Bereits der verstorbene Astronom, SETI-Initiator und NASA-Berater Carl Sagan träumte in vielen seiner Bücher von der friedlichen Koexistenz außerirdischer Kulturen.
In seinem Buch 'Contact', in welchem Aliens die Erde anfunken, weil sie die ersten Fernsehausstrahlungen der Menschheit empfingen, erschafft der Moderator der astronomisch angehauchten Dokumentationsserie 'Unser Kosmos' ein Szenario, nach welchem die Galaxis und andere galaktische Orte darüber hinaus geradezu von Leben überbevölkert sind. Diese überaus positive Sichtweise korrelierte heftigst mit der anderer Wissenschaftler, die die Entstehungsmöglichkeiten für Leben in anderen Sonnensystemen für gering halten... oder die behaupten, wir, die Menschheit, wären der kosmische Durchschnitt.
Oder, entdeckten wir Leben auf anderen Planeten, wäre dies Aussagen Harald Leschs etwa nur grüner Schleim und nicht mehr als einzellige Existenzen.
Die Grand Central Station Sagans ist etwas größer...
Doch wie außerirdisches Leben auch aussehen mag, wie das Verhalten und die Kultur einer völlig anderen Existenz wäre: In der Science Fiction, allem voran in Spielen, ist das menschliche Leben bereits über den Punkt des 'Nur Hörens, nicht Kommunizierens' hinaus: Es thematisiert das Leben der Außerirdischen, es beschreibt deren Leben mit uns selbst.
So auch Mass Effect, welches das harmonische Zusammenleben gleich mehrerer extrasolarer Kulturen zelebriert.
Die Physik überwinden durch den Masseneffekt
Mass Effect beschreibt, um es kurz zu fassen, den technologischen Fortschritt der Menschheit durch einen gefundenen Monolithen einer außerirdischen Kultur auf dem Mars, der den Masseneffekt (welcher vergleichbar mit dem aus Stargate bekannten Hyperraum oder dem Warpantrieb aus Star Trek ist), das Reisen mit unglaublichen Geschwindigkeiten, ermöglicht.
Dadurch wird nicht nur das Erkunden fernster Regionen möglich, sondern auch der Kontakt mit den Außerirdischen; die Menschheit, die hier gezeigt wird, ist seit fortgeschritten, befinden wir uns doch im Jahr 2183 irdischer Zeitrechnung.
Friedlich und äußerst demokratisch regieren die diversen Lebewesen in der politischen Machtzentrale, der Citadel, welche von einer ominösen anderen, nicht in der Koexistenz befindlichen Rasse namens Reaper erbaut wurde. Die dort lebenden Wesen haben die unterschiedlichsten Eigenschaften: Neben den Menschen gibt es die einfühlsamen Asari, die geduldigen Elcor, die handelnden Hanar, die kriegerischen Kroganer, die nomadischen Quarianer, die technisch begabten Salarianer, die ehrbaren Turianer und die wirtschaftlich veranlagten Volus.
Diese Rassen stehen einem großen Problem gegenüber: Als Kommandeur eines gemischtplanetaren Trecks entdeckt Kommendant Shepard ein Artefakt der bereits vor langem ausgestorbenen Spezies der Protheaner, welche quasi der Grund sind, wegen derer alle im Spiel gezeigten Gesellschaften die Grenzen ihres Sonnensystems überwinden konnten, denn sie haben überall Monumente hinterlassen; ihrer Ansicht nach würde eine intelligente Rasse die Technologie verstehen und diese nützen können, um den bereits angesprochenen Masseneffekt zu nutzen, mit dem sich die Lichtgeschwindigkeit übertreten lässt.
Im weiteren Verlauf des Spiels erfährt der geneigte Zocker, dass die Citadel von den Reapern erbaut wurde und eigentlich ein Portal ist, durch das diese ab und zu kommen und in einem Genozid galaktischen Ausmaßes die höher entwickelten Völker vernichten. Dieser Vorgang wiederholt sich immer, wenn sich dort genügend intelligente Lebensformen versammelt haben.
Die Menschen haben eine Menge zu tun...
Wie bereits im letzten Eintrag beschrieben ist es nichts Neues, dass menschliche Eigenschaften auf fiktive Außerirdische übertragen werden: Dies geschieht nicht nur mit dem irdischen Antagonismus, sondern mit allem anderen, dessen wir Menschen nicht materiell habhaft werden können: Unseren Eigenschaften, unseren Emotionen.
Gegenüber dieses kleinkarierten Transaktionsprozesses befindet sich allerdings ein Szenario, welches Spieler auf aller Welt zum Träumen brachte: Wahrhaft kosmische Ausblicke, kombiniert mit einem interessanten und gut durchdachten Gameplay-Mix ließen das Spiel einigermaßen erfolgreich über die Ladentheken gehen.
Menschen in Kostümen?
Während allerdings das Zusammenleben der verschiedenen Zivilisationen an sich unter gewissen Gesichtspunkten logisch erscheint (intelligente Rassen, die es geschafft haben, über gigantische interstellare Distanzen zu reisen, bringen es ebenso fertig, trotz der Verschiedenheit ihrer Kulturen, ihres Aussehens, ihres Verhaltens, usw., friedlich miteinander auszukommen, ohne sich wie Lebensformen zu verhalten, die gerade den Tümpel der Ursuppe verlassen haben), so ist doch deren Gestaltung seitens der Entwickler von allerhöchster Unkreativität und Einfallslosigkeit geprägt:
Mass Effect ist hinsichtlich dieses Fakts nichts weiter als die Zuschaustellung alternativer hominider Formen. So hat eine Rasse etwa eine alternative Form des Kopfes, eine andere pechschwarze Augen... diese unterscheiden sich nicht in der Körperstatur voneinander (zum Leid der allgemeinen Vielfalt, die es eigentlich in der SciFi geben sollte) und könnten auch Menschen in einem Kostüm sein; hier wurde viel Potenzial verschenkt.
Hier scheint der Mensch im Alien deutlicher durch als der Mensch im Menschen
Nichtsdestotrotz, das Gebaren der Außerirdischen (z. B. Citadel als Zentrale), respektive der Menschheit, zeugt von etwas, dass man durchaus als interstellares 'Über den Tellerrand gucken' bezeichnen könnte; es wirkt wie eine Utopie, wie ein Wunsch, den man sich herbeisehnt, der die Sehnsucht nach dem friedlichen Zusammenleben der Menschheit als Ganzes ausdrückt. Zutiefst poetisch, wie dieser ist, wird er auch zum Ausdruck gebracht: Viele Rassen halten kollegial zusammen... immerhin verbindet sie das Gemeinsame, das Leben auf Kohlenstoffbasis, die Exegese aus dem Urtümpel, das Streben des Lebens nach Zielen, die in kosmischer Weite in den Tiefen des Weltalls liegen.
Sie streben nach Kommunikation untereinander, nach der Beseitigung physikalischer Grenzen, nach dem Beweis, nicht die einzige intelligente Spezies in diesem trostlosen, schwarzen und nur gelegentlich von Lichtbrocken durchzogenen Universum zu sein.
Beeinflussung durch 'Contact'?
In vielen Bereichen ähnelt Mass Effect dem von Carl Sagan propagierten großen 'Verkehrsknotenpunkt der Zivilisationen', oder, wie es im Buch 'Contact' passend ausgedrückt wird: 'The Grand Central Station'.
Diese ist mit einem großen Bahnhof vergleichbar, in welchem jede Zivilisation ihr eigenes 'Gleis' in Form eines Wurmlochs besitzt; sobald eine Gesellschaft in die Kontaktphase eintritt, d.h. die Fähigkeit, mittels Radioastronomie zu kommunizieren, inne hat, sendet man ihnen einen Bauplan einer Maschine zu, mittels derer sie durch ein Wurmloch binnen weniger Minuten zu eben dieser Grand Central Station reisen kann. Jede neue Zivilisation erhält dort einen neuen Platz, sodass im Laufe der Zeit relativ viele 'Gleise' zustande kommen.
Was gäbe man nicht für einen derartigen Ausblick?
Es ist vorstellbar, dass es in Mass Effect genauso passiert... jedoch entworfen die Entwickler ein etwas realistischeres Szenario: Sie setzten die Anzahl der verschiedenen Rassen auf ein überschaubares Maß herunter. So sind es nicht einige hunderttausende wie in Sagans Roman, sondern gerade eine Handvoll Zivilisationen, welches die aktuelle Tendenz einiger Wissenschaftler widerspiegelt, in deren Theorien, die die Anzahl kommunikationsfähiger Rassen in der Milchstraße betrifft, sich die Zahl auf 1 bis 10 festlegt.
Ein Schlusswort
Mass Effect ist ein wahr gewordener Traum jedes Fans einer Space Opera: Konkurrenzfähiger und plausibler als die großen SciFi-Serien ist aus dem einen Spiel ein ganzes Universum geworden, welches noch zwei Spiele hervorbringen wird, denn Mass Effect ist als Trilogie konzipiert.
Etwas anderes wäre dem Thema, das eine gigantische Tragweite besitzt, auch unangemessen.
Mass Effect ist damit mehr als nur eine Inkarnation eines Wunsches von Nerds: Die Trilogie ist der Ausdruck der Liebe der Entwickler zum Weltall.
Es ist der Wunsch der Menschheit nach Bestätigung, nicht alleine zu sein.
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GreenFlash
22:12 13.09.09 1.
Du hast mal wieder die Seite zerschossen

playconsol
22:15 13.09.09 2.
Du hast mal wieder die Seite zerschossen

Yggdrasill
22:16 13.09.09 3.
Du hast mal wieder die Seite zerschossen

Eine Kleinigkeit geht wohl immer schief
MoggyB
22:20 13.09.09 4.
5*
Rincewind_Chaos
22:23 13.09.09 5.
i love it, würde das gerne noch erleben zu lebzeiten

wird wohl nix
Yggdrasill
22:26 13.09.09 6.
i love it, würde das gerne noch erleben zu lebzeiten

wird wohl nix
Jo, wohl sehr unwahrscheinlich...
Aber Träumen davon kann man, ist das mit das Schönste
troop69
22:29 13.09.09 7.
"durch einen gefundenen Monolithen einer außerirdischen Kultur auf dem Mars"


soso, also ist der monolith doch noch zu etwas zu gebrauchen
und das mit der alientechnologie stimmt also auch
nightelve
22:32 13.09.09 8.
schön geschrieben
BetaVersion
22:39 13.09.09 9.
Spannendes Thema, offiziell wird die Kugel in der es kein intelligentes Leben gibt mit ca. 50-100 Lichtjahre angegeben (einfach weil es seit ca. 100 J nennenswerte Kommunikation mittels elekromagnetischer Wellen gibt).
Ich glaube allerdings, dass intelligentes Leben noch viel seltenener vorkommt. Schließlich gibt es Kommunikation mit elektomag. Wellen schon seit 6000 Jahren. Schon die alten Ägypter übertrugen Signale mittels Licht und Spiegeln bzw. Rauchzeichen.
Ich frage mich schon lange, warum es keine interstellaren Rauchzeichen gibt, dazu braucht man keinen "Mass Effect" sondern nur Satelliten, die um eine Sonne kreisen und dort in einem festen Rhytmus das Licht verdunkeln. Ließe sich zum Beispiel über sich selbst replizierende Satelliten erreichen (=von Neumann Roboter).
Die entscheidende Frage ist also nicht, warum gibt es keine Aliens mit Hyperantrieb, sondern warum nutzt niemand von Neumann's um ganz primitiv wie die alten Ägypter und Indianer mit Lichtzeichen auf sich aufmerksam zu machen. Ich denke wir "Terraner" sind max. 50-100 Jahre davon entfernt so etwas bauen zu können.
Meine Antwort:
1. Intelligentes Leben ist ist sehr selten
2. Keiner will auf sich aufmerksam machen
Beides keine schönen Antworten für jemand der mit StarTrek groß geworden ist...
Daijobu
22:43 13.09.09 10.
1. Intelligentes LOeben ist ist sehr selten
Jupp bisher noch keines entdecken können.
Naja und wie Foster ja schon gesagt hat, wäre ziemliche Platzverschwendung wenn wir hier alleine wären ; )
BetaVersion
22:46 13.09.09 11.
Jupp bisher noch keines entdecken können.
Naja und wie Foster ja schon gesagt hat, wäre ziemliche Platzverschwendung wenn wir hier alleine wären ; )
Ich stehe auf geräumige Wohnungen
Yggdrasill
22:49 13.09.09 12.
[...]
Meine Antwort:
1. Intelligentes Leben ist ist sehr selten
2. Keiner will auf sich aufmerksam machen
Beides keine schönen Antworten für jemand der mit StarTrek groß geworden ist...
Interessante Ausführungen
Nun ja, wir haben ja schon Radio und das ganze Zeugs in den Weltraum geschossen... würde miich nicht verwundern, wenn irgendwer da draußen diese schon aufgeschnappt hat und bereits am Antworten ist, wir dies aber nicht mitkriegen, weil wir nach dem falschen Ausschau halten ;D
Wie auch immer, stimme dir im großen Teil zu, was die Unmöglichkeit/Unwahrscheinlichkeit inteliigenten Lebens angeht... bis es überhaupt zu einzelligem, gar molekularem Leben kommt, ist es schon ein verdammt weiter Weg.
solid0snake
22:55 13.09.09 13.
Als Star Wars Fan ist Mass Effekt für mich eine billige Kopie und Reiner Abklatsch aller SciFi Serien die es so gibt.
Rincewind_Chaos
22:59 13.09.09 14.
Als Star Wars Fan ist Mass Effekt für mich eine billige Kopie und Reiner Abklatsch aller SciFi Serien die es so gibt.
und star war is nen billiger sci fi abklatsch von fast allen märchen
jedi RITTER, oder lich SCHWERTER, prinzessinen, große schlachten.....
wernn man so anfängt zu argumentieren, dann is alles von allem ne kopie
mass effect
Yggdrasill
23:02 13.09.09 15.
Es ging hier keinweswegs darum, dass Mass Effect irgendein Abklatsch sein soll... es geht einzig und alleine um den Weltraum bzw. wie SciFi-Medien Games beeinflussen
Darko
23:08 13.09.09 16.
Wieder sehr schöner Text zu einem hochinteressanten Thema.
Wäre zu schön, einen "Kontakt" mitzuerleben, aber da ist wohl selbst ein 6er im Lotto wahrscheinlicher..
Wer liebt es noch, Abends im Garten auf nem Liegestuhl zu liegen und die Sterne zu betrachten?
Näher werden wir wohl nie rankommen^^
Yggdrasill
23:15 13.09.09 17.
Wer liebt es noch, Abends im Garten auf nem Liegestuhl zu liegen und die Sterne zu betrachten?
Es gibt für mich nichts Besseres/Schöneres... wenn ich die Gelegenheit dazu habe, führe ich das durch
Cerberus
23:21 13.09.09 18.
Morphic
23:39 13.09.09 19.
Wir sind schon lange unter euch
Lacostedream
00:27 14.09.09 20.
Als Star Wars Fan ist Mass Effekt für mich eine billige Kopie und Reiner Abklatsch aller SciFi Serien die es so gibt.
Und wieder nen Diss. Kann man dich Zwerg nicht mal bannen? Gott gehst du mir und vielen aufn Sack!
@Artikel: Wird nacher in ruhe durchgelesen
Amok47
08:32 14.09.09 21.
Spannendes Thema, offiziell wird die Kugel in der es kein intelligentes Leben gibt mit ca. 50-100 Lichtjahre angegeben (einfach weil es seit ca. 100 J nennenswerte Kommunikation mittels elekromagnetischer Wellen gibt).
Ich glaube allerdings, dass intelligentes Leben noch viel seltenener vorkommt. Schließlich gibt es Kommunikation mit elektomag. Wellen schon seit 6000 Jahren. Schon die alten Ägypter übertrugen Signale mittels Licht und Spiegeln bzw. Rauchzeichen.
Ich frage mich schon lange, warum es keine interstellaren Rauchzeichen gibt, dazu braucht man keinen "Mass Effect" sondern nur Satelliten, die um eine Sonne kreisen und dort in einem festen Rhytmus das Licht verdunkeln. Ließe sich zum Beispiel über sich selbst replizierende Satelliten erreichen (=von Neumann Roboter).
Die entscheidende Frage ist also nicht, warum gibt es keine Aliens mit Hyperantrieb, sondern warum nutzt niemand von Neumann's um ganz primitiv wie die alten Ägypter und Indianer mit Lichtzeichen auf sich aufmerksam zu machen. Ich denke wir "Terraner" sind max. 50-100 Jahre davon entfernt so etwas bauen zu können.
Meine Antwort:
1. Intelligentes Leben ist ist sehr selten
2. Keiner will auf sich aufmerksam machen
Beides keine schönen Antworten für jemand der mit StarTrek groß geworden ist...
Schon mal daran gedacht, was auf der Erde loswäre, wenn aufeinmal morgen hochintelligente Wesen aus dem All entdeckt werden? Also ich weiss aufjedenfall nicht genau was passieren würde, aber sicher ist, dass die Menscheit noch lange nicht bereit dafür ist.
Master Chief
11:11 14.09.09 22.
sehr gut geschrieben!
die frage ob es intelligentes leben "da draussen" gibt ist zwar extrem spannend und ich denke das die wahrscheinlichkeit das es andere "ausserirdische" rassen neben unserer gibt extrem hoch ist, allerdings besteht die möglichkeit das man sich trotzdem nie über den weg laufen wird, wegen der unvorstellbaren grösse des universums.
BetaVersion
12:35 14.09.09 23.
Schon mal daran gedacht, was auf der Erde loswäre, wenn aufeinmal morgen hochintelligente Wesen aus dem All entdeckt werden? Also ich weiss aufjedenfall nicht genau was passieren würde, aber sicher ist, dass die Menscheit noch lange nicht bereit dafür ist.
Sehe ich ja auch so, es gibt dazu passend einen schönen Artikel auf TR:
[Externer Link]
Wenn die Evolution so aussieht:
Einzeller -> Mensch -> selbstreplizierende Roboter
Dann bleibt für mich die Frage, warum wir diese Roboter noch nicht gefunden haben. Denn diese könnten beliebige Zeit durch den Raum reisen und wenn einer ankommt würde das ausreichen um das nächste Sonnensystem zu infizieren. Wenn man das durchdenkt könnte trotz der Größe des Universums innerhalb von tausend Jahren locker ein Konstukt am Himmel entstehen, dass man von jedem Garten der Erde sehen könnte und zwar ohne Fernglas
Natürlich kenne ich die klassischen Antworten aus dem SciFi-Bereich => die Roboter-Zivilisationen tummeln sich im Zentrum der Galaxy, weil mehr Energie => jede Zivilisation die von Neumanns in den Weltraum schießt wird zerstört
Aber das befridigt mich nicht wirklich, ich bleibe dabei. warum hat noch niemand "Susanna ich liebe Dich" in großen blinkenden Buchstaben an den Himmel geschrieben, obwohl so etwas ähnliches an jedem Brückenpfeiler auf der erde steht...
Kiera
13:36 14.09.09 24.
Wunderbar geschrieben. Mass Effect muss ich auch noch spielen
|Nico|
15:20 14.09.09 25.
Ich gehe fest davon aus, dass wir nicht allein im Universum sind, nicht mal in der Milchstraße werden wir die einzige intelligente Lebensform sein.
Wir haben in der Milchstraße 100-300 Mrd(!) Sterne. Wenn wir jetzt annehmen, dass jeder davon durchschnittlich nur 5 Planeten hat, sind wir bei 0,5-1,5 Billionen Planeten. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit von Leben auf einem Planeten der eines Lottojackpots gleichkommt, (1:140 Mio), (was schon ZIEMLICH hoch gegriffen ist imo, weil wir grade mal ein paar 100 Planeten kennen und schon jetzt 2 in der "grünen Zone" gefunden haben, die Leben ermöglichen KÖNNTE) haben wir..... zwischen 3571 und 10714 belebte Planeten in unserer Galaxie. Jetzt kommt es nur noch auf die Wahrscheinlichkeit an, mit der aus Leben "intelligentes" Leben wird, aber so weit will ich mich jetzt wirklich nicht aus dem Fenster lehne...
Fest steht, und das wurde weiter oben schon mal gesagt: Es wäre eine unglaubliche Platzverschwendung!!
reginald
02:35 15.09.09 26.
Interstellare Kommunikation mittels Radiowellen ist ja so ziemlich das dümmste was man sich vorstellen kann.Langsam,aufwendig(würde so viel Energie verbrauchen wie alle Kraftwerke auf der Erde zusammen damit das Signal auch stark genug ist).
Wenn es so was gibt,dann höchstens "überlichtschnell" durch die Nutzung einer Art Hyperraums.
Yggdrasill
18:31 15.09.09 27.
Danke an alle für eure tollen und informativen Kommentare
So sollten Diskussionen immer ablaufen^^
Freut euch dann auf den nächsten Eintrag, da wird es um ein ganz Besonderes Game gehen =)
|Nico|
00:30 16.09.09 28.
Vielleicht noch als "Beweis" für meinen Post von weiter oben... schaut euch das Bild an, ist ganz neu, 360° Panorama der Milchstraße. Und dann sagt mir, dass wir alleine sind
http://www.eso.org/gallery/v/ESOPIA/Galaxies/phot-32a-09-fullres.tif.html
Yggdrasill
01:04 16.09.09 29.
Vielleicht noch als "Beweis" für meinen Post von weiter oben... schaut euch das Bild an, ist ganz neu, 360° Panorama der Milchstraße. Und dann sagt mir, dass wir alleine sind
Mir brauchst du in dieser Hinsicht keinerlei Beweise zu liefern, ich bin über die gigantischen Asmaße der Milchstraße bestens im Bilde...
Wenn ich darüber so nachdenke, vergeht mir das Vorstellungsvermögen; wir meinen, eine Antwort darauf zu finden, dabei reden wir nur von ein paar hunderttausenden Sternen...
Imo hat keiner von uns auch nur im Entferntesten eine Vorstellung, wie abnormal gigantisch und allumfassend unsere Milchstraße ist...
Wenne es hier kein anderes Leben gehen sollte, dann geht demjenigen, der dies behauptet, wohl eher das Vorstellungsvermögen verloren als einem, der die Antwort auf die Frage bescheiden verweigert.
Suntiago
11:06 17.09.09 30.
Ich muss später mal Mass Effect einlegen , habe das anders in Errinnerung .. die Reaper haben doch nicht die Citadel erschaffen oder ?
-_- ich überprüfe das später mal -_-
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