Bis zum äußersten hochgefahrene Grafikpower oder ein einzigartiges Gameplay reicht manchmal als Zutat schon aus, um ein Videospiel aus der schier unüberschaubaren Masse herausragen zu lassen. Allerdings wissen wir, dass es eigentlich deutlich mehr Zutaten für ein unterhaltsames Spielerlebnis bedarf. Erst die richtige Mischung, oder vielmehr die richtige Komposition aus allen Elementen lässt aus einem guten Titel ein wirklich einzigartiges Produkt werden. Wahrscheinlich liegt auch hier der Ansatz verborgen, den Tetsuya Mizuguchi bereits mit Titeln wie REZ oder Lumines verfolgt hat und der auch für Child of Eden Verwendung findet. Mizuguchi ist einer der wenigen Entwickler, dessen Handschrift und persönliche Note man auch bei seinen Videospielen wahrnehmen kann. Er hebt bei unseren, von so vielen Einflüssen lebenden Hobby, besonders die Audio-Visuelle Komponente auf einem Podest und verschmilzt alle Zutaten zu einem Erlebnis. Child of Eden als klassisches Videospiel zu bezeichnen fällt schwer und gleichzeitig aber ist es eben genau das: Eine Streicheleinheit der Sinne, die wir in dieser Form nur in der virtuellen Realität erleben dürfen.
Hier spielt die Musik
Ein Titel wie REZ dürfte wohl nur den wenigsten etwas sagen, aber jedem dem es etwas sagt, dem hat sich dieses ursprünglich für Segas Dreamcast veröffentlichte Spiel ins Gedächtnis gebrannt. Wenn man nach der Erfahrung hinter REZ fragt, so fällt es sehr schwer das Ganze in Worte zu fassen. Genauso verhält es sich mit Child of Eden, dessen Hauptaugenmerk sich wie gesagt auf das Erlebnis richtet und nicht unbedingt eine Story erzählen will. Eine Art Storyline ist aber vorhanden, die ähnlich wie die optische Präsentation, phantasievoll gehalten ist. Die bunte Welt von Eden wird von unheilvollen Viren bedroht und einzig der Spieler besitzt die Macht diese "umzupolen". Tetsuya Mizuguchi bezeichnet das Ganze treffender weise als Music-Synthesia-Shooter. Anhand dieser Vorstellung lässt sich das Spielprinzip auch sehr gut umschreiben. Ähnlich wie bei anderen Weltraumshootern (wie beispielsweise Starfox) bewegt man sich in einer Art Tunnel. Hier erscheinen die farbigen Viren und müssen abgeschossen werden - so die reine Mechanik. Im Zusammenspiel mit Kinect auf der Xbox 360 gestaltet sich so eine Audio-Visuelle-Reise der besonderen Art. Mit der rechten Hand steuert man ein Zielkreuz und kann so mehrere annähernde Viren einloggen. Eine wuchtige Bewegung nach vorne löst dann einen Energiefeld aus, welches die Viren umpolt. Die linke Hand wird währenddessen zum Abfeuern von Salven benutzt. Kinect macht bei diesem Titel eine sehr gute Figur und nimmt die Bewegungen sehr präzise wahr. Es sind Titel wie Child of Eden, dessen Mechanik simpel gehalten ist und dadurch das volle Kinect-Potential nutzt. Jede Interaktion und jeder Treffer löst einen Sound aus. Umso weiter man in die Welt von Child of Eden abtaucht umso mehr Tonspuren lagern übereinander. Im Prinzip wird ein Lied kreiert, für das ihr mit eurem Schaffen den Antrieb liefert. Begleitet wird das ganze von einem farbenfrohen Spektakel aus Formen und Licht.
Kinect schlägt eindeutig die Pforte zu dieser unglaublichen Welt weit auf, aber es ist auch möglich das Ganze sehr klassisch mit dem Controller zu spielen. Auch in dieser Form kann man sich von der orchestralen Beschallung gefangen nehmen und sich durch Sphären seinen Weg bahnen, von denen man bisher nur träumen durfte.
Features:
- Eine wahre Sinnesexplosion: Ein visionäres - Spielerlebnis, das beeindruckende Grafiken mit innovativem Sound in Einklang bringt und so die Sinne elektrisiert. Die Synergie aus Körpersteuerung und starken audiovisuellen Elementen ist die Sinneserfahrung der Zukunft.
- Die Welt von Eden: Die Welt von Eden ist überraschend, wunderschön und einzigartig. Sie speist sich direkt aus den Gehirnströmen von Tetsuya Mizuguchi.
- Steuerung: Einfach und intuitiv. Child of Eden ist mittels der Standardkontroller steuerbar.
Child of Eden erscheint im Juni für Xbox 360 und PlayStation 3.
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tkx
11:52 17.04.11 1.
Cooles Spiel
Irgendwie beleidigend für das Spiel, dass es keinen zu interessieren scheint 
Zins
11:55 17.04.11 2.
kein vollpreistitel oder?
Werehog
12:01 17.04.11 3.
Child of Eden ist mittels der Standardkontroller steuerbar.
Hitomi86
12:16 17.04.11 4.
Cooles Spiel
Irgendwie beleidigend für das Spiel, dass es keinen zu interessieren scheint 
das stimmt. und 0815 dreck wie battlefield 3 wird wieder von allen gekauft
Zins
12:20 17.04.11 5.
das stimmt. und 0815 dreck wie battlefield 3 wird wieder von allen gekauft
sorry für sowas gibt man mal nen 5 er aus im psn...mehr wärsw mir nicht wert
Rhino
12:26 17.04.11 6.
kein vollpreistitel oder?
hoffe mal nicht o.O
Alvaro
12:51 17.04.11 7.
Mich interessiert das Game! Wird im Juni zum Release und zu 100% für Kinect gekauft
RaideeN
14:11 17.04.11 8.
geiles teil. wer rez kennt, weiß, dass die frage nach dem preis absolut daneben ist.
finds echt schlimm, wenn man sich selber so limitiert.
StefSan
15:34 17.04.11 9.
die effekte aufn 3DS...

das waere awesome.. das spiel echt geil aus
Phytagoras
17:58 17.04.11 10.
Becks.
Hast du Mizuguchi getroffen? Mich würde interessieren, was mit "seiner Band" Genki Rockets passiert ist. Hört man ja seit 2 Jahren kaum noch was.
chaoscrusher
18:28 17.04.11 11.
würde es mir ja holen aber 1 tag später kommt oot raus... da binnich erstmal beschäftigt
Kamikazejoe
19:10 17.04.11 12.
sieht irgenwie lame aus.
shadowman
20:40 17.04.11 13.
seit der ankündigung in meinen most wanted unter den top 3.
Messenger
08:27 18.04.11 14.
das stimmt. und 0815 dreck wie battlefield 3 wird wieder von allen gekauft
So hart würde ich es nicht formulieren wollen, aber den Grundtenor deiner Aussage würde ich unterschreiben.
Irgendwie ist es sehr schade, dass ein scheinbarer Großteil der Gamer was Spiele betrifft ziemliczh oberflächlich anmutet.
Es ist echt schade, dass neben der Grafik alles andere unwichtiger ist.
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