Fehlgeleitetes Konsumverhalten und dessen Folgen
Silvester. Was ist das für ein Fest! Es wird geknallt - und zwar alles und jeder - wo man sich doch zuvor den Bauch nicht voller hätte schlagen können. Völlerei würde den Prozess beschönigen, denn man frisst bis alle Luken voll sind. Es ist, gemeinsam mit der Weihnacht, die Zeit des Konsums. Der Mensch krallt sich nicht mehr fest an jeden Euro, freigiebig erbeutet er stattdessen Fleisch, Käse, Wein, Schokolade und Sahne. Man mästet sich im heimischen Wohnzimmer, es herrscht Überfluss.
Viele Spieler, die mehr in das Hobby investieren als gelegentlich vor dem TV herum zu hampeln, kennen eine ähnliche Art des Überflusses nur zu gut. Es ist wie eine Krankheit, eine Seuche und vermeintlich geheilte Leute erleiden mitunter schwere Rückfälle. Schuld an der Misere haben bestimmte Monate im Jahr, allen voran März, September und Oktober. In jenen Monaten verwandeln sich die Publisher in Gift spuckende Schlangen, die in einem unfassbaren Tempo hochwertige Spiele in die Regale speihen. Wird man als Telespieler von diesem Gift getroffen, ist man gelähmt. Wer sich nicht zu der pseudo-intelektuellen Gruppe zählt, die von sich glaubt zu hochwertig für einen Ego Shooter zu sein, der ist gefangen in jenem Zustand der Paralyse: Man kann einfach nicht all das spielen was auf den Markt kommt...
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Noch nicht fertig: Hier sieht man nur etwa 230 Spiele[/aside]Ein Auszug aus meiner Vita: Einst besaß ich 283 Xbox 360 Spiele, fein sortiert und aufgereiht. Wie durch ein Wunder gelang es mir, bis zu einem bestimmten Punkt - etwa Spiel 220 - zu jedem Exemplar einen Testbericht zu verfassen, oft sah ich sogar den Abspann. Eines Tages dann, verlor ich die Sammlung. Auf einmal standen mir über 40 ungespielte und unrezensierte Spiele gegenüber, die mich jeden Tag mit Spott und Hohn begrüßten. Als der Druck zu groß wurde und ich an einem Abend voll Sorge und Kummer einschlief, überraschte mich im Traume der allmächtige Gott des Telespiels. Mit tiefer, eindringlicher Stimme sagte er: "Mein Sohn, was du tust missfällt mir. Überdenke dein Konsumverhalten und ändere dich. Nicht dem Überfluss gebührt die Ehre, sondern dem Detail. Sonne dich länger in weniger..." Mit diesen Worten tätschelte er mir im Gesicht herum und liebkoste meine Stirn. Der Traum war vorbei.
Als ich am darauffolgenden Morgen mit einem Stift in der Hand aufwachte, markierte ich all jene Spiele, die ich nicht mehr spielte und die keinen Mehrspieler besaßen. Viele Wochen vergingen und die Sammlung war auf 25 Einheiten reduziert. Eine imposante Leistung wie ich finde. Während des Ausverkaufs durchströmte mich die Weisheit des Videospielgottes und ich sehnte mich nach einer hochwertigen, handverlesenen Sammlung, in der ich jedes Spiel bis zum Abspann gespielt habe und es obendrein einen Test (von mir) gibt. Doch es war mir nicht vergönnt.
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Neuordnung: Reduzierte Sammlung heute[/aside]Dass ich den Luxus der neu gewonnen Freiheit teuer erkaufen musste, mit einem herben finanziellen Verlust beim Verkauf, war nicht das einzige Dilemma. Nein, denn wer einmal im Sumpf der Sucht gewandert ist, der ist anfällig, der muss sich hüten. Der Lockruf des Videospiels ist verführerisch wie der Gesang einer Sirene. Mit Trailern, Angeboten, viralem Marketing und den unschlagbaren Gebrauchtpreisen, schleicht die fahle Gestalt der Abhängigkeit schon bald wieder im Hirn umher... Bestellt habe ich natürlich erneut. Kontrollierter, ja, dennoch zu viel. 32 Spiele sind es bereits jetzt wieder und mit Tränen in den Augen sehe ich RAGE, Revelations, Batman und Rayman völlig ungespielt im Schrank stehen. Eingereiht zwischen den malerischen Landschaften aus Skyrim, den verwüsteten Schlachtfeldern aus Battlefield und dem sattgrünen Rasen aus FIFA 12. Drei Spiele übrigens, die man nicht einfach aktiviert und dann wieder vergisst. Sie fressen die Abende als seien diese süß und köstlich. Jedes der drei genannten bietet den Überfluss in sich.
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Auf der Wunschliste. Die wird nach und nach abgearbeitet[/aside]Obwohl mir das beim Kauf der drei genannten Titel bewusst war und ich versucht habe es dabei zu belassen, strahlten viele andere Spiele weiterhin eine intensive Magie aus. Mein Wille war gebrochen und ich kaufte erst RAGE, dann Batman (fast als Limited), Uncharted, einige PSN und XBLA Titel und zu guter Letzt auch noch die beiden Ubisoft-Kracher. Widerstehen konnte ich nur El Shaddai, das auf meine Wunschliste für Gebrauchtspiele wanderte. Und so stehe ich nun schreiend vor meinem Schrank, recke die Fäuste gen Himmel und verfluche mich selbst, die personifizierte Konsumgesellschaft. Überfluss schmeckt bitter. Diese Bitterstoffe werden insbesondere durch die lange Lebenszeit der aktuellen Systeme freigesetzt. Ich träume mir meine 360 noch immer in die selige Zeit zurück, in der ich einen Abend mit Freunden verbringen konnte, indem ich just die Konsole eingeschaltet habe. Heute gibt es das nicht mehr. Der Überfluss hat die Zusammengehörigkeit vernichtet, uns in die Einsamkeit getrieben. Erklären kann ich den Gedanken leicht: Eine jede Konsole beginnt mit wenig Spielen. Dies hat zur Folge, dass fast jeder die gleichen Spiele spielt und auch schon weiß, was er sich als nächstes kaufen wird. Uns wird eine Grenze aufgezeigt, die Grenze der Verfügbarkeit. Was nicht da ist, kann nicht gekauft werden und was da ist, muss gespielt werden. Die Moral? Bei Halo 3 oder Gears of War waren die Lobbys teilweise so voll, das man nicht mal mehr beitreten konnte. Advanced Warfighter hat uns alle näher zusammengebracht und nach zehn Runden Forza hatte man einige neue Freunde gewonnen. Jetzt gibt es mehr als 500 Spiele, mehr als 400 Multiplayer und die Anzahl der Hochkaräter ist auch angestiegen.
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Erinnerungen[/aside]Es mag ironisch klingen, sich über zu viele AAA Spiele zu beklagen, aber diese Entwicklung gefällt mir persönlich nicht allzu gut. Betrachtet man das nämlich unter sozialen Gesichtspunkten, so machen zu viele Mehrspieler den Mehrspieler kaputt. Es bilden sich Grüppchen und als vielschichtiger Spieler - ich diene als Beispiel - weiß man gar nicht mehr worauf man sich nun eigentlich konzentrieren soll. Die vielen offenen Baustellen haben dann die Durchschnittlichkeit zur Folge. Wer bei Forza 4, Uncharted 3, RAGE, Battlefield 3 und Modern Warfare 3 gleichermaßen präsent sein will, der ist in keinem der genannten Spiele ein Meister seines Fachs. Darüber hinaus verliert man Freunde und Bekanntschaften. Die Konkurrenz ist groß, die Varianten zu zahlreich. Man hat kein gemeinsames Ziel mehr, zieht nicht mehr an einem Strang. Das Feld ist zu weit geworden, Luise, es ist zu weit.
Ich klage auf hohem Niveau und doch stellt sich mir die Frage: Wer soll all die Multiplayer spielen? Onlinefähige portable Konsolen, drei Systeme mit Netzanbindung, iPhones und dazu noch World of Warcraft. Doch viele Lobbys bleiben leer. Brauchte jemand den Multiplayer bei the Darkness oder Condemned 2? Wer hat sich das bei Bioshock 2 gewünscht? Unkreativer Quatsch, der die Entwickler Zeit und Arbeitet kostet. Die andere, ebenfalls dunkle, Seite der Medaille sind grandiose Ideen, die sich aufgrund der starken Konkurrenz nur einem kleinen Personenkreis erschließen. Mit sechs Call of Dutys auf dem Markt, mehreren Halos, GT's, Killzones und Co., bleibt nicht mehr viel Platz für kleinere Produktionen, deren Konzepte mitunter großartig sind. Ein Rezept dagegen gibt es, aber nur alle sechs Jahre: eine neue Konsole. Die würde alles auf ein gesundes Maß herunterregeln. Zwar nur für ein bis zwei Jahre, aber immerhin.
Derjenige, der sich voll und ganz auf ein Spiel konzentriert, beispielsweise Clanspieler, der hat nichts zu meckern. Auch nicht derjenige Gelegenheitsspieler, der sich einfach nur an der immensen Auswahl erfreut. Trotzdem bleibt die Erkenntnis, dass Überfluss und Maßlosigkeit keine Hilfe sind. Für mich persönlich ist der Überfluss in Sachen Telespiel sogar gar der Untergang des Zusammenhalts und skizziert das Ende von Fortschritt und Entwicklung. Daraus resultieren Armut und Einsamkeit, was ein hoher Preis für die große Auswahl ist.
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bpc
18:47 15.01.12 1.
Tja.. auf dem PC ist das irgendwie nicht so.. da findeste immernoch Unreal, Quake, Counter Strike 1.6, BF42, StarCraft 1&2, WarCraft 3 Server und Communitys.
Auf Konsole ist es leider so das die meisten Games irgendwie nur nen paar Monate gespielt werden und dann gibts schon das nächste One Hit Wonder wo sich alle drauf stürzen und dann checken sie nach na weile wieder das es doch nicht so grandiose spiele sind und stürzen sich aufs nächste...
Wirklich gute Spiele machen imo auch noch nach über 10 Jahren Spaß.. auf Konsole scheint es sowas irgendwie nicht zu geben. Liegt aber auch dadran das alle Leute abgesplittert sind.. alte Konsolen, neue Konsolen.. XBL, PSN.. imo ziemlich kacke für wirklich gute Communitys und langlebige Spiele.
Clanstier
18:49 15.01.12 2.
Sehr schöner Text
Superlefty
18:50 15.01.12 3.
Wieder mal ein sehr schöner Bericht von dir
Aber was ich gerne wissen würde:
dürft ich dich fragen was du ungefähr für deine Sammlung insgesamt mal bezahlt hast, also hast du jedes Spiel zu Release gekauft, oder erst wenn es das als Gebraucht gab???
bpc
18:53 15.01.12 4.
Wieder mal ein sehr schöner Bericht von dir
Aber was ich gerne wissen würde:
dürft ich dich fragen was du ungefähr für deine Sammlung insgesamt mal bezahlt hast, also hast du jedes Spiel zu Release gekauft, oder erst wenn es das als Gebraucht gab???
Steht doch im Text das er sowohl neu wie gebraucht Spiele kauft.
Nasty
18:54 15.01.12 5.
Wirklich gute Spiele machen imo auch noch nach über 10 Jahren Spaß.. auf Konsole scheint es sowas irgendwie nicht zu geben.
Doch doch, gibt paar Ausnahmen wie Halo
XorD
18:56 15.01.12 6.
Dieses "Springen" der Gamer sobald ein neues Spiel erscheint nervte mich schon immer.

Ich hab damals aktiv Call of Duty 2 auf der Xbox im Clan gespielt ( EvilAxis ). Es hat sau Fun gemacht, und ist für mich auch heute noch besser als alle danach erschienen Teile. Die grafik ist nicht zu überladen, Skill is gefragt.
Doch sobald CoD3 erschien, wechselten alle dorthin, obwohl es vor allem im MP einfach Crap war und ist.
Seitdem hab ich es auch nicht weiter verfolgt mit dem Clan spielen....schade eigentlich.
Wollte lustiger Weise vor ein paar Std. mal wieder CoD2 online zocken...gähnende Leere auf den Servern...
Dark Mind
18:56 15.01.12 7.
Sehr gut geschrieben, danke. Das Problem kenne ich auch zu viele Spiele - es fällt einem schwer sich wirklich auf eins zu konzentrieren.
MuhKuh
18:58 15.01.12 8.
Kann dir voll und ganz beipflichten.
Ich selbst versuche auch nur Spiele in meiner Sammlung zu lassen, die es meiner Meinung nach wert sind, nochmals gespielt zu werden und die mich eben wirklich mitreißen konnten.
Viele Spiele, die mich zwar interessieren würden, kaufe ich schon gar nicht mehr, weil ich sie eh nicht alle spielen könnte. Oder Titel, die sich zu ähnlich sind (es sei denn, ich bin ein Fan der Reihe).
Und so kaufe ich nur Spiele, die ich wirklich haben muss. Habe daher selbst nur noch 19 Xbox 360 - Spiele, obwohl ich mal über 35 hatte und überlege, noch weitere auszumisten.
Gleiches gilt natürlich für andere Konsolen. Heutzutage kommen einfach wirklich zu viele gute Spiele auf den Markt.
Quinn
18:58 15.01.12 9.
Wieder mal ein sehr schöner Bericht von dir
Aber was ich gerne wissen würde:
dürft ich dich fragen was du ungefähr für deine Sammlung insgesamt mal bezahlt hast, also hast du jedes Spiel zu Release gekauft, oder erst wenn es das als Gebraucht gab???
Mich würde eher interessieren wieviel Geld du mit dem Verkauf der ganzen Spiele gemacht hast?
Draygon
19:01 15.01.12 10.
Wieder ein super Text

Auf Konsolen / Handheld hab ich das abgestellt, da kauf ich mir nur noch das was ich grade spielen will und spiels dann auch, daher sind auch nur noch sehr wenige Releasekäufe bei.
Wenn ich mir dagegen meine Steambibliothek auf dem PC so anschaue ......
Die Steamdeals blähen das alles so auf und alles davon werde ich nie im Leben spielen können. Aber zum Glück kosten die auch so gut wie nichts
shadowman
19:02 15.01.12 11.
Ich danke euch fürs Lob und freue mich eure Sichtweise zu lesen
Ich kaufe sehr, sehr viel in England und habe die "mäßigen" Spiele nur gebraucht gekauft. Ich würde sagen das es im Schnitt womöglich 30 pro Spiel waren. Nicht mit eingerechnet die Limited Editions die ich zwischenzeitlich mal besaß.
Als ich die große Liste mit all meinen Spielen noch hatte, hätte ich den Preis auf den Cent genau nachschauen können. Aber die Liste habe ich plattgemacht
Beim Verkauf habe ich - Selbstschutz - meinen "Verdienst" nicht mit aufgeschrieben. Das war der Horror...!
Timji
19:04 15.01.12 12.
Du verkaufst deine Spiele und nennst dich noch Gamer?
Sowas mach ich nichtmehr. Ich kenn das aus eigener Erfahrung - sobald man ein Spiel erstmal verliehen oder verkauft hat, bekommt man Lust es wieder eine Runde zu zocken. Es ist zum Verrücktwerden -_-
Verkaufen von Spielen macht unglücklich!
PandaVegetto
19:06 15.01.12 13.
toller text
ich sitze jetzt noch vorm Fernseher und hole Spiele von 2011 nach (Deus Ex, Xenoblade, Dead Island, Driver,...). dabei geht es im Februar schon weiter, je Woche ein interessanter Titel.
zum intensiven zocken vom Multiplayer komme ich garnicht mehr.
shadowman
19:09 15.01.12 14.
Du verkaufst deine Spiele und nennst dich noch Gamer?
Sowas mach ich nichtmehr. Ich kenn das aus eigener Erfahrung - sobald man ein Spiel erstmal verliehen oder verkauft hat, bekommt man Lust es wieder eine Runde zu zocken. Es ist zum Verrücktwerden -_-
Verkaufen von Spielen macht unglücklich!
Jene Magie habe ich bei Spielen wie Madden 06, Meet the Robinsons, Lost oder Saints Row irgendwann nicht mehr gespürt ^^
Slaydom
19:10 15.01.12 15.
Zum Release kaufe ich max 2-3 spiele im Jahr. Es wird immer nachgekauft, weil ich den Berg auf einmal garnicht runterspielen könnte.
MP spiele ich so gut wie garnicht mehr, es ist einfach zuviel die Zeiten wo es sich lohnte in Clans zu spielen sind meines erachtens auch vorbei. Beispiel COD da ist man in einem clan, es kommt ein neuer Teil raus und den muss man dann haben, sonst biste raus.
Bei vielen Spielen kann ich keine Online erfolge freischalten, weil sie auch einfach keiner mehr spielt, obwohl die Spiele es eigentlich verdient hätten. Aber die Leute stehen nun mal auf plumpe 0815 TDM.
Verkaufen werde ich trotzdem kein Spiel, sie werden einfach nie wieder gespielt.
Stephan
19:11 15.01.12 16.
Ich lob mir eh geniale Singleplayer-Erfahrungen, die 10h epic sind und einend anach in Ruhe lassen. Weil das sonst echte Zeitverschwnedung ist, viel fürs Geld, aber im Grunde wenig fürs Leben. Und damit nix fürs Geld.
TylerDurden2k
19:13 15.01.12 17.
ach shadow, ich habe pippi in den augen.
in liebe
sheva
Superlefty
19:14 15.01.12 18.
Jene Magie habe ich bei Spielen wie Madden 06, Meet the Robinsons, Lost oder Saints Row irgendwann nicht mehr gespürt ^^
Ja aber dann wüsst ich gern ob du diese von dir genannten Spiele für dich gekauft hast, oder ob du sie vielleicht testen mustest, für cw beispielsweise...
Desweiteren ist mir klar das du auf Saints Row1 vielleicht keine Lust hast wenn es da noch den zweiten und den dritten Teil der Serie gibt, vun von Sportspielen halte ich persöhnlich eh nicht viel, aber jedem das seine^^
A.E%
19:18 15.01.12 19.
Ich spiele seit 2006 CoH und es gibt noch genug Spieler. Ist aber auf dem PC.
daxterclank
19:19 15.01.12 20.
Sehr schöner Text dem ich mich vollkommen anschließen kann.
Es kommen zu viele gute Spiele in zu kurzer Zeit auf dem Markt. Entweder man verzichtet auf ein hochkarätiges Spiel oder man läuft Gefahr das die Spiele ungespielt für Monate/Jahre im Regal verschwinden. Bei mir sind es zwar in dem Falle eher Gebrauchtspiele, aber der Effekt ist derselbe.
Multiplayermodi sind schön und gut, aber da ich generell nur wenig online zocke sind mir die meisten Multiplayer eher egal. Für mich ist es wichtiger das die Spiele einen guten Offline 2 oder 4 Spielermodus haben. Allerdings nur wenn er auch passt, wie z.B. bei Geometry Wars, Bomberman, Beat em Ups. Gerade solche Spiele bieten sich dafür an. Ein Multiplayermodus für Uncharted wäre das letzte was ich mir gewünscht hätte.
Slaydom
19:20 15.01.12 21.
Ich spiele seit 2006 CoH und es gibt noch genug Spieler. Ist aber auf dem PC.
Spiel ich acuh noch
FrancisHyde
19:21 15.01.12 22.
woher hast du diesen Gumba? und wo kann ich ihn bekommen?
KrateroZ
19:23 15.01.12 23.
Auf die geilen Gears-Runden mit euch, Jungs
!
Humbertus
19:25 15.01.12 24.
Sehr schön geschriebener Text , besonders die Effi Briest Anspielung hat mir gefallen.
Und sonst muss man auch sage : Es stimmt irgendwo einfach. Man kann gar nicht soviel Zeit haben um das alles was da kommt zu spielen.
Habe deswegen auch 1mal meine Spielesammlung ausdünnen müssen und 8 Games verkauft weil ich mich selbst einfach nicht dazu motivieren konnte sie weiterzuspielen. Seitdem bin ich vorsichtiger mit dem Kaufen.
Deswegen werde ich mich demnächst in den PC-Bereich zurückziehen wo ich persönlich mit Starcraft 2 und (hoffentlich doch bald mal) Diablo 3 zwei sehr potente Dauerbrenner hätte die man auch konstant über die nächsten Jahre spielen kann.
Tomchen
19:27 15.01.12 25.
Wie kann man die Sammlung verlieren?

Jupp Überflussgesellschaft oder nur Sammelleidenschaft? Das ist hier die Frage. Auf Grund der Menge an Spielen, die allein bei Xbox 360 schon weit über 200 liegt, kommt man an ein Problem. Man kauft die Spiele obwohl man gar keine Zeit sie zu spielen. Und wenn man dann mal die langen Regalreihen durchschaut dann findet man oft nichts zum zocken.
Es ist jedenfalls schwer sich um 3 Konsolen und 2 Handheld zu kümmern und irgendwie hätte ich nichts gegen etwas weniger.
darkrince
19:33 15.01.12 26.
was du ansprichst passiert mir vorallem mit steam spielen... retail games aber so gut wie kaum.
GreenYoshi
19:33 15.01.12 27.
Du verkaufst deine Spiele und nennst dich noch Gamer?
Sowas mach ich nichtmehr. Ich kenn das aus eigener Erfahrung - sobald man ein Spiel erstmal verliehen oder verkauft hat, bekommt man Lust es wieder eine Runde zu zocken. Es ist zum Verrücktwerden -_-
Verkaufen von Spielen macht unglücklich!
Stimmt, als Kind hab ich immer N64 Spiele gegen andere N64 Spiele eingetauscht auf dem Flohmarkt.
Und jetzt als Student musst ich mich in finanziellen Notlagen auch schon von dem ein oder anderem Spiel trennen.
mellowdy
19:48 15.01.12 28.
sehr schöner beitrag
Endboss
20:01 15.01.12 29.
Das liegt an der 360: Sie hat wenig Spiele die einen "sättigen". Sony hat ein feine anzahl an super-studios.
Meine PS3 Sammlung ist überschaubar - Mit Hammerspielen, habe sehr oft das Problem ein Spiel zu wählen!
Bei der 360 oder meinem PC ist es unausreichend, die Spiele flashen nicht auf lange sicht! Und so überlegt an das nächste Spiel!
Vieleicht ist das so auch gewollt.
terri
20:16 15.01.12 30.
Stimmt schon - ich habe auch noch einige Spiele, besonders auf dem DS, die ich keine Stunde gespielt habe. Aber deswegen verkaufen? Nein, niemals. Aber solange ich altes Futter habe muss ich mir erstmal kein neues kaufen, außer es ist ein wahres Must-Have. (Dazu zähle ich vielleicht 5 Franchises).
Und damit habe ich beschlossen mir The Last Story erstmal nicht zu kaufen.
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