In der Spielebranche ist es nun einmal üblich Erfolgsrezepte abzukupfern und unter eigener Flagge einen ähnlichen Titel auf den Markt zu bringen. Bei Capcoms Monster Hunter, welches in Japan so unglaublich populär ist, haben sich bisher noch nicht so viele Entwickler getraut das Konzept zu übernehmen und mit eigenem Gedankengut anzureichern. Namco Bandais Versuch in Form von God Eater ist bisher der einzige Kandidat gewesen...bis jetzt. Square Enix betritt den Ring und gerade dem renommierten Rollenspielentwickler aus Japan traut man zu, eine gelungene Alternative zu Monster Hunter zu bieten. Mit Lord of Arcana für die PlayStation Portable hat der Final Fantasy- Entwickler einen Titel an den Start gebracht, der zwar das Prinzip von Monster Hunter übernimmt, aber durch sein Setting ganz eigene Zeichen setzten will. Ob das gelungen ist, konnten wir anhand einer Previewfassung für die PlayStation Portable selbst erleben.
Willkommen in der Welt von Horodyn
Die ersten Schritte in Horodyn, benannt nach dem ihrem ersten König, erinnern sehr stark das Vorbild, denn ähnlich wie in Monster Hunter gilt es zunächst ein digitales Ebenbild zu erstellen, mit dem man sich den Gefahren dieser Welt aussetzt. Die Story, mit der Lord of Arcana aufwartet, ist zwar einfach gestrickt, erfüllt aber durchaus seinen Zweck und motiviert euch für die kommenden Schlachten.
Am Rande eines Dorfes umgeben von einem riesigen Wald, befindet sich der mächtige Stein Arcana, Ursprung aller Ordnung in dieser Welt. Es heisst, dass nur jemand mit besonderen Kräften den Stein in Besitz nehmen könne. Um den Stein in ihre Finger zu bekommen, vernichten Krieger regelmässig ganze Heere von Monstern. Welche Kraft ruht in dem Stein? Und was für ein Schicksal erwartet denjenigen, dem er vorherbestimmt ist?
Ihr ahnt es sicherlich...niemanden anderen als euch ist der mächtige Stein vorherbestimmt, aber bis ihr schließlich selbst Hand anlegen dürft, liegen zahlreiche Spielstunden noch vor euch. Den Startpunkt dieser Odysee bildet ein kleines Dorf, dessen Einwohner euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das allgemeine Spielprinzip wird hier Schritt für Schritt erklärt und auch erste Missionen an euch vergeben. Grundsätzlich hat ein Ziel höchste Priorität: Die Macht der Monster sammeln, die in den Gebieten um das Dorf auf euch warten. Man dringt also immer wieder in neue Szenarien vor und kämpft mit den unterschiedlichsten Feinden. Wechselt man vom Dorf in den Ort des eigentlichen Geschehens, also in die verschiedenen Fantasywelten, so wird oben rechts eine übersichtliche Map eingeblendet. Man hat stets eine Übersicht wo man sich genau befindet, welche Gabelung wo hin führt und vor allem, wo sich euer Zielobjekt befindet. Das erleichtert euch nicht nur eure Aufgabe, sondern schont auch die Nerven.
Und Action!
Richtig spannend wird es erst, wenn man auf erste Gegner stösst. Auf der Jagd trifft man natürlich auch auf andere Monster, die sich durch eure Präsenz bedroht fühlen. Auch diese muss man bekämpfen, was aber für euch eine gute Gelegenheit bildet Erfahrungspunkte zu sammeln. Ähnlich wie in einem Final Fantasy wechselt der Spielbildschirm bei Zusammentreffen mit einem Gegner in einen speziellen Kampfbildschirm, was auch schon den offensichtlichsten Unterschied zu Monster Hunter ausmacht. In Echtzeitkämpfen heißt es nun, alle Gegner zu besiegen, die sich in diesem abgegrenzten Areal bewegen. Das gebotene Kampfsystem ist durchaus komplex, wobei die Steuerung euch schnelle Action ermöglicht. Zu Beginn des Spiels wählt man aus fünf verschiedenen Waffentypen, die hier hauptsächlich zum Einsatz kommen. Des weiteren nutzt man Zaubersprüche und Tränke. Jedes Wesen in der Welt von Lord of Arcana verfügt über ein eigenes Angriffsmuster, mit eigenen Stärken und Schwächen. An bestimmten Angriffspunkten sind sie besonders verwundbar, weshalb man mit steigender Erfahrung im Spiel auch immer schneller seine Gegner zur Strecke bringt. Nach gezielten Treffen, geschickten Ausweichen und Blocken, kann man schließlich zu einer Art Finish-Move greifen und den Kampf für sich entscheiden. Am Ende winken neben den Erfahrungspunkten, die eurer Level steigern, Punkte für euere Waffenfertigkeit und Items. Regelmässige Kämpfe lassen euch immer Stärker werden und nutzt man bevorzugt seine Lieblingswaffe, so wird der Umgang mit diesem immer besser, was in neue Combos und Techniken mündet.
Gruppendynamik
Nach getaner Arbeit kehrt man in das Dorf zurück, was auch eine sehr gute Gelegenheit bietet sich mit frischen Items und neuen Rüstungen einzudecken. Bei den Streifzügen durch das Dorf fällt aber ein großer Eingang auf, der für euch quasi das Tor zur Welt bedeuten soll. In Lords of Arcana können bis zu vier PSP-Fans gleichzeitig zusammen spielen, wodurch Monster der besonders üblen Sorte und anspruchsvolle Kämpfe nun gemeinsam im Team gemeistert werden können. Leider ist es mit de Previewfassung aber mangels Mitspieler nicht soweit gekommen, als das wir uns darüber nun ein Urteil erlauben könnten.
Was hingegen schon jetzt gesagt werden kann, betrifft den Sound und die gesamten Kulisse von Lords of Arcana. Square Enix ist es gelungen eine stimmige Welt für den Sony-Handheld zu erschaffen. Das Spiel ist actiongeladen und besitzt alle wichtigen Tugenden, die ein Jägerspiel beinhalten muss. Die Fantasywelt mit ihren riesigen Monstern versteht es zu gefallen und bildet tatsächlich eine gelungene Alternative für alle Fans des Genres. Sicherlich erfindet Lord of Arcana das Genre nicht neu, doch für Freunde der kollektiven Monsterjagd eröffnet sich hier eine neue Welt mit hohem Langzeitspaß.
Lord of Arcana erscheint am 4. Februar exklusiv für PSP in Deutschland. Es wird übrigens noch eine sogenannte Kämpfergilden-Edition geben, die mit folgenden Inhalten aufwartet:
- Exemplar des Spiels in einer besonderen Verpackung
- 44-seitiges Hardcover-Artbook "The Art of LORD of ARCANA"
- Soundtrack-Mini-CD
Auf Facebook mitteilen





, 



Kiera
11:45 28.01.11 1.
Hab es vorbestellt zu meiner neuen Psp, hab noch gar keine Erwartungen
Klingt jedenfalls nicht schlecht der Preview.
MasterPhW
12:29 28.01.11 2.
Leute, es kann doch nicht so schwer sein, IRGENDWO im Text zu erwähnen, dass es für PSP erscheint, oder?
Becks
12:38 28.01.11 3.
Leute, es kann doch nicht so schwer sein, IRGENDWO im Text zu erwähnen, dass es für PSP erscheint, oder?
Natürlich ist das nicht schwer. Ich habe das Spiel nur die PSP-Kategorie zugewiesen (was man im Artikel jetzt nicht sieht) und wohl zu sehr darauf gesetzt, dass es bei diesem Titel offensichtlich ist. Aber Danke für den Hinweis, ich war wohl schon zu tief in der Materie.
Rappyfan
13:36 28.01.11 4.
Die Demo hat mir sehr gefallen
Draygon
18:00 28.01.11 5.
Sieht schon Klasse aus, aber ich konnte dem Monster Hunter Prinzip bisher nichts abgewinnen und denke auch nicht, dass mich das Spiel umstimmen kann.
MasterPhW
18:12 28.01.11 6.
Natürlich ist das nicht schwer. Ich habe das Spiel nur die PSP-Kategorie zugewiesen (was man im Artikel jetzt nicht sieht) und wohl zu sehr darauf gesetzt, dass es bei diesem Titel offensichtlich ist. Aber Danke für den Hinweis, ich war wohl schon zu tief in der Materie.
Danke dir, ich war nämlich ziemlich verwirrt. Habe zwar anhand des Videos schon gewusst, trotzdem sollte das schon im Artikel stehen. Das mit der der Rubrik habe ich mir schon fast gedacht.
GreenFlash
19:04 28.01.11 7.
Sieht imo aus wie ein billiges Free-Online-MMO
FrancisHyde
11:29 16.02.11 8.
also ich hab das game und hab nun ein wenig gezockt. Weil ich eine alternative zu Monster Hunter gesucht habe. Ich habe Monster Hunter Unite (und freedom 2) ca 3000 stunden gezockt und brauchte dann nochmal vor Freedom 3 ne alternative.
LoA ist nicht übel, aber einige Kritikpunkte habe ich schon. Zum beispiel kann man Gegner anvisieren, aber es passiert mir regelmässig das der Charakter dadurch wild umherschlägt aber dennoch nicht trifft. (nicht der regelfall). Auh etwas anstrengend finde ich die Kamera, sobald ein Gegner wenig Lebenspunkte hat kann man ihn "finishen" und dabei legt sich oftmals die Kamera schief, was bei Grossen gegnern ein wenig irritierend ist.
Das Design der Wafen und Rüstungen allerdings finde ich sehr cool. die verschiedenen Waffen klassen Spielen sich angenehm Unterchiedlich und das Questsystem ist auch nicht schlecht (aber auch nichts neues). Sehr cool fand ich das es sozusagen eine Special Edition zum "normalpreis" gab. eine Rote PSP hülle, plus das Artbook wussten zu begeistern.
Um auch Beiträge schreiben zu können, logg' Dich ein.
Klick dazu auf den Bilderrahmen oben links