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Final Fantasy Explorers Preview

Wir hatten die Gelegenheit Final Fantasy Explorers von Square Enix zu testen und präsentieren euch unsere ersten Eindrücke.

Dienstag, 15. Dezember 2015 um 17:08 von tkx

Final Fantasy Explorers ist ein Action-Rollenspiel für den Nintendo 3DS und ist in Japan schon seit fast einem Jahr erhältlich. Nach langer Wartezeit erscheint das Spiel auch endlich bei uns nächsten Monat, genau gesagt am 29. Januar 2016.
Final Fantasy Explorers kann man dabei eher mit einem MMORPG vergleichen, als mit einem typischen Action-RPG. Die Welt erkunden, jagen, Bosse besiegen und mit Freunden eigene Geschichten schreiben steht hier ganz klar im Vordergrund. Mit bis zu 4 Freunden könnt Ihr Euch gleichzeitig auf unzählige Abenteuer stürzen.


Gleich zum Anfang landet Ihr auf einer Insel in der Stadt Libertas, von wo aus Ihr eure Abenteuer bestreitet. Hier befindet sich alles, was Ihr benötigt: ein Kristall, der euch ermöglicht euren Job/Skills jederzeit zu wechseln, Shops, bei denen Ihr Items herstellen könnt, vorausgesetzt Ihr habt die benötigt Materialien parat, eine Wahrsagerin, mit der wir uns noch nicht wirklich vertraut gemacht haben, eine ‘Monsterherstellungsfabrik‘ bei der Ihr Monster erschaffen/kombinieren könnt, und die Euch dann als treue Begleiter zur Seite stehen, ein kleiner Moogly beliefert euch mit seltenen Waren, ein Luftschiff um durch die Welt zu flitzen steht euch auch zur Verfügung und selbstverständlich darf der gute alte Cid in einem Final Fantasy-Spiel ja doch nicht fehlen.


Kaum in der Stadt angekommen, schickt das Spiel einen sofort in die Welt um diverse Aufträge für Cid und andere Questgeber zu erfüllen. Erst geht es los mit kleineren Aufträgen, die euch mit dem Kampfsystem und der Welt vertraut machen, doch schon bald werdet Ihr Euch auf der Jagd nach ersten Bossgegnern aufmachen.
Für die Quests habt Ihr meistens an die 60 Minuten Zeit, manche einfachere Quests, vor allem die Tutorialquests sind kürzer. Nach erfolgreichem absolvieren, werdet Ihr innerhalb von 60 Sekunden in die Stadt teleportiert, was manchmal etwas nervig sein kann, wenn man noch nicht alles in der Region gemacht hat, was man machen wollte. Anfangs müsst ihr zu Fuß zu dem gewünschten Questsziel gelangen, doch bekommt Ihr schon früh im Spiel auch ein Luftschiff zur Verfügung gestellt. Hiermit könnt Ihr sehr schnell zu den Orten reisen die Ihr schon vorher besucht habts. Als Questshilfe wird euch beim Verlassen der Stadt, der Ort angezeigt an dem sich das Questziel befindet. Gleichzeitig könnte Ihr nur eine Mainquest annehmen, doch unzählige Subquests, die meisten aus beschaffen von Material, oder im Töten der Gegner liegt, annehmen.


Das Kampfmenü ist eher simpel gehalten. Zur Verfügung steht euch Y-Knopf für normale Attacken, A für Items, B für rennen und L1/R1 für Spezialattacken, hier könnt Ihr jeweils 4 Skills auf Y,X,A oder B anlegen, die sich je nach Beruf beziehungsweise Stufe oder auch Position unterscheiden. Mithilfe von Waffen, Rüstungen wie auch Zubehör können berufsspezifische Fähigkeiten gegen andere ausgetauscht werden, dies hängt jedoch vom jeweiligen Job an. Z. B. kann der Dark Knight die Skills vom Warrior benutzen, da beide ja einen Schwert als Waffe tragen.
Ein Knopf zum Ausweichen gibt es nicht, man steckt die meisten Angriffe ein. Was euch als Hilfe, oder Ersatz angeboten wird, ist das anvisieren der Gegner, was vor allem beim Ausführen von Spezialattacken ziemlich praktisch sein kann.
Richtig entwickeln tut sich das Kampfsystem erst bei Bossen, hier werdet Ihr schon mehr gefordert, vor allem müsst Ihr euch auch eine gute Taktik überlegen, denn nicht jeder Job ist für den jeweiligen Bosskampf auch geeignet. Kämpft Ihr vor allem alleine, eignet sich daher eher ein Job der auch etwas Heilen kann, ich selbst haben einen Tank bevorzugt, vor allem da die Monster, die Ihr herstellen könnt, und die an Eurer Seite kämpfen, nicht unbedingt großzügig mit Heilungsfähigkeiten umgehen. Dies würde mir schnell auch im Kampf gegen den ersten großen Boss zum Verhängnis, und ich musste meine Taktik gründlich überdenken.

Neben den normalen Bossgegner werdet Ihr auch gegen altbekannte Götter aus dem Final Fantasy Universum kämpfen dürfen. Diese könnt Ihr auch sogar einfangen, leider jedoch dürft Ihr sie nicht als Mitstreiter verwenden, doch stehen Sie euch in Form von Beschwörungen tatkräftig zur Seite.
Eine weitere interessante Besonderheit, ist die Fähigkeit sich für kurze Zeit in einen der bekannten Final Fantasy Charaktere zu verwandeln, wie: Cloud, Terra, Squall, Vaan, Aerith, Tifa uvm.
Die Transformation ist dabei von eurem Job immer abhängig. Ein Warrior kann sich dabei in Cloud verwandeln, ein Schwarzmagier wird zu Terra.

Weitere wichtige Aspekte des Spiels sind:
- Es gibt kein Level, Ihr verbessert immer eure Rüstung
- Grinden nach Items, Materialien
- Crafting von Waffen/Rüstungen
- 21 Berufe stehen euch zur Auswahl
- 4-Player Co-op
- Im Singleplayer stehen euch bis zu 3 Monstern im Kampf zur Verfügung, diesen könnt Ihr über Touchscreen Befehle erteilen, was manchmal etwas unübersichtlich werden kann
- Viele Abilities/Skills
- Schnelles Kampfsystem

Auch wenn eine leichte Similarität zu Monster Hunter nicht von der Hand zu weisen ist, so profitiert Explorers von den alt bekannten Final Fantasy Charakteren, Gegner, Beschwörungen und Bossen und entwickelt sich zu viel mehr als nur einer „Imitation“ einer bekannten Spielmarke. Final Fantasy Explorers hat großes Potenzial sich als was Eigenständiges im Final Fantasy Universum zu etablieren, und als erster Ableger der Explorer-Reihe macht sich das Spiel bisher gut.


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