein soll und das Gesicht eines gequälten Manns auf seiner Oberfläche trägt. In Berichten der Kirche, die das Leintuch mehrere Male in ihrem Besitz hatte, wird erzählt, dass der Ausdruck des Gesichts sich innerhalb der Geschichte mehrere Male verändert hat. Das Leintuch wurde zum ersten Mal in der griechischen Mythologie als goldenes Flies erwähnt, welches von Jason und den Argonauten gesucht wurde. Des weiteren ist bekannt, dass der mehrfarbige Mantel, den Jakob von seinem Sohn Josef erhielt, das Leintuch gewesen sein muss. Auch wird vermutet, dass David, der zweite König von Israel, das Tuch bei seinem Kampf gegen den Riesen Goliath benutzt haben könnte. Der berühmteste Besitzer des Leintuchs war jedoch Jesus Christus, welcher mit ihm viele Leiden heilte. Die Römer, die in Wirklichkeit Templer waren, entdeckten die Fähigkeiten des Tuchs und ließen Jesus kreuzigen, um es selbst in ihren Besitz zu bringen. Jesus’ Jünger schafften es aber, das Leintuch wieder zurück zu erlangen und erweckten Jesus mit seiner Hilfe von den Toten. Danach verliert sich die Spur des Leintuchs für eine lange Zeit. Wenige Jahre nach dem Attentat an Cäsar, wurde im Jahre 30 v. Chr. die ehemalige Geliebte von Cäsar und damalige Königin von Ägypten, Cleopatra, von der Assassine Amunet durch eine Giftschlange getötet. Eine weitere Aufzeichnung besagt, dass 71 Jahre später, der 3. Herrscher des römischen Imperiums von dem Assassinen Leonius erstochen wurde. Die Särge von Darius, Iltani, Wei Yu, Amunet und Leonius wurden ihm Laufe der Jahre nach Venedig transportiert. Im 15. Jahrhundert erkundete der Assassine Ezio Auditore da Firenze ihre Grabmäler. Des weiteren stehen Statuen von den beiden Assassinen, zu Ehren ihrerseits, im geheimen Raum unter der Villa Monteriggioni. Eine weitere Aufzeichnung besagt, dass im Jahre 259 die Assassinen Accipiter und sein Cousin Aquilus das Ankh der Göttin Isis aus den Händen der Römer retteten. Dies geschah im Namen der Liberalis Circulum, welches damals die Bezeichnung der Assassinen-Bruderschaft war. Das Ankh war vorher in den Händen von Aquilus’ Vater Lucius. Er wurde jedoch wegen dem Artefakt von den Templern und dem römischen Senator Caïus Fulvus Vultur getötet. Aquilus schaffte es Vulvur zu finden, das Ankh wieder zu beschaffen und ihn zu töten. Später starb Aquilus in der Gefangenschaft der Soldaten des Präfekten von Lugdunum, dem heutigen Lyon. Accipiter hörte von der Gefangenschaft seines Cousins und eilte zu seiner Rettung, doch kam er nicht mehr rechtzeitig an. In einem Moment der Panik, schlitzte ein römischer Soldat die Kehle von Aquilus auf. Accipiter schaffte es wenigstens noch Aquilus’ Frau Valeria und das Ankh zu retten, welche auch Gefangen wurden. Valeria konnte sich nicht erinnern, wie das Ankh zu nutzen ist, also legte sie es in einem Schrein zu Aquilus Gedenken. Ab hier verliert sich die Spur des Ankhs für viele Jahre. Bei dem Ankh handelt es sich um einen Edensplitter mit der Fähigkeit, das Verhalten und die Eigenschaften von einem Lebenden zu speichern und auf eine Leiche zu übertragen. Die „Göttin“ Isis wollte so ihren geliebten Gatten Osiris wieder zum Leben erwecken. Dies gelang jedoch nur für eine Nacht, aus der der Sohn Horus hervorging. Sehr viel später wurde das Ankh von einem römischen Plünderer in einer Pyramide gefunden und an einen Händler verkauft. Es sollte noch oftmals den Besitzer wechseln, bis es schließlich in Rom und später in den Händen des alemannischen Assassinen Accipiter landete, welcher es Aquilus übergab. Dieser reichte es seinen Vater, welcher, wie schon erwähnt, getötet wurde wegen dem Artefakt.

Während des 14. Jahrhunderts zogen die Brüder des Kreuzes, eine Organisation der Templer, durch das damalige Europa um die Menschen vor der Pest zu schützen. Lukas Zurburg, ein deutscher Assassine, verdächtigte sie, dass sie nach dem Ankh suchen, dessen Aufenthaltsort in Zentral-Europa vermutet wurde. Im Jahre 1350 verlieren sich jedoch die Spuren der Brüder des Kreuzes und von Lukas. Sie waren verschwunden. Wenn wir das lateinische Wort Aquila übersetzen finden wir heraus, dass der Name “Adler” bedeutet. Daraus können wir schließen, dass es sich bei Aquilus um einen direkten Vorfahren von Desmond Miles handelt. Diese Annahme bezieht sich auf die Namen von Desmonds Vorfahren Altaïr Ibn La'ahad (arabisch: Adler) und Ezio Auditore da Firenze (stammt von dem altgriechischen Wort ἀετός: Adler).

Die Assassinen sind eine im geheimen operierende Ordensgemeinschaft, doch das war in den letzten 2000 Jahren nicht immer der Fall. Als die Templer sich im 11. Jahrhundert unter den Namen “die Tempelritter” publik machten und anfingen Städte und Länder zu kontrollieren, entschließ sich der damalige Führer der Assassinen, Hassan-i Sabbat, den geheimen Bund der Assassinen unter den Bürgern bekannt zu machen. Dadurch, dass die Assassinen nun in aller Öffentlichkeit operieren konnten, fühlten sich die Bürger, welche unter dem Joch der Tempelritter zu leiden hatten, nun nicht mehr auf sich allein gestellt. Manche von Ihnen wagten es sogar sich gegen die Tempelritter entgegenzustellen.

1170 waren die Assassinen im Konflikt mit den Sarazenen. 1174 wurden 13 Assassinen zu Sultan Salah Al’dins Lager in der Nähe von Damascus geschickt, welches sie erfolgreich infiltrierten und bis in sein Zelt vordrangen.
Jedoch wurden sie alle entdeckt und daraufhin getötet. Im Jahre 1176 wurde der damalige Sitz der Assassinen, die Burg Masyaf, von den Sarazenen belagert. Nachdem der Aufenthaltsort von dem Assassinen-Spion Ahmad Sofian entdeckt wurde, bekam Umar Ibn La’Ahad, ein weiterer Assassine, den Auftrag dem Sultan heimlich eine Nachricht zukommen zu lassen, um ihn zu einzuschüchtern. Er sollte eine Feder und einen Dolch mit der Nachricht hinterlassen, wurde jedoch entdeckt und musste einen Adeligen töten, welcher sich ihm in den Weg stellte. Später wurde ein Waffenstillstand mit den Sarazenen ausgehandelt. Die Sarazenen hatten jedoch eine Bedingung, das Leben von Umar Ibn La’Ahad musste beendet werden. Wenn die Assassinen nicht zustimmen würden, würden sie Ahmad töten. Rashid al-Din Sinan, der Mentor der Assassinen, der auch Al Mualim genannt wurde, hatte keine Wahl und musste zustimmen, dass Umar den Platz von Ahmad einnehmen soll. Umar wurde daraufhin hingerichtet, eine der letzten Stimmen die er hörte, war die seines Sohns Altaïr , der nach ihm schrie.

1191, während dem dritten Kreuzzug, erhielt Altaïr , der schon mit 20 Jahren zu einem Meister-Assassinen geworden war, den Auftrag zusammen mit seinen Ordensbrüdern einen Templerschatz in Salomons Tempel zu bergen und ihn nach Masyaf zu bringen. Bei dieser Mission brach Altaïr das Kredo der Assassinen, indem er einen unschuldigen, alten Mann tötete und sich bei seiner Flucht dem Templer Robert de Sable als Assassine zu erkennen gab. Stur griff er den Templer an und wurde während des Kampfs von seinen Ordensbrüdern getrennt. Sein Meister Al Mualim war zutiefst enttäuscht von Altaïr , welcher sich dem Kampf entzogen hatte und die Nachricht des Todes seiner Brüder an den Meister übermittelte. Während des Gesprächs erschien einer der Brüder, schwerverletzt mit dem Templerschatz, dem Edenapfel, in den Händen. Kurz darauf wurde die Burg Masyaf von Robert de Sable und seinen Truppen angegriffen, er war Altaïr gefolgt, und kannte nun den Aufenthaltsort der Assassinen. Altaïr gelang es mit Hilfe einer Falle die Templer in die Flucht zu schlagen. Trotzdem war Al Mualim noch immer sehr erzürnt und tötete Altaïr , zum Anschein, vor dem versammelten Orden. Als Altaïr wieder erwachte, erklärte ihm Al Mualim, dass er ihm eine Chance geben will seinen Namen reinzuwaschen und überreichte ihm eine Liste mit 9 Personen, die er beseitigen sollte. Was Al Mualim jedoch verschwieg war, dass diese 9 Personen die ranghöchsten Mitglieder der Templer waren. Auch Robert de Sable stand auf der Liste und Altaïr beseitigte ihn als Letztes. Vor seinem Tod erklärte ihm Robert de Sable noch, dass er nur ein Bauer im Schachspiel von Al Mualim sei. Er sei früher ein Templer gewesen und beanspruchte nun die ganze Macht des gefundenen Artefakts für sich selbst.Als Altaïr nach Masyaf zurückkehrte, waren die Meisten der Assassinen durch das Artefakt, den Edenapfel, unter der Gedankenkontrolle von Al Mualim. Durch einige Assassinen, die nicht unter Kontrolle standen, drang Altaïr bis zur Burg vor und stellte sich seinem früheren Meister. Obwohl Al Mualim den Edenapfel im Kampf einsetzte, schaffte es Altaïr , ihn in einem harten Kampf zu besiegen. Altaïr wollte daraufhin den Apfel zerstören, konnte es jedoch nicht. Kurz darauf zeigte der Apfel plötzlich ein Hologramm, dass die Erde und die restlichen Aufenthaltsorte der Edensplitter zeigte. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Altaïr den Edenapfel und die Leitung als Großmeister des Ordens. Der Edenapfel ist, genau wie das Leintuch und das Ankh, ein Edensplitter. Momentan ist bekannt, dass mindestens 5 von ihnen existieren. Ein 6. Apfel existierte allerdings auch, wurde jedoch unter unbekannten Umständen bei Abstergo Industries zerstört. Der Apfel hat die Fähigkeit Illusionen zu erzeugen und den menschlichen Geist zu lenken. Tatsächlich wurden die Äpfel so erschaffen, dass sie speziell das menschliche Gehirn kontrollieren können. Die Angehörigen der “ersten Zivilisation” und die Menschen mit Genen der “ersten Zivilisation” sind immun gegen die Manipulation eines Apfels, jedoch nicht gegen die physikalischen Eigenschaften. Ein Edenapfel kann nämlich auch als Waffe genutzt werden, indem der Nutzer aus dem Apfel Energie-Strahlen austreten lässt. Diese Funktion zehrt jedoch sehr an der Energie des Nutzers.


Die Assassinen in der realen Welt

Die Zeit, in der die Assassinen aktiv waren, wird von 1080-1270 eingeschätzt. In Wahrheit waren sie eine militante ismailitische Sekte des orientalischen Mittelalters, welche erst durch die Kreuzfahrer und Marco Polo bekannt wurden. Polo schilderte Sie als Sekte, die Haschisch konsumierte, Orgien feierte und Dolch und Giftmorde verübte. Tatsächlich bedeutet das Wort Assassin auf Arabisch Haschich, aber Polos Erzählungen beziehen sich alle auf Berichte von anderen Personen, welche er auf seinen Reisen erzählt bekommen hat. Ein Persönliches Treffen zwischen ihm und den Assassinen hatte niemals in Wirklichkeit stattgefunden. Eine weitere Bedeutung des Wortes “Assassinen”. könnte auch ein altes herabwürdigendes Wort oder eine syrische Bezeichnung für “Entrückte” sein.
Aus dem Streit um den rechten Nachfolger des Propheten Mohammed waren im 7. Jahrhundert die sunnitische und schiitische Linie des Islam hervorgegangen, wobei sich von letzterer im 9. Jahrhundert eine weitere Linie, die ismailitische, abspaltete. Zu dieser in einer kleinen Minderheit befindlichen Gruppe, die gegen das ihrer Meinung nach dekadente, verweltlichte Kalifat widerstrebte, bekannte sich auch Hassan-i Sabbah - und machte sich auf, mit radikalen Mitteln dem gereinigten, wahren Islam wieder zur Macht zu verhelfen. Sowohl in Persien als auch in Syrien und Arabien waren die Ismailiten auf ihrem Missionszug erfolgreich, doch mit dem Selbstmordattentat auf den seldschukischen Groß-Wesir 1092 spalteten sie sich erneut auf, mit einem Zentrum der Gemäßigten in Kairo und der Radikalen in der Assassinen-Festung Alamut. Hassan-i Sabbah wird nachgesagt, dass er junge Männer mit Opium betäubte, sie in eine angrenzende Gartenanlage brachte und dann bei gutem Wein und Frauen bewirten lies. So erging es den Männern, wie in dem von Mohammed versprochenen Paradies.

Schließlich wurden sie wieder betäubt und zur Burg zurück gebracht. Die Männer waren verwirrt und wollten zurück. Hassan erzählte ihnen, dass sie nur zurück kehren können, wenn sie sich zu Fida’i ausbilden ließen, einem Krieger, der nur durch einen Heldenhaften Tod in das Paradies eintreten kann. Im Jahre 1100 war Syrien geschockt von den Eroberungen durch die Kreuzritter und die Bevölkerung wurde empfänglich für die Ideologie des Messias. Nach mehreren Versuchen schafften es die Ismailiten, sich einige Burgen anzueignen. 1140 wurde die Burg Masyaf erobert, ihr künftiger Hauptsitz. Um 1150 wurde der “Alte vom Berg”, der berühmteste Assassine, Raschid al’Din, Machthaber in Masyaf. Durch geschickte Politik zwischen den Kreuzrittern und Saladin, konnte er die Stellung der Assassinen in Syrien weiter festigen. Sultan Baibar wollte in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts keine eigenständige Sekte in seinem Reich, die ihm gefährlich werden konnte. Deshalb setzte er einen seiner Generäle als Lehnsherrn in das Assassinengebiet ein. 1271 war seine Macht so gefestigt, dass die Assassinen ihre Burgen übergeben mussten und wurden ab dato gezwungen, am Hofe des Sultans zu leben. Damit war die Zeit der Assassinen beendet.


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